Archiv der Kategorie: Aktuelles: AK Bioabfall

Stand April 2018 – AK BioAbfall

BioAbfall Zeitstrahl APRIL

Auch im Monat April machte der Arbeitskreis BioAbfall einige Fortschritte.


Infobroschüre

Im Rahmen der geplanten Umfrage bei Bochumer Studierenden, die in (ausgewählten) Bochumer Wohnheimen wohnen, wurde nach einigen internen Überlegungen entschieden, vorab eine Infobroschüre zu verteilen oder digital zu versenden. Mit dieser Infobroschüre sollen alle (Interessierten) die Möglichkeit erhalten, sich über grundlegende Bedingungen (Trennungsvorgaben, Hygiene, Kosten,…) zu informieren.

Die Mitglieder des Arbeitskreises haben dich über folgende Inhalte schlau gemacht:

  • Bioabfall – Was ist das überhaupt?
  • Welche Möglichkeiten gibt es, Bioabfall zu entsorgen:
    Kompost, Biomülltonne, Restmüll
  • Vorteile und Nachteile der verschiedenen Varianten
    • Gegenüberstellung Biomüll vs. Restmüll
    • CO2- Bilanz
    • Finanzielle Rahmenbedingungen
  • Übersicht: Was gehört in die Biomülltonne?
  • Was passiert mit dem Müll aus der Biotonne in Bochum?

Ein erster Prototyp dieser Infobroschüre wurde nun zusammengebastelt. Dieser besteht aus 8 Seiten, die mit den oben aufgeführten Themen zur Mülltrennung gefüllt sind, plus 4 weiteren Seiten zum Heraustrennen, die Informationen enthalten, was in den Biomüll gehört und was nicht.


Umfrage

Die elektronische Umfrage für die Studierenden aus den (ausgewählten) Bochumer Wohnheimen hat der Arbeitskreis nun fertig gestellt. Als letzter Schritt vor der Durchführung, muss diese nun noch getestet werden um zu prüfen, ob während der Beantwortung der Fragen Verständnisprobleme auftreten. Dies sollen die restlichen Mitglieder des NHFs übernehmen.


Besichtigung Biogasanlage

AK-Mitglied Marvin kümmert sich nun um einen Termin für eine Besichtigung der Biogasanlage in Witten Bebbelsdorf, bei der der Bochumer Bioabfall landet. Bisher gab es leider keine Rückmeldung per Mail, Marvin arbeitet nun daran.


Gespräch mit dem AKFÖ

Demnächst findet ein Gespräch mit einer Vertreterin des AKAFÖ statt. Neben der Vorstellung des Arbeitskreises und den aktuellen Fortschritten wird geklärt, ob das AKAFÖ an einer Kooperation mit dem NHF interessiert wäre. Da das Thema einen direkten Bezug zu dem Unternehmen hat, würden sich die Projektteilnehmer über Unterstützung, bspw. bei der Versendung der Broschüre und der Umfrage, freuen.


Desweiteren wird zur Zeit ein Treffen mit den Wohnheimvertreterinnen und Wohnheimvertretern vorbereitet.

Bei Fragen und Anregungen könnt ihr euch jederzeit per Mail an bioabfall-nhf@rub.de an uns wenden.


 

Auf dem Beitragsbild ist eine Biogasanlage zu sehen. Dort wird Biomasse luftdicht und wärmeisoliert vergährt. Das dabei entstehende Biogas wird in der Regel einem Blockheizkraftwerk zur Strom- und Wärmeproduktion genutzt. Bei der Gestaltung von Biogasanlagen gibt es eine Vielzahl von technischen Ausführungen und Systemen, je nach gewünschter Funktionsweise. Der AK BioAbfall wird überprüfen, welchen energetischen Nutzen das Aufstellen von Bio Tonnen in studentischen Wohnheimen in Bochum hat. Das Bild wurde lizenzfrei und kostenlos durch pixabay.com zur Verfügung gestellt.

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Stand März 2018 – AK BioAbfall

BioAbfall Zeitstrahl MÄRZ

Halbzeit im Projekt BioAbfall: Nach den Vorabrecherchen zu Möglichkeiten der Biotonnennutzung in Bochum und Umgebung werden derzeit Info-Blatt und Fragebogen erstellt.

Im Rahmen der geplanten Umfrage bei Bochumer Studierenden, die in (ausgewählten) Bochumer Wohnheimen wohnen, wurde nach einigen internen Überlegungen entschieden, vorab eine Infobroschüre zu verteilen oder digital zu versenden. Mit dieser Infobroschüre sollen alle (Interessierten) die Möglichkeit erhalten, sich über grundlegende Bedingungen (Trennungsvorgaben, Hygiene, Kosten,…) zu informieren.

Derzeit aufbereitet werden die folgenden Inhalte:

  • Bioabfall – Was ist das überhaupt?
  • Welche Möglichkeiten gibt es, Bioabfall zu entsorgen:
    Kompost, Biomülltonne, Restmüll3.Was sind Vorte
  • Vorteile und Nachteile der verschiedenen Varianten
    • Gegenüberstellung Biomüll vs. Restmüll
    • CO2- Bilanz
    • Finanzielle Rahmenbedingungen
  • Übersicht: Was gehört in die Biomülltonne?
  • Was passiert mit dem Müll aus der Biotonne in Bochum?

Darüber hinaus werden Gespräche sowohl mit dem AKAFÖ als auch mit verschiedenen Wohnheimvertreterinnen und Wohnheimvertretern vorbereitet.

 

Das nächste öffentliche Treffen findet im April statt.

Bei Fragen und Anregungen könnt ihr euch jederzeit per Mail an bioabfall-nhf{at]rub[punkt]de an uns wenden.

Stand Februar 2018 – AK Bioabfall

Stand: 6. Februar 2018

Die Umfrage befindet sich nach einem längeren Gespräch mit einem Vertreter der Verbraucherzentrale Düsseldorf in der letzten Überarbeitungsschleife. Die Frage nach der politischen Inaktivität bezüglich des Themas Biotonne wurde auch im Rahmen dieses Gesprächs beantwortet. Kommunen sind nicht auf gesetzlicher Grundlage verpflichtet und haben aufgrund von Erfahrungen und noch nicht erreichter Rentabilität älterer Müllverbrennungsanlagen keinen Handlungsbedarf. Die lokalen Unterschiede bei der Befüllung der Biotonnen (manche sind reine „Grünschnitt“-Tonnen) ergeben sich aus den unterschiedlichen „Endlagerungskonzepten“ der Kommunen, nämlich Biogasanlagen oder zentrale Kompoststelle. Biogasanlagen weisen ein deutlich höheres Temperaturniveau auf und haben somit ein viel breiteres Wirkungsfeld. Der Biomüll aus Bochum wird zu 100% in einer Biogasanlage in Witten verwertet.
Außerdem wurde über „biologisch abbaubaren Kunststoffe“ (z.B. PLA) und der damit eingehenden Problematik gesprochen. In einem Kompost herrschen nicht die benötigten Temperaturen zur Zersetzung, auf der anderen Seite werden sie oft mit üblichem Plastik verwechselt und somit vor der biologischen Verwertung aussortiert. Außerdem benötigen solche Kunststoffe eine Verweilzeit von acht Wochen statt der üblichen sechs Wochen.
Der Infoflyer zum Thema Mülltrennung für die Studentenwohnheime befindet sich nun in der Designphase (möglicherweise in Kooperation mit inSTUDIES und AKAFÖ).
Die Biogasanlage in Witten hat sich bis jetzt noch nicht mit einem Terminvorschlag für ein Exkursion zurückgemeldet.