Public Climate School 17.-21. Mai 2021

Nächste Woche ist es wieder Zeit für nachhaltige Bildung von den Graswurzeln – die Public Climate School geht in die vierte Runde, diesmal als Teil der BNE-Wochen der UNESCO-Komission.

„Public Climate School? Was soll das sein?“

„Die Public Climate School (PCS) bringt Klimabildung in Schule, Uni und Gesellschaft. Eine Woche lang präsentieren Students for Future Gruppen aus ganz Deutschland ein breites Programm und zeigen auf, wie sie sich die Bildung der Zukunft vorstellen.“

Das Ganze findet von 8:15 bis ca. 22:00 Uhr per Livestream (hier klicken!) statt. Morgens gibt es die ganze Woche Schulprogramm und nachmittags dann einen sehr bunten Reigen an Inhalten. Neben Veranstaltungen wie Do’s & Dont’s der Klimakommunikation (Mittwoch 14:30-15:30) und einer Keynote/Podiumsdiskussion (mit Harald Lesch, Luisa Neubauer, Tonny Nowshin und Felix Erkhard; Donnerstag 18:30-19:55) erwarten euch auch Perspektiven wie zum Beispiel Wie Deutschland das 1,5°C Ziel einhalten kann oder die globale Perspektive mit Maßnahmen bis 2040 um die Emissionen auf Null zu bekommen (Freitag 17:30-18:25).

Um 5 vor 8 gibt es dann Klima vor Acht (eine Alternative zur Börse vor 8 im Hauptprogramm) und anschließend das Klimajournal.

Ganz besonders möchten wir aufmerksam machen auf die Veranstaltung des jungen Schauspielhauses mit ihrem Theaterstück „Ein Schluck Erde“ – im Anschluss erwartet euch ein Bühnengespräch mit Dramaturgie, Schauspieler*innen, Herbert Grönemeyer und Sebastian 23. (Montag, 20:15)

Wer das genauer und aktueller nachlesen möchte, kann auf der Programmseite der PCS tun oder im folgenden auf dieser Übersichtsgrafik.

Wer nicht genug bekommt kann unserer Bochumer Students for Future Gruppe – die tatkräftig die PCS auf dieser Ebene mit ermöglicht – auf Twitter oder auf Instagram folgen.

Im Bild ist das Programm der Public Climate School 4.0 dargestellt.

Aufzeichnung „Ideen zur nachhaltigen Umgestaltung des MB Gebäudes“ vom 13. April 2021

Am 13. April hat uns Henning Sproßmann Teil-Ergebnisse seiner Bachelorarbeit präsentiert und Ideen vorgestellt, wie ein Univeresitätsgeäude, am Beispiel des MB-Gebäudes der RUB, nachhaltig umgestaltet werden könnte.

Mit knapp über 30 Teilnehmenden war der Vortrag gut besucht und die Zuschauer*innen hatten die Möglichkeit eine Einführung in den Nachhaltigkeitsbegriff zu bekommen und einige Maßnahmen zur nachhaltigen Umgestaltung von Bürogebäuden kennenzulernen. Falls ihr es nicht zum Vortrag geschafft habt oder ihr euch Hennings Beitrag nochmal in Ruhe anschauen wollt, dürfen wir euch unter diesem Link die Aufzeichnung zur Verfügung stellen.

Wir bedanken uns nochmal herzlich bei allen Teilnehmenden und auch bei Henning Sproßmann für diese gelungene Veranstaltung. Bei Fragen, Anmerkungen oder Kritik könnt ihr uns wie gewohnt erreichen [link].

Aufzeichnung „Ästhetik der Energiewende“ vom 16. März 2021

Im März waren der Spaziergangswissenschaftler Bertram Weisshaar (mit einer Reise zu den Spuren der Energievergangenheit) und die Künstlerin Gisela Meyer-Hahn (mit Lichtinszenierungen für eine veränderte Wahrnehmung von Windparks) in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe „Gesellschaft und Nachhaltigkeit im Wandel“ im Nachhaltigkeitsforum zu Gast.

Mehr als 30 Teilnehmende lauschten dabei den frischen Perspektiven auf eine alternative Ästhetik der Energiewende. Falls ihr es nicht zum Vortrag geschafft hat oder dies nochmal auf euch einwirken lassen möchtet, dürfen wir euch unter diesem Link die Aufzeichnung der beiden Vorträge zur Verfügung stellen.

Wir bedanken uns nochmal herzlich bei allen Teilnehmenden und Präsentierenden für diese gelungene Veranstaltung. Bei Fragen, Anmerkungen oder Kritik könnt ihr uns wie gewohnt erreichen [link].


Das Beitragsbild zeigt ein Werk der Kultur Designerin Gisela meyer-hahn©VG Bildkunst Bonn 2021

Campus Gardening 2021 – Online-Infoveranstaltung am Dienstag, den 27. April um 18 Uhr

Nach zwei erfolgreichen Saisons kann das Projekt Campus Gardening in diesem Jahr bereits zum dritten Mal in Folge angeboten werden. Somit haben Studierende und Beschäftigte der RUB erneut die Möglichkeit ihren Lern- und Arbeitsort aktiv mitzugestalten. Gerade in Zeiten von Distanz-Lehre und Homeoffice bieten wir damit eine abwechslungsreiche Tätigkeit, bei der man dem Campus wieder ein Stückchen näherkommen kann.

2019 wurde erstmals ein Beet neben der Uni-Bibliothek umgestaltet und sorgt seitdem für einen bunten Hingucker auf dem Campus. Im letzten Jahr konnten dann noch zwei weitere Beete ergänzt werden: Ein Konzeptbeet im asiatischen Stil neben der Uni-Verwaltung und Nützlings-Wiesen mit auch für Menschen verzehrbaren Blüten hinter dem HZO.

Konzeptbeet neber der Uni-Verwaltung

In diesem Jahr liegt unser Fokus auf der Vergrößerung der Biodiversität des Campus, beispielsweise durch die Ausweitung von Blühwiesen und tierfreundlichen Habitaten. Die letztendlichen Projekt-Inhalte richten sich jedoch nach der Anzahl und den Ideen der Teilnehmenden, sodass sich der Schwerpunkt über das Jahr hinweg verändern kann.

Blühwiese hinter dem HZO

Alle Interessierten, die sich planerisch und/oder gärtnerisch einbringen wollen, sind daher herzlich eingeladen am diesjährigen digitalen Auftakttreffen teilzunehmen!

Dieses findet am Dienstag, den 27.04.2021, um 18:00 Uhr statt. Dabei werden das Projekt sowie das derzeitig geplante Vorgehen für dieses Jahr vorgestellt.

Wir bitten um Anmeldung per Mail an urbangardening-nhf@rub.de unter Angabe des Betreffs „Campus Gardening 2021“, des Namens und optional des Studiengangs. Die Zugangsdaten zum Meeting werden kurz vorher per Mail zur Verfügung gestellt.

Das Projekt erfolgt in Absprache mit dem Botanischen Garten und wird unterstützt durch das Nachhaltigkeitsbüro und das Nachhaltigkeitsforum der Ruhr-Universität Bochum. Das Vorgehen wird der aktuellen Situation bezüglich der Corona-Pandemie angepasst und nach dem Leitfaden des Botanischen Gartens zum Gärtnern in der Pandemie-Zeit ausgerichtet. Außerdem kann auf die Expertise der Beschäftigten des Botanischen Gartens zurückgegriffen werden, die das Projekt beratend begleiten. Vorerfahrung ist also nicht zwingend notwendig!

Das Titelbild zeigt die vom Campus Gardening im Jahr 2020 angelegte Blühwiese hinter dem Hörsaalzentrum Ost

Vortrag „Ideen zur nachhaltigen Umgestaltung des Gebäudes MB der RUB“ am 13. April 2021

Das Nachhaltigkeitsforum (NHF) lädt euch herzlich zur Veranstaltung Ideen zur nachhaltigen Umgestaltung des Gebäudes MB der RUB am Dienstag, den 13. April 2021 um 18:00 Uhr per Videokonferenz ein.

Zugangsdaten: https://ruhr-uni-bochum.zoom.us/j/61764463908?pwd=a3IzM091OG5UTlNXdk1SUmxmNEtmUT09 ID: 61764463908 PW: 971561

Seit einigen Jahren häufen sich Probleme im Zusammenhang mit ökologischen Gesichtspunkten. Dabei geht es längst über die globale Erderwärmung hinaus und Themen wie Ressourcenknappheit und Umweltverschmutzung gewinnen an Bedeutung. Einer der größten Wirtschaftssektoren, welcher zu diesen Problematiken beiträgt, ist der Bausektor. Jedoch gibt es immer mehr Möglichkeiten Nachhaltigkeit im Bausektor durch bestimmte Zertifikate voranzutreiben. Hierbei werden die ökologischen, ökonomischen, technischen, soziokulturellen und funktionalen, sowie die Prozess- und Standort-Qualitäten eines Gebäudes bewertet, um eine gesamtheitliche Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Zwar lassen sich diese Maßnahmen hierzu am leichtesten bei einem Neubau umsetzen, viele dieser Maßnahmen sind jedoch auch auf Renovierungs- und Sanierungsarbeiten anwendbar und leisten vor allem durch die Weiternutzung des Gebäudes und die Vermeidung neuer Baustoffe einen wertvollen Beitrag zur Reduktion des negativen Einflusses auf die Umwelt. Ein mögliches theoretisches Anwendungsbeispiel ist dabei das Gebäude MB der Ruhr-Uni Bochum. 

Daher wird im Vortrag am 13.04.2021 um 18 Uhr zum Thema „Ideen zur nachhaltigen Umgestaltung des MB Gebäudes der RUB“ vorgestellt, was -im Rahmen einer Bachelorarbeit ermittelt – im Bereich des Grünen Bauens potentiell angewandt werden kann, um besonders die ökologische Komponente im Gebäudebau zu verbessern. 


Das Beitragsbild zeigt das Gebäude MB der Ruhr-Uni im aktuellen Zustand (eigene Aufnahme)

Vortrag „Ästhetik der Energiewende“ 16. März 2021

Das Nachhaltigkeitsforum (NHF) lädt euch herzlich zur Veranstaltung Ästhetik der Energiewende am Dienstag, den 16. März 2021 um 18:00 Uhr per Videokonferenz ein.

Zugangsdaten: https://ruhr-uni-bochum.zoom.us/j/8108417302?pwd=VXdYaWFqT203RGxhME1tWFQ2M2tFUT09
ID:  810 841 7302  PW: 14131211

Gegner*innen der Energiewende führen vielfältige Argumente ins Feld, darunter einige, die sich auf ästhetisch-landschaftliche Beeinträchtigungen beziehen: der Bau von Windkraftanlagen kommt demnach einer „Verspargelung“ der Landschaft gleich, Bioökonomie führt zu einer „Vermaisung“ der Umwelt – und selbst Photovoltaik-Anlagen empfinden Manche als optische Beeinträchtigung.

Ehemalige Braunkohlereviere, Klimaprotestaktionen oder gar Windkraftanlagen können aber auch ganz anders wahrgenommen werden. Die Veranstaltungsreihe, die im Rahmen des Projekts „EnerTrend“ durch das nordrhein-westfälische Ministerium für Wirtschaft, Innovation Digitalisierung und Energie gefördert wird, nähert sich den physischen Manifestationen der Energiewende aus ungewohnter Perspektive und fragt: Wie schön kann Energiewende eigentlich sein?

Der erste Vortrag der Reihe fand am 02.12.2020 statt, der zweite Termin wird im Zuge einer Zusammenarbeit des Nachhaltigkeitsforums mit der Arbeitsgruppe „Gesellschaft und Nachhaltigkeit im Wandel“ (Geographisches Institut, RUB) realisiert. Für den 16.03.2021 konnten gleich zwei Referent*innen gewonnen werden, die in ihren Vorträgen unterschiedliche Blickwinkel auf die Ästhetik der Energiewende eröffnen.

Den Auftakt macht der Spaziergangswissenschaftler Bertram Weisshaar mit einer (fußläufigen) Reise zu den Spuren der (Energie)Vergangenheit. Mit der „Akademie Landpartie“ umwanderte er im Herbst 2019 den Tagebau Hambach entlang der Fragen: Gibt es „Kohle ohne Ende?“ Kann eine geschädigte Umwelt eine schöne Landschaft darstellen? Was kann die Wahrnehmung der Landschaft zur Gestaltung der Energiewende beitragen?

Bertram Weisshaar, Akademie LandPartie

Im zweiten Vortrag lässt die Künstlerin Gisela Meyer-Hahn vielerorten umstrittene Windenergie-Anlagen in einem ganz neuen Licht erstrahlen. Sie fragt sich: Können Licht und Farbe etwas an der negativen Wahrnehmung von Windkraftanlagen und Windparks ändern? Wie werden sie wahrgenommen, wenn sie Fläche einer Lichtinstallation werden und welche Rolle spielen dabei Tageslicht und Dunkelheit?

meyer-hahn©VG Bildkunst Bonn 2021

Ist euer Interesse geweckt? Dann schickt uns eine Mail mit dem Betreff „Wat is dat schön!“ an info-nhf@rub.de – dort erhaltet ihr von uns dann rechtzeitig die Zugangsdaten zu der Veranstaltung. Ansonsten tauchen diese auch am Montag zuvor auf dieser Seite auf.

Fragen und Diskussionen sind ausdrücklich erwünscht. Wir freuen uns auf Eure Teilnahme!

Und wie immer – bei Fragen, Anregungen oder Sonstigem, meldet euch gern [LINK] bei uns!


Das TitelBild zeigt einen Zusammenschnitt der Werke von Bertram Weishaar und Gisela Meyer-Hahn. Die Rechte liegen bei meyer-hahn©VG Bildkunst Bonn 2021 sowie Bertram Weisshaar, Akademie LandPartie

Vorstellung: Blue-Engineering AG

Was ist das überhaupt, Blue Engineering?

Das ist ein interdisziplinäres Modul, welche Studierenden aus dem technischen Umfeld eine (inter-)aktive Auseinandersetzung mit ihrer sozialen und ökologischen Verantwortung ermöglicht. Studierende können sich dort ihrer eigenen Werte bewusst werden und diese mit Anderen reflektieren. Darüber hinaus will dieses Format auch über die Hochschulen vernetzen. Dieses Modul gibt es nämlich seit 2011 an der TU Berlin und ist mittlerweile an 9 weiteren Hochschulen in Deutschland zu finden. Mehr Informationen finden sich hier (LINK).

Hierzu gestaltet Blue Engineering Lehr-/Lernprozesse, die die Aktivitäten im wesentlichen auf die Teilnehmenden verlagern, so dass diese die Verantwortung für ein gutes Gelingen eines Seminars/Workshops übernehmen. Zugleich bestimmen sie so dessen zukünftige Entwicklung mit. Insgesamt ergänzen die Teilnehmenden ihr Fachwissen durch Orientierungswissen und Gestaltungskompetenzen, die ihnen helfen ihre Rolle in Bezug auf Technik und Gesellschaft zu kennen und mit anderen gemeinsam auszugestalten.

Und was haben wir an der RUB, was hat das Nachhaltigkeitsforum damit zu tun?

Eine Gruppe von Menschen hat sich gefunden, um die Idee und das Format von Blue Engineering an die RUB zu tragen. Dabei entwickeln wir derzeit beispielhafte Seminarverläufe, entwickeln also ein grobes Modulhandbuch und versuchen dabei einen Testlauf im kommenden Wintersemester an der RUB zu starten. Die langfristige Perspektive und der Wunsch der AG ist es, dieses Modul curricular an der RUB zu verankern.

Dabei befinden wir uns im Austausch mit Einzelpersonen der Hochschule Bochum und der TU Dortmund um Erfahrungen zu teilen und sich gegenseitig auf dem Weg zu unterstützen.

Und jetzt?

Wenn du mitmachen möchtest, diese Intiative unterstützen willst oder schlicht dein Interesse an so einem Seminar bekunden möchtest, schicke uns gerne eine Mail mit deiner jeweiligen Intention an info-nhf [ät] rub.de. Dann können wir dich zum nächsten AG Treffen einladen und dich auf dem Laufenden halten.

Ansonsten findet ihr, wie gewohnt, Updates dazu hier, auf unserem Blog.

Ihr hört von uns 😉


Auf dem Bild ist das Symbol des Blue-Engineering Netzwerks abgebildet.

Nachhaltigkeitsforum „Jahresplanung & Austausch“ am 16. Februar 2021

Das Nachhaltigkeitsforum (NHF) lädt euch herzlich zum Austausch- und Organisationstreffen am Dienstag, den 16. Februar 2021 um 18:00 Uhr per Videokonferenz ein.

Dabei werden wir uns auf die Erstellung eines Fahrplans für das Jahr 2021 konzentrieren und bei Bedarf kurz aktuell laufende Projekte vorstellen (Campus Gardening, Tiny House, Blue Engineering…). Bei dem Fahrplan soll es vor allem darum gehen, spannende Themen mit Nachhaltigkeitsbezug zu finden, die euch und uns interessieren und diese ggf. in Form von Vorträgen, Beiträgen, Disskusionsrunden oder anderen Formaten in das NHF aufzunehmen.

Interessierte sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen. Die Zugangsdaten zum Online-Treffen findet ihr unten.

Zusätzlich könnt ihr dabei wie immer auch eure eigenen Ideen und Anregungen mitbringen und bei weiteren Fragen zum Treffen könnt ihr uns wie gewohnt [link] erreichen. Gerne könnt ihr unter der oben genannten Adresse auch Themenvorschläge mit Nachhaltigkeitsbezug an uns schicken, die wir diskutieren und dann ggf. bei unserer Jahresplanung berücksichtigen werden.

Wir freuen uns auf euch!

Zoom-Daten:
https://ruhr-uni-bochum.zoom.us/j/96501094810?pwd=RUNaZHorT0g1U3JFdVlNTW5oWnl4QT09

Meeting-ID: 965 0109 4810
Passwort: 864462



Das verwendete Bild wurde selbst erstellt und beinhaltet das NHF-Logo als 0 in der Jahreszahl 2021.

Vortrag „Ökobilanzierung von Massivholzhäusern“ – im 1. Quartal 2021

———– Der urspünglich für den 2. Februar 2021 angesetzte Vortrag muss aus Krankheitsgründen leider ausfallen, wird aber in den kommenden Monaten nachgeholt.——————-

Was ist nachhaltiger: ein Haus aus Beton oder Holz? Warum ist das so? Und wie können wir das nachweisen?

Ökobilanzen sind hier ein neues, wirksames Werkzeug, um unerschiedliche Produkte in unserem Alltag mithilfe von Berechnungen im Bezug auf ihre Umweltauswirkungen vergleichen zu können. Dabei wird versucht, jeden Prozessschritt in der Herstellung , dem Verbrauch und der Entsorgung eines Produktes, zu rekonstruieren und in der Berechnung zu berücksichtigen.

Der Vergleich von Wohngebäuden stellt eine besondere Herausforderung für die Erstellung von Ökobilanzen dar, da hier besonders viele Prozessschritte in der Herstellung bedacht werden müssen und die abgeschätzten Nutzungszeiträume sehr groß sind. Trotzdem gibt es veschiedene Möglichkeiten und Kriterien, eine Ökobilanz für ein Wohnhaus zu erstellen.

Besonders interessant ist dabei die Aufstellung einer Ökobilanz für ein Haus, welches beinahe vollständig aus Holz besteht – sogenannte Massivholzhäuser – da der Baustoff Holz in gespeicherter Form einen großen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. So kann viel Kohlenstoff der Luft entzogen und gespeichert um ihn nicht in Form von CO2 in die Atmosphäre entweichen zu lassen.

In dem Vortrag wird es zunächst eine Übersicht über die Erstellung von Ökobilanzen, speziell im Bausektor und den relativen Einfluss von Holz als Hauptbaustoff für eine Ökobilanz, geben.

Bei weiteren Fragen zum Treffen, zum Thema oder was euch sonst auf dem Herzen brennt, könnt ihr uns wie gewohnt [link] erreichen.

Wir freuen uns auf euch!

Auf dem Beitragsbild ist ein Vollholzwandmodul der Firma H.R.W. Oberbayern für den Bau von Massivholzhäusern dargestellt.

Der NHF-Jahresrückblick 2020

Das turbulente Jahr 2020 neigt sich dem Ende und wir blicken zurück auf zahlreiche Akivitäten die trotz der zahlreichen Herausforderungen einer Pandemie durchgeführt werden konnten. Neben neuen Veranstaltungen des Nachhaltigkeitsforums haben wir dabei auch mit neuen Formaten experimentiert.


Einleitend zum Rückblick 2020 lohnt sich ein Blick auf die Veranstaltung im Dezember des Vorjahres mit dem Bericht „Nachhaltigkeitsideen für morgen“, welcher neben einem Rückblick auch einen utopischen Ausblick auf technologische Möglichkeiten der Nachhaltigkeit wirft.

Das NHF-Jahr 2020 begann dann mit einer Ausgabe des Nachhaltigkeitsforums mit organisatorischem Überblick und einem Vortrag von Manon Schwarzmann über Ökosystemdienstleistungen am 4. Februar 2020. Das zusammenfassender Transkript und ein Verweis auf den „GreenRadio“Podcast zum Thema Naturkapital/Ökosystemdienstleistungen findet ihr hier.


Im Frühjahr wurden die ursprünglichen Planungen für das Sommersemester 2020, welche unter anderem Veranstaltungen wie den Bochumer Nachhaltigkeitstag und auch einen universitären Frühjahrsputz umfassten, aufgrund der Covid19-Pandemie mehrfach durcheinandergewirbelt.

Aufgrund der veränderten Situation musste für einen über das NHF angekündigter Vortrag zum Thema „Postwachtumsökonomie“ mit Nico Paech umdisponiert werden, da dieser nicht wie geplant am 15. April vor Ort stattfandstattfinden konnte. Alternativ wurde eine Kurzdarstellung erstellt: in diesem Beitrag findet ihr den Verweis auf eine Aufnahme seines Vortrags und auf weitere Beiträgen.


Aufgrund des Infektionsgeschehens fand das Nachhaltigkeitsforum fortan online statt; mit einer Ausnahme, bei der Abstände an der frischen Luft eingehalten werden konnten: die Praxistreffen des Projekts Campus Gardening. Die AG hat ihre Aktivitäten von diversen Arbeits- und Planungstreffen sowie Zwischenstände ausführlich dokumentiert. Neben einer Darstellung der Beete findet ihr hier verlinkt ebenfalls eine abschließende und übersichtliche Zusammenfassung zum Projekt CampusGardening im Jahr 2020 .

Die AG Tiny House/Nachhaltiges Bauen & Wohnen (NaBaWo) war auch in diesem Jahr fleißig und sehr aktiv. Nach einem Update zu Beginn des Frühlings startete das Folgeprojekt bzw. die Forschungsgruppe NaBaWo dann im Mai offiziell ins neue Semester. Des Weiteren hielten Ulrike Emonds und Marvin Nöller am 12. Mai das Webinar „Nachhaltiges Bauen und Wohnen am Beispiel Tiny House bei der VHS Arnsberg. Am 4. August 2020 wurde der Vortrag „Nachhaltiges Bauen und Wohnen auf kleinem Raum“ nachträglich samt aktuellem Projektstatus im Rahmen des Nachhaltigkeitsforums für alle Interessierten zum Nachschauen aufgezeichnet.


Ansonsten feierten 2020 zwei neue Formate auf unserem Blog ihre Premiere: Diorama – ein Formatexperimant, bei dem auf spannende Ansätze, Bilderstrecken oder Videos zum Thema Nachhaltigkeit verwiesen wird. Dort gab es die Ausgaben zu „Klimaanpassung und Architektur“ sowie zu „natürliche Kunst & künstliche Natur“. Das andere, klassische Format ist der Gastbeitrag – in diesem zog Dario Levedag mögliche Parallelen zwischen den Herausforderungen sowie möglicher Lösungen für Corona- und Klimakrise.


Am 23. Juni 2020 folgte das Nachhaltigkeitsforum zu „Dach- und Fassadenbegrünung“ mit den Perspektiven der Wissenschaft (Dr. rer. nat. Holger Wack), der Stadtplanung (Winona Grimsehl-Schmitz) sowie der Ruhr-Universität (Matthias Thome) auf dieses spannende Thema. Eine Zusammenfassung der drei Vorträge vor mehr als 60 Zuhörenden finden sich in diesem zugehörigen Artikel.

Am 4. August 2020 wurde der Vortrag „Nachhaltiges Bauen und Wohnen auf kleinem Raum“ samt aktuellem Status im Rahmen des Nachhaltigkeitsforums für alle Interessierten zum Nachschauen aufgezeichnet.

Am 1. September 2020 folgte ein Online-Vortrag zum Thema „Einführung in Lichteffekte & Lichtverschmutzung“ von Annabell Gurtmann. Falls ihr den Vortrag verpasst habt, könnt ihr hier die Folien der Präsentation nachvollziehen.

Am 22. September 2020 präsentierten Sofia Zeisig & Patrick Ritter vom Zusammenschluss „Grün in Bochum“ im Rahmen eines Online-Vortrags einen Einblick in Biodiversität, Strukturvielfalt und Maßnahmen für Naturfreundlichkeit. Neben einer Literaturliste wurde ebenfalls eine Aufzeichnung angefertigt, welche ihr hier nachschauen könnt.

Mit dem Beginn des Wintersemesters im Oktober/November 2020 startete das Nachhaltigkeitsforum mit einer umfangreichen Veranstaltungsreihe (sowie Hinweisen zu Ringvorlesungen zu Klimawandel als auch Landwirtschaft):

  • Energiewende selber machen?! – Theorie & Praxis (10.11. & 17.11.)
  • Mach deine Theorie mit uns zur Praxis – Nachhaltige Projekte gemeinsam starten (24.11.)
  • Campus Gardening – Planungstreffen für die Saison 2021 (01.12.)
  • Reperaturkultur – RuBo Repair Café für eine Kultur der effizienten Wiederverwendung (15.12.)

Den Auftakt der Veranstaltungsreihe bildete der Vortrag & die Diskussion der theoretischen und sozialen Aspekte der Energiewende in Bürger:innehand (mit Emily Drewing/Arbeitsgruppe Gesellschaft und Nachhaltigkeit im Wandel). In der Woche darauf wurden von Romy Simke (Energieagentur.NRW) und Peter Modrei (BEG 58) Einblicke in die Praxis und die Alltagsrealität von Energiegenossenschaften gewährt. Die Aufzeichnungen befinden sich noch in der Authorisierung und folgen dann bald.

Im Rahmen der Reihe gab es auch eine Veranstaltung um explizit neue Projekte und neue Arbeitsgruppen im Nachhaltigkeitsforum anzuschieben. Dabei kamen viele neue Ideen für ein Fortsetzung des Projekts Campus Gardening zusammen (mehr dazu im neuen Jahr!) und ein neuer Arbeitskreis „Blue Engineering“ wurde gegründet. Der Arbeitskreis Blue Engineering will nach dem Vorbild anderer Universitäten (zuletzt Universität Stuttgart) prüfen, wie mittelfristig ein Seminar an der RUB etabliert werden kann, welches Studierende für sowohl für die eigene Verantwortung als auch ihre ökologische, soziale und letztlich ethische Gestaltungsmacht sensibilisiert. Interessierte halten wir bei Interesse gerne per Mail auf dem Laufenden und zusätzlich werden wir auch auf dieser Homepage den aktuellen sTand durchgeben. Wer mehr zum Thema Blue Engineering wissen möchte, kann sich an dieser verlinkten Stelle weiter einlesen.

Den Abschluss bildete eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem RepairCafé RUBO zum Thema „Reparierkultur. Den Videomitschnitt dazu findet ihr hier auf unserem YoutubeKanal.

Insgesamt wir deutlich: es hat sich einiges getan und verändert in diesem Jahr und insgesamt blicken wir gerne auf die vielen Veranstaltungen zurück, bei denen wir uns auch online mit vielen treu gebliebenen Gästen aber auch neuen Gesichtern zu diversen Nachhaltigkeitsthemen austauschen und auch neue Ideen entwicklen konnten 🙂


Nach diesem lehrreichen und für viele sehr herausforderndem Jahr gehen wir als Nachhaltigkeitsforum nun in eine kleine Winterpause und freuen uns, im neuen Jahr mit der Fortsetzung laufender und dem Start neuer Projekte tätig zu werden.

Bis dahin bleibt gesund, zuversichtlich und auf bald!
Euer Orgateam des Nachhaltigkeitsforums


Das verwendete Beitragsbild zeigt den in diesem Jahr neu entwickelten NHF-Veranstaltungsflyer. Das Bild wurde erstellt von Philipp Brillinger und beinhaltet neben den designtechnischen Elementen, die sich am NHF-Logo orientieren, auch weitere inhaltliche Elemente, mit denen sich das Nachhaltigkeitsforum befasst.

„Natürlich interessiert mich die Zukunft. Ich will schließlich den Rest meines Lebens darin verbringen.“ – Mark Twain