Archiv der Kategorie: Aktuelles: AK Urban Gardening

Nachbetrachtung zum Nachhaltigkeitsforum RUB „Ergebnisse der Arbeitskreise Bioabfall und Urban Gardening“ am 04.09.18

Zur Abschlusspräsentation der NHF-Arbeitskreise Urban Gardening und BioAbfall fanden sich zahlreiche Interessierte im Universitätsforum Ost (UFO) am 04.09.2018 ein.

Dabei wurde das jeweilige Erreichen der gesteckten Ziele dokumentiert und ein Einblick in die Arbeitsweise der Arbeitskreise gegeben. Ebenso wurde auch der neue Arbeitskreis „Tiny Houses“ vorgestellt und zum Mitmachen eingeladen.

Die Ankündigung zum nächsten Nachhaltigkeitsforum folgt in Kürze, aufgrund von einigen Umstrukturierungen und auslaufenden Mitteln im Projekt wird der künfitge Rhythmus diskutiert und neu angesetzt.

Der zusammengefasste Inhalt folgt unterm Strich.

Bei Fragen, Anmerkungen oder ähnlichen Anliegen, könnt ihr uns wie gewohnt [Link] erreichen.

 


1. Begrüßung

2. Nachhaltigkeitsforum
Nach einer kurzen Begrüßung wurde der Abend mit einer knappen Kurzvorstellung des Formats „Nachhaltigkeitsforum“ eingeleitet. Dabei wurden Entstehung, behandelte Themen und initiierte Projekte vorgestellt. Viele Details lassen sich auch dem Jahresbericht 2017 entnehmen, dieser ist unter diesem Link herunterladbar. Ebenfalls wurde die Idee eines möglichen Nachhaltigkeitsbüros an der Universität vorgestellt.

3. Vorstellung der Ergebnisse
3.1. AK Urban Gardening
Ziele des Arbeitskreises waren das Dokumentieren von urbaner Gärtnerei im Ruhrgebiet, das Ausrichten eines Workshops, das Erstellen eines Leitfadens sowie die Durchführung einer Exkursion zu bereits existierenden Projekten. Mit stetig 5-15 Beteiligten über das Jahr, welche vom inSTUDIES Projekt tatkräftig unterstützt wurden, wurden die verschiedenen Ziele in kleineren Untergruppen in Angriff genommen.
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Zusätzlich wurde intensiv nach einer Fläche zum Gärtnern und Ausprobieren gesucht – Auf dem Campus der Universität war eine direkte Bearbeitung im ersten Schritt nicht möglich, da eine Stelle fehlte um diese mitzubetreuen. Eine Fläche wurde an der Wasserstraße gefunden, diese konnte dank einer aufgeschlossenen Besitzerin einer größeren Grünfläche „beackert“ werden. Das große Engagement dort hat (sehr) viele Früchte getragen (Tomaten, Zucchini, Kartoffeln, Knoblauch, Bohnen, Kürbisse, Grün- und Rotkohl, sowie Beete für Fledermäuse und Insekten) und wurde mit einer reichen Ernte belohnt. Außerdem wurde zu dieser Fläche eine Bodenprobe gezogen, welche eine gewisse Belastung mit Schwermetallen ausweist. Nähere Analysen und Details stehen aber noch aus.

Statt ursprünglich einer geplanten Exkursion gab es am Ende zwei große Exkursionen  – am 17.12.2017 im Bergmannshof und die Gärtenradtour am 2.6.2018 (für die Berichte, den jeweiligen Link anklicken). Die Vernetzung der Gärten im Ruhrgebiet ist sehr lebendig und führt zu regem Wissens- und Werkzeugtausch.

Am 18. August dieses Jahres fand dann erfolgreich der Workshop zum Bau von Palettenmöbeln, Vertikalbeeten und einer Kräuterschnecke statt, den Bericht dazu findet ihr hier, den Artikel dazu in der WAZ findet ihr hier.

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Arbeiten mit Holz beim Workshop

Der Leitfaden ist nun ebenfalls fertig, befindet sich allerdings noch im Lektorat und wird dann bald auf dem Blog hier veröffentlicht mit einem dazugehörigen Artikel. Inhaltlich geht es im Leitfaden um verschiedene Gartenformen, die dazu passenden verschiedenen Beet- und Bepflanzungsmöglichkeiten, wissenswertes über Kompostierung und ein wenig Bodenkunde. Des Weiteren gibt es Tipps und Lösungsvorschläge für Balkon und andere „Minigärten“. Abschließend findet sich noch eine Übersicht über Gemeinschaftsgärten in Bochum und Kontaktmöglichkeiten für Interessierte.

In der Diskussion kamen Fragen bezüglich der konkreten Bepflanzungssorten als auch Fragen zur Bodenprobe, Schwermetallen und den Konsequenzen daraus. Um die Schwermetallproblematik zu umgehen sollten eher Pflanzen mit Früchten (z.B. Zucchini) statt Knollenpflanzen gegessen werden. Mit expliziten Schwermetallreinigenden Pflanzen wurde sich zwar schonmal beschäftigt, da die Analyseergebnisse aber erst seit Kurzem vorliegen, gab es noch keine konkreten Maßnahmen zur Bodensanierung. Die Ernte an sich wird an Mitwirkende verteilt, welche im Laufe des Sommers im Garten gearbeitet haben, teilweise wurde aber auch Ernte bei Nachbarn vor die Tür gelegt oder in Foodsharing-Verteiler.

Fürs Erste ist der Arbeitskreis nun mit der Erfüllung der Ziele „abgeschlossen“, für Praxisinteressierte wird der Gemeinschaftsgarten an der Wasserstraße aber weiterhin eine Anlaufstelle bieten – jeden 2. und 4. Sonntag ab 14 Uhr werden Menschen im Garten der Wasserstraße 55, Bochum, vor Ort sein. Es existiert aber auch eine Kurznachrichtendienstgruppe zur Koordination. Bei Fragen jeglicher Art aber auch dem Wunsch des Mitmachens, wendet euch an urbangardening-nhf@rub.de

3.2 AK Bioabfall
Der Arbeitskreis Bioabfall hat sich alle 2-4 Wochen getroffen, nachdem er mit der Ausgangsfrage „Warum gibt es an den Wohnheimen in Bochum eigentlich keine Biomülltonne?“ begann und mit Unterstützung von inSTUDIES gut durchstarten konnte. Als Ziel wurde ausgegeben, dass die Potenziale von Biomülltonnen an Bochumer Wohnheimen ergründet werden sollen als auch Bildungsarbeit diesbezüglich durchgeführt werden sollte.

Zu Beginn stand eine umfangreiche Recherche zu Biomüll im generellen, der Verwertung von Bioabfällen sowie dem ökologischen Potenzial seiner Trennung und Verwertung. Nachdem die Teamfindung abgeschlossen war gab es bereits erste Gespräche mit dem „Umweltservice Bochum“ (USB) bezüglich der kommunalen Lage von Biotonnen. Schnell wurde klar, dass für die Umfrage zuvor ein Flyer entworfen werden soll, welcher den richtigen Umgang mit, sowie den Vor- und Nachteilen der Nutzung einer Biomülltonne darlegt.

In weiteren Arbeitsschritten wurde nun der Arbeitskreis in zwei Arbeitsbereiche aufgeteilt, Flyer und Umfrage. Daraufhin gab es dann nach den ersten Umfrageentwürfen auch Gespräche mit dem Akademischen Förderungswerk (AKAFÖ) zur weiteren Erörterung der Situation der Wohnheime.
Anschließend wurde ein Vortrag über die Biotonne von Philipp Heldt (Verbraucherzentrale) als weitere Wissensquelle herangezogen.
Weiterhin war die Kommunikation mit den verschiedenen beteiligten Akteur*innen von großer Bedeutung und so wurden dann auch Gespräche mit den Wohnheimräten geführt, welche in einer Kooperation bei der Durchführung der Umfrage mündete.
Die Umfrage wurde dann nach zahlreichen Zwischenentwürfen in die finale Version überführt und dazu auch auf englisch übersetzt um Teilhabe auch für internationale Studierende zu ermöglichen. Daraufhin entbrannte eine Diskussion über die Verbreitung der Umfrage und der Flyer. Diese wurde letztendlich aus ökologischen Bedenken mit einem Kompromiss (ein stark gekürzter Faltflyer mit Link auf die Umfrage & die längere Version des Flyers) gelöst. Dieser Kompromiss wurde durch die Verbreitung über die sozialen Medien in Zusammenarbeit mit den Wohnheimräten ergänzt.

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Der Flyer in seiner finalen Version

Letztlich haben im ersten Schritt knapp 100 Personen an der Umfrage teilgenommen. Bei den Befragten waren alle Wohnheime vertreten. Die Laerholzstr. 7-13b („Studidorf“) und Stiepler Str. 131, 131a, 131b („Grimberg“) nahmen in relevantem Anteil ihres Wohnheims teil: 12% und 9% der Bewohnenden nahmen an der Umfrage teil. Die Mehrheit kann sich vorstellen, die Tonne zu nutzen und glaubt auch, dass diese in ihrem Wohnheim auch genutzt werden würde. Generell schienen bei den Befragten die positiven Argumente zu überwiegen. Die bisherigen Ergebnisse (Stand September 2018) der Umfrage sind allerdings vorsichtig zu betrachten, vor dem Hintergrund der geringen Repräsentativität. Eine weitere Runde von Umfragen zu Beginn des Wintersemesters könnten eine größere Reichweite erzielen und somit belastbarere Ergebnisse liefern.

Die Ziele des Projektes wurden realisiert und auf der Vorarbeit zur Umfrage kann, wenn gewünscht, aufgebaut werden. Die Teilnehmenden des Arbeitskreises halten das „Studidorf“ für einen geeigneten Standort für ein Pilotprojekt, die Umsetzung dessen liegt aber schlussendlich beim AKAFÖ.

Ein weiterer Schluss der aus den Umfragen und der Beschäftigung mit dem Thema gezogen wurde ist, dass noch viel Aufklärungspotenzial bezüglich Mülltrennung in den Wohnheimen vorhanden ist.

In der anschließenden Diskussion wurden Anregungen für die Durchführung von derlei Umfragen gegeben und die Notwendigkeit vom „Erleben um zu Verstehen“ betont. Dies wurde – ohne je Ziel gewesen zu sein – erreicht durch eine Exkursion zu einer Biogasanlage in Witten, welche für alle Beteiligten das (Problem-)Bewusstsein um die richtige Mülltrennung nochmal klar vor Augen geführt hat. Für Bilder und einen Bericht zu dieser Exkursion klickt ihr hier.

Derzeit finden weitere Gespräche mit dem AKAFÖ bezüglich der verschiedenen Potenziale und der Ergebnisse der Umfrage statt. Bei Neuigkeiten werden wir euch selbstverständlich auf diesem Blog unterrichten. Wenn ihr Fragen habt, könnt ihr diese natürlich weiter an bioabfall-nhf@rub.de richten.

4. Aussicht auf das neue Projekt „Tiny Houses“
„Was ist das eigentlich, so ein ‚Tiny House‘?“, fragt sich nun die Ein oder Andere geneigte Leser*in. Es handelt sich um eine alternative Wohnform zwischen 5 und 37m², welche meist einfach versetzbar ist und eine günstige Möglichkeit bietet schnell an ein Eigenheim zu gelangen. Warum ist das nun relevant für das Nachhaltigkeitsforum? Tiny Houses bieten ein mobiles Wohnkonzept (an den Lebensmittelschwerpunkt angepasst und dabei Ersparnis von Pendelei), welche auch als Statement gegen den anhalten Flächenfraß verstanden werden können (jedes Jahr verschwinden in Deutschland derzeit 66 Hektar Land unter Beton, das sind 164 Fußballfelder oder einmal das Stadtgebiet von Düsseldorf). Außerdem handelt es sich beim minimalistischen Wohnstil auch um ein Gegenmodell zum Gesellschafttrend mehr zu konsumieren als gebraucht wird. Dabei stellen sich die Fragen nach der Tauglichkeit als Modell für energieeffizientes Wohnen, des ökologischen Potenzials gegenüber traditioneller Wohnblöcke und die Recyclebarkeit von Baustoffen.

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Der skizzierte Ablaufplan des neuen AKs “ Tiny Houses“

Im neuen Arbeitskreis soll zuerst im kommenden Wintersemester eine Grundlagenrecherche stattfinden, auch um auf diese Fragen Antworten zu finden. Im nächsten Schritt wird dann im folgenden Sommersemester eine curriculäre Seminarreihe veranstaltet, welche begleitet von Exkursionen zum Abschluss eine praktische Erarbeitungsphase eines Modellbaus beinhalten soll.

Unterstützt wird das Projekt von inStudies sowie vom Lehrstuhl für REssourceneffizientes Bauen der Fakultät für Bau- und Umweltingenieurwissenschaften

Ist euer Interesse geweckt worden oder wollt ihr sogar bei der Vorbereitung mithelfen? Dann schreibt Ulrike Emonds oder Marvin Nöller.


 

Solltet ihr noch weitere Fragen, Anmerkungen oder ähnliche Anliegen haben, könnt ihr uns wie gewohnt [Link] erreichen.

Das Bild zeigt einen Ausschnitt aus der Präsentation zur Umfrage in Bochumer Wohnheimen zum Thema „Bereitschaftspotenzial von Biotonnen“. Die Auswertung wird zusammengefasst auf diesem Blog zu finden sein. Die Zwischenschritte lassen sich unter der Rubrik „Arbeitskreis Bioabfall“ nachlesen,

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Nachbetrachtung der Urban Gardening Workshops

Am vergangenen Samstag, den 18. August 2018, veranstaltete der Arbeitskreis Urban Gardening diverse Workshops zu den Themen Gartenmöbelbau, Vertikalbeete und Kräuteschnecke im Gemeinschaftsgarten an der Wasserstraße.

Neben einigen aus Einweg- und Euro-Paletten angefertigten Sitzegelegenheiten wurden unter Anderem auch eine Kräuterschnecke und verschiedene Vertikalbeete angefertigt. Alle Teilnehmenden waren den ganzen Nachmittag damit beschäftigt. Im Anschluss ließen die Teilnehmenden den Abend gemütlich beim Grillen ausgeklingen.

Danke an alle fleißigen Helfenden und Interessierten fürs Mitmachen und viel Spaß mit den konstruierten Sitzen & Hochbeeten!

Fotografische Eindrücke finden sich unten und verschiedene Stimmen und ein Hintergrundbericht finden sich auch einem schön geschriebenen Zeitungsartikel zu der Veranstaltung auf der Homepage der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) [link].

Weiter gehts am 4. September 2018 um 18 Uhr mit dem nächsten Nachhaltigkeitsforum und den gesammelten Ergebnissen der Arbeitskreise Urban Gardening und Bio Abfall.

Eindrücke von den Workshops:

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Das Werkzeug: Die Klassiker Hammer, Nägel, Zollstock und Stichsäge (noch nicht im Bild)
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Das Grundmaterial: Euro- und Einwegpaletten
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Während im Vordergrund die Paletten zurechtgeschnitten werden, wird im Hintergrund die Vertikalbeete und Bänke zurechtgezimmert und ausgekleidet
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Spaß beim werkeln! Das Beitragsbild zeigt Saskia, Joris und Wiebke beim Streichen einer aus Einwegpaletten selbstgebauten Banklehne mit Wetterschutzgel.

Das Beitragsbild zeigt einen Teil der Aktiven beim Bau von Vertikalbeeten und Sitzgelegenheiten aus Einwegpaletten.

Stand Juli 2018 – AK Urban Gardening

UG Zeitplan Juli

Garten und Workshop

Der Juli war für viele AK Mitglieder klausurenreich und vor allem heiß. Der Garten an der Wasserstraße hat die Hitze dennoch gut überstanden und weiterhin reichlich Zucchini und weiteres Gemüse hervorgebracht. Wenn das so weiter geht, könnt Ihr euch am 18. August zum Grillen, Erforschen und Werkeln [Link zum Workshop] auf einen blühenden Garten freuen. Um sicherzugehen, dass das Gemüse des Gartens nicht mit eventuellen Altlasten aus dem Boden belastet ist, hat der Arbeitskreise eine umfangreiche Bodenprobe im Garten entnommen und in ein Bodenlabor geschickt. Die Ergebnisse geben dann bald dazu Aufschluss auf den Gehalt von Schadstoffen und auch den Humusanteil.

Leitfaden

Der Leitfaden über das Urbane Gärtnern wird nächste Woche endlich veröffentlicht! Er wird neben einer Übersicht der Bochumer Gärten auch viele hilfreiche Gärtnertipps enthalten.

Eure Ideen

Habt ihr Interesse an einer Exkursion zu Gemeinschaftsgärten in einer anderen Stadt des Ruhrgebiets Ende August? Wir nämlich schon! Schreibt uns gerne eure Ideen an urbangardening-nhf@rub.de, weitere Infos erhaltet ihr dann rechtzeitig.


Das Foto zeigt die zu analysierende Erde des Gemeinschaftsgarten an der Wasserstraße.  Die Analyse erfasst für das Gärtnern wichtige Nährstoffe und deckt eventuelle toxische Schwermetalle im Boden auf. Die Bodenqualität ist entscheidend für den Wachstum der Pflanzen. Mangelnde Qualität, Krankheiten oder Schädlingsbefall bei den Pflanzen können auf eine schlechte Bodenqualität zurückzuführen sein. [Foto:S.W.]

Der AK Urban Gardening lädt ein: Workshops und Grillen im Gemeinschaftsgarten an der Wasserstraße am 18. August 2018

Der Arbeitskreis Urban Gardening lädt anlässlich der finalen Phase des Projektes am

Samstag, den 18.08.18 im Gemeinschaftsgarten an der Wasserstraße 55

zum gemeinsamen Tüfteln und Speisen ein. Es werden Workshops zu den Themen Kräuterschnecke, Sitzmöbel aus Paletten und Paletten-Vertikalbeet angeboten. Um zu entscheiden, ob die Workshops parallel oder nacheinander ablaufen sollen, bitten wir um eine kurze Rückmeldung eurerseits mit ergänzendem Interessensschwerpunkt (an urbangardening-nhf@rub.de). Die entstehenden Materialkosten werden von unserem Projektbudget getragen. Meldet euch also auch bitte, damit wir genug Material für alle einplanen können. Im Anschluss findet ein offenes Mitbring-Grillen für alle Arbeitenden sowie weitere Interessierte statt.

Tagesablauf:

Ab 14 Uhr: Workshops zu den Themen

  • Euro-Paletten-Vertikalbeet
  • Aufbau einer Kräuterschnecke
  • Bau von Sitzmöbeln aus Euro-Paletten

Ab 18 Uhr: Grillen und gemütliches Beisammensein

Anmeldung zu den Workshops

  • Bis 15. August 2018
  • Mail an: urbangardening-nhf@rub.de
  • Bitte kurze Angabe von Interessensschwerpunkt (Vertikalbeet, Kräuterschnecke, Sitzmöbel); mehrere Angaben sind möglich
  • Betreff: Urban Gardening Workshop

Bei Rückfragen stehen wir selbstverständlich wie gewohnt zur Verfügung! Bis zum 18. August bei hoffentlich wunderbarem Wetter!

Das Foto zeigt die Kräuterschnecke des Hammer Gartens (Galensche Straße, Hamme) samt Radfahrendenbeinen. [Foto: S.W. ]

Nachbetrachtung des Nachhaltigkeitsforums „Foodsharing und Urban Gardening“ am 03.07.2018 im Alsengarten Bochum

Dank des sommerlichen Wetters zog es das Nachhaltigkeitsforum ausnahmsweise für ein Treffen in das Alsenwohnzimmer Bochum, beziehungsweise in den Alsengarten. Diesmal standen die Themen „Foodsharing und Urban Gardening“ im Fokus. An dieser Stelle ein Dankeschön an den Jörg Menden vom Alsengarten Bochum und an die zahlreich erschienenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer für einen interessanten Austausch.

Das nächste Nachhaltigkeitsforum findet statt am

07.08.18 ab 18 Uhr im Universitätsforum Ost (UFO) 

Bei Fragen, Anmerkungen oder Ähnlichem könnt ihr uns wie gewohnt [Link] erreichen.

Im Folgenden findet ihr die Zusammenfassung des Treffens.


1. Begrüßung

2. Update aus dem Arbeitskreis BioAbfall

Der Flyer zum Leitfaden für eine sachgerechte Nutzung der Biotonne wurde nun in den Druck gegeben. Desweiteren steht die Umfrage zu Erfahrungswerte und Potenzialen der Biotonnennutzung in Wohnheimen in den Startlöchern, um verschickt zu werden. Außerdem wird am 18. Juli 2018 die Exkursion zur Biogasanlage in Witten stattfinden. Weiter Informationen zu der Exkursion findet ihr hier.

3. Impulsvortrag „Foodsharing“ von Janine Skibbe

Im Anschluss gab es einen kurzen Vortrag zum Thema Foodsharing von Janine Skibbe.

Die Zahlen sprechen offenbar für sich. Jährlich werden weltweit 4 Milliarden Tonnen Nahrung produziert, davon werden 1,3 Milliarden Tonnen verschwendet. In Deutschland werden jährlich 11 Millionen Tonnen Nahrung verschwendet, etwa 2/3 davon werden durch den Endverbraucher verursacht und sind somit vermeidbar.
Im Jahr 2012 beschloss eine Inititative aus Berlin gegen die Lebensmittelverschwendung vorzugehen und begann eine Kooperation mit der Bio Company GmbH in Berlin. Ziel war es, noch genießbare Lebensmittel zu retten, bevor sie aus welchem Grund auch immer weggeschmissen werden. Daraufhin entstand die Plattform Foodsharing.de, auf der sich innerhalb weniger Monate tausende Mitglieder registrierten.
Sogenannte „Foodsaver“ sorgen dafür, dass ungewollte oder überproduzierte Lebensmittel (aus Betrieben) nicht weggeschmissen, sondern verteilt werden. Außerdem können Provatpersonen über die Website (Rubrik „Essenskörbe“)  Lebensmittel mit anderen Mitgliedern teilen. Um vom Foodsharing zu profitieren, ist eine Mitgliedschaft nicht Pflicht.

Viele regionale Foodsharing-Vertreter haben sogenannte „Fairteiler“ errichtet. Dies sind kleine Regale, in der jede/r Lebensmittel hinzufügen und entnehmen kann. In Bochum steht einer dieser Fairteiler zum Beispiel direkt vor dem Alsenwohnzimmer in der Alsenstraße. Ein weiterer befindet sich seit Anfang 2018 an der Ruhr-Universität im frei zugänglichen Studierendenhaus (AStA-Flur). Vorgabe ist, dass es sich bei den geteilten Waren noch um genießbare Lebensmittel handelt.

Das Selbsverständnis von Foodsharing beinhaltet, dass Lebensmittel niemals verkauft werden, es keine Konkurrenz zur Tafel darstellen soll und dass die Verteilung fair und nicht nach Bedürftigkeit erfolgt. Foodsharing ist unabhängig, unparteilich und allgemeinnützig.

4. Erste Ergebnisse des Arbeitskreises Urban Gardening

Der Leitfaden ist nun fertig. Allerdings ist der für Ende des Semesters geplante Workshop noch in der Planung. Der Garten an der Wasserstraße wächst jedoch weiter. Dort werden stetig weitere, kleine Projekte realisiert.

5. Ausklingen im Alsengarten

Am Ende zogen alle Teilnehmer weiter in den Alsengarten. Es gab ein kleine Führung durch die bunten Stationen und kleinen sowie großen Projekte des Gartens:

  • der frisch errichteten Pizza- und Raketenofen,

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  • die Obstecke,

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  • die Kräuterspirale

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  • die Hochbeete und

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  • der Bienenkästen.

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An den einzelnen Stationen wurden ergänzende Hintergründe und Basiswissen erläutert. Bei den Bienenkästen gab es dazu noch einen spontanen Vortrag zum Verhalten und der Lebensweise der Bienen.

 

 

Stand Juni 2018 – AK Urban Gardening

UG Zeitplan JuniRadtour

Die am 02.06.18 stattgefundene Radtour der Gemeinschaftsgärten war ein voller Erfolg. Mit den ca. 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ging es gemütlich durch die Stadt und der Austausch war äußerst positiv. Einige waren überrascht, wie viel in dem letzten halben Jahr bereits an der Wasserstraße entstanden ist und gaben hilfreiche Tipps. Der offene Ausklang erfolgte am Bergmannshof bei bestem Wetter. Das nächste Vernetzungstreffen ist bereits angesetzt.

Garten

Die Wasserstraße selbst entwickelt sich immer weiter. Die Zucchinis schossen in diesem Monat so in die Höhe und Breite, dass bereits die ersten Früchte geerntet werden konnten. Weitere drei Beete sind entstanden und Äste zur Stabilisierung der Bohnen kunstvoll aufgebaut. Im nächsten Monat sollen einige unterstützende Materialien wie z.B. endlich eine Regentonne eingekauft und integriert werden. Ein erneutes Grillen mitsamt großer Gartenaktion (möglicherweise eine Kräuterschnecke) soll Mitte August stattfinden.

Leitfaden

Der Leitfaden ist nun fast fertig und wird nächsten Monat veröffentlicht!

Workshop

Auch der Workshop wird, später als geplant, Anfang August zur Abschlussveranstaltung des Projekts stattfinden. Über das genaue Thema wird beim nächsten Nachhaltigkeitsforum (am 03.07.18 im Gemeinschaftsgarten an der Alsenstraße) abgestimmt.

Am 6. Juli wird sich der Arbeitskreis im Rahmen des Jour Fixe von inStudies präsentieren, um die Sinnhaftigkeit von studentischen Initiativprojekten zu verdeutlichen.

Die Mitglieder des Arbeitskreises Urban Gardening freuen sich immer über neue Gesichter. Bei Interesse oder mehr Informationen schreibt einfach eine E-Mail an: urbangardening@nhf-rub.de


Die Fotos zeigen Ausschnitte aus Leitfaden und Gemeinschaftsgärtenkarte sowie die Radtour-Gemeinschaft [Fotos: Silva] und die perfekte Aussicht zum Leitfaden schreiben [Foto: Pia].

Stand Mai 2018 – AK Urban Gardening

Unbenannt

Garten

Sah der Gemeinschaftsgarten an der Wasserstraße letzten Monat noch braun und trostlos aus, wächst und gedeiht inzwischen überall frisches Grün und die beetlose Fläche wird immer kleiner. Kartoffeln und Radieschen sprießen, die Tomaten wachsen in einem eigens gebauten Häuschen, die Beete sind mit Kaninchendraht eingefasst und der Boden gegen Austrocknen mit Laub bedeckt. Zum Sonnenschutz der Schattenpflanzen stehen behelfsmäßige Bauten in einem Beet, neue Kirschbäume sind eingepflanzt und langsam etabliert sich ein Gießplan. Bei einem Grillfest für Interessierte und Nachbarn kamen sogar 40 Menschen, um gemeinsam den Garten zu genießen.


Exkursion und Workshop

Die Exkursion wird im Rahmen der Radtour der Gemeinschaftsgärten am 2. Juni stattfinden, bei der es um 12 Uhr an der Maarbrücke losgeht, und über den Hammer Garten, Alsengarten, die Wasserstraße zum Hof Bergmann verläuft. In allen Gärten wird man die Möglichkeiten haben, sich alles anzusehen und Fragen zu stellen, da sich alle Gärten unterscheiden.

Der Workshop ist ebenfalls für nächsten Monat geplant. Ein genaues Thema und das Datum werden momentan festgelegt.


Leitfaden

Der Leitfaden steht inhaltlich im Endstadium und wird in den nächsten Monaten ausgestaltet und veröffentlicht.


Macht mit!

Außerdem wurde während des letzten inSTUDIES-Workshops ein Werbeposter gestaltet, das an der Uni aufgehängt wird, um mehr Studenten auf Urban Gardening aufmerksam zu machen. Das Projekt wurde ebenfalls bei den Aktionstagen von inSTUDIES präsentiert.

Jeden 2. & 4. Sonntag ab 14 Uhr findet an der Wasserstraße 55 gemeinsames Gärtnern statt, kommt gerne dazu!

Die Mitglieder des Arbeitskreises Urban Gardening freuen sich immer über neue Gesichter. Bei Interesse oder mehr Informationen schreibt einfach eine E-Mail an: urbangardening@nhf-rub.de


Auf dem Beitragsbild sind Kartoffelpflanzen in einem Beet an der Wasserstraße zu sehen.
Foto: Silva Weiken