Online-Vorträge „Energiewende selber machen?! Theorie & Praxis“ am 10.&17.11. 2020

Die Energiewende und ihr „Ausbau von Wind- und Sonnenergie ist ins Stocken geraten“. Was also tun? Die Energiewende selber machen?!

Bürgerenergieprojekte und Bürgerenergiegenossenschaften haben diesen Anspruch in die Praxis umgesetzt. „Mehr als ein Drittel der Eigentümer*innen von erneuerbaren Anlagen in Deutschland sind bereits heute Privatpersonen“. Wie ist denn der aktuelle Stand der „Energiewende in Bürgerhand“? Wie haben sich die Bedingungen verändert? Welche Hürden sind auf dem Weg zu einem eigenen Projekt zu nehmen? Wie sind hier die Perspektiven?

Für Antworten auf diese Fragen und mehr, wollen wir euch im kommenden Semester zu zwei Online-Vorträgen samt Diskussionen mit Expert*innen aus Theorie & Praxis der Bürgerenergie einladen. Das neue Semester wird wieder online stattfinden und auch das Nachhaltigkeitsforum kehrt zurück mit neuen Veranstaltungen, damit euch im Home Office nicht langweilig wird.

Beginnend mit „Energiewende selber machen? Bürgerenergiegenossenschaften, ein Überblick“ am 10. November ab 18 Uhr wird es einen Vortrag von Emily Drewing, aus der Arbeitsgruppe „Gesellschaft und Nachhaltigkeit im Wandel“ an der RUB zu den Grundlagen der Bürgerenergiebewegung geben. Anschließend soll es eine Diskussionsrunde mit vorbereiteten Fragen geben zu der wir euch herzlich einladen.

Weiter geht es am darauffolgenden Dienstag, den 17. November um 18 Uhr, mit „Energiewende selber machen! Perspektiven aus der Praxis der Bürgerenergie“. Hier werden praktische Erfahrungen aus zwei Blickwinkeln vorgestellt. Zunächst wird Romy Simke von der EnergieAgentur.NRW einen Input zu den allgemeinen Erfahrungen von Bürgerenergie- und Bürgerenergiegenossenschaftsprojekten geben. Im Anschluss wird Peter Modrei von der Bürgerenergiegenossenschaft „BEG 58“ (bisher tätig im Ennepe-Ruhr-Kreis, den Städten Bochum, Hagen, Hattingen, Herdecke, Sprockhövel, Wetter und Witten) selbige vorstellen und seine Einsichten in die Praxis einer Bürgerenergiegenossenschaft mit uns teilen. Ebenfalls werden ein paar Tipps gegeben, falls ihr nun inspiriert seid und überlegt selbst eine Bürgerenergiegenossenschaft zu gründen. Im Anschluss folgt wie stets eine Diskussion.

Wie immer gilt bei unseren Veranstaltungen der Zeitrahmen von 18-19:30, welchen wir bisher auch stets eingehalten haben.

Ist euer Interesse nun geweckt und ihr möchtet die Zugangsdaten zu den Veranstaltungen haben? Dann schickt uns eine Mail mit dem Betreff „Energiewende Theorie“, „Energiewende Praxis“ oder „Energiewende Theorie & Praxis“ für die jeweilige Veranstaltung am 10.11, 17.11 oder an beiden Tagen.

Wir freuen uns auf euch!

Bei weiteren Fragen zum Treffen, zum Thema oder was euch sonst auf dem Herzen brennt, könnt ihr uns wie gewohnt [link] erreichen.

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Das Bild zeigt die Baustelle des Bürgerwindparks Wewelsburg bei Bad Wünnenberg im Jahr 2011. Der Windpark besteht aus elf baugleichen Anlagen vom Typ E-82 E2 des deutschen Herstellers Enercon mit einer Nennleistung von jeweils 2,3 MW. Die Nabenhöhe liegt bei 138 m, der Rotordurchmesser bei 82 m. Die BürgerWIND Westfalen eG ist an einer der Betreibergesellschaften ( Wewelsburger Windenergie GmbH & Co. KG ) als Kommandatistin beteiligt.
Bezogen auf die 4 Anlagen der Beteiligungsgesellschaft werden, laut Windgutachten, 19.772 MWh im Jahr produziert – dies entspricht dem Stromverbrauch von über 9400 Haushalten (in Mehrfamilienhäusern). Der Gesamtwindpark insgesamt erzeugt laut des Windgutachtens 54.373 MWh (entspricht über 25800 Haushalten in Mehrfamilienhäusern). Die realen Erträge liegen, laut Betreiber, bisher über der Prognose.
Mehr Informationen über den Windpark Wewelsburg (zB. Anwohnerschutz, Versicherungen, Poolverträge, Genossenschaftserträge, ..) sind auf der Seite des Betreibers zu finden.

Das Bild wurde von der Energieagentur.NRW unter einer CC-BY-2.0 Lizenz veröffentlicht.

Rückblick: „Biodiversität vor der Haustür – Gärten, Parks, Friedhöfe & Tipps“

Im Rahmen des Web-Vortrags vom 22.09. haben Sofia Zeisig (B.Sc. Biologie) und Patrick Ritter (M.A. Kultur & Soziologie) vom Zusammenschluss Grün in Bochum Einblick in die Themen Biodiversität, Strukturvielfalt und Maßnahmen für Naturfreundlichkeit gegeben. Auch dieser Vortrag war mit über 20 Leuten wieder gut besucht. Viele spannende Themen wurden mit enorm vielen Informationen gefüttert und visuell ansprechend präsentiert. So blieb der etwas über eine Stunde andauernde Vortrag durchgehend spannend, nicht zuletzt durch zwischenzeitlich eingebrachte interaktive Elemente zur Definition des Begriffs Biodiversität.

Der Vortrag wurde aufgezeichnet und der komplette Videomittschnitt ist öffentlich auf Youtube zu finden oder unter folgendem Link erreichbar: https://youtu.be/j1onzqV0nSc

Außerdem haben die Referierenden eine Literatur- und Infoliste zusammengestellt, die hier zur Verfügung steht:

Literatur- und Infoliste Biodiversität

Wir danken Allen nochmal herzlich für das zahlreiche Erscheinen und die tolle Atmosphäre. Falls noch Fragen offen geblieben sind, zum kulturwissenschaftlichem Hintergund gerne an patrick{minus}ritter[at]web.de und biologisch abzielende Fragen an sofia.zeisig[at]gmail.com .


Das Beitragsbild wurde von den Vortragenden selber gemacht und zeigt Patrick Ritter im Botanischen Garten bei der Bestandsaufnahme der Pflanzenvielfalt.

Onlinevortrag zum Thema „Biodiversität vor der Haustür – Gärten, Parks, Friedhöfe & Tipps“ am 22.09. um 18 Uhr per ZOOM

Vielfalt des Lebens & Natur – in der Stadt?

Was ist Biodiversität, wozu brauchen wir sie und welche Maßnahmen helfen da?

Seit der „Krefelder Studie“ ist das Insektensterben in die Öffentlichkeit gerückt. Doch wen betrifft es, und wie können wir helfen? Was kann man in der Stadt machen? In Gärten, Parks aber auch auf übersehenen Orten wie Friedhöfen? Wie pflegt man Flächen „richtig“ und welche Nisthilfen sind doch gut?

Im Rahmen des Web-Vortrags am 22.09. um 18 Uhr geben Sofia Zeisig (B.Sc. Biologie) und Patrick Ritter (M.A. Kultur & Soziologie) vom Zusammenschluss Grün in Bochum Einblick in die Themen Biodiversität, Strukturvielfalt und Maßnahmen für Naturfreundlichkeit.

Außerdem gibts noch Infos zum Pflanzkurs im Stadtpark und Ergebnisse zur Studie der Laufkäferdiversität auf langem vs. kurzem Rasen auf Friedhöfen.

Die Zugangsdaten zur Video-Konferenz findet ihr hier; der Vortrag wird pünktlich um 18 Uhr gestartet:

Thema: Onlinevortrag Biodiversität vor der Haustür
Uhrzeit: 22.Sep.2020 06:00 PM Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien

Zoom-Meeting beitreten
https://ruhr-uni-bochum.zoom.us/j/93326473632?pwd=eWwwTHkrNkxURjZ3Tjg2ZlBYNDhyQT09

Meeting-ID: 933 2647 3632
Passwort: 438663
Schnelleinwahl mobil
+493056795800,,93326473632#,,#,438663# Deutschland
+496938079883,,93326473632#,,#,438663# Deutschland

Einwahl nach aktuellem Standort
+49 30 5679 5800 Deutschland
+49 69 3807 9883 Deutschland
+49 695 050 2596 Deutschland
+49 69 7104 9922 Deutschland
Meeting-ID: 933 2647 3632
Passwort: 438663
Ortseinwahl suchen: https://ruhr-uni-bochum.zoom.us/u/aegInN0NvU

Über Skype for Business beitreten
https://ruhr-uni-bochum.zoom.us/skype/93326473632

Wir freuen uns auf euch!


Das Beitragsbild wurde von den Vortragenden selber gemacht und zeigt Patrick Ritter im Botanischen Garten bei der Bestandsaufnahme der Pflanzenvielfalt.

Rückblick: Nachhaltigkeitsforum „Projekte, Austausch & Lichteffekte“ vom 1. September 2020

Nach einer kurzen Vorstellung der laufenden Projekte durften wir das Wort an Annabell Gurtmann übergeben, die eine etwa einstündige Einführung in das Thema Lichteffekte & Lichtverschumutzung gegeben hat. Dabei wurden unter anderem die Auswirkungen von künstlichem Licht auf Flora & Fauna sowie Lösungsansätze zur Reduzierung der negativen Einflüsse betrachtet.

Nach dem informationsgeladenen Impuls kamen beim Publikum einige Fragen auf, die größtenteils beantwortet oder diskutiert werden konnten. Beispielsweise wurde auf die Frage geantwortet, ob kaltweißes Licht Vorteile gegenüber warmweißen Licht aufweist, dass Kaltweißes Licht beim Menschen zu erhöhter D3 Ausschüttung führt und die Aktivität steigert. Daher wird diese Lichtfarbe oft in Büros installiert. Allerdings bleibt auch zu bedenken, dass künstlches Licht Einfluss auf die natürliche innere Uhr haben kann.  Eine weitere Frage war, ob man pauschal sagen kann, dass langwelligeres Licht für Insekten & andereTierarten besser ist als kurzwelliges Licht.  Da „kälteres“ Licht eher dem Tageslicht entspricht, werden beim imitieren dieses Lichts viele Insekten eher aktiv. Rotes, nicht-intensives Licht (Wellenlänge >700nm) wird wohl von den meisten Insekten nicht gesehen und hat daher eher keinen negativen Einfluss auf das Verhalten der Insekten. Ein Großteil der Forschung ist bisher aber eher auf Bienen fokussiert. Allgemein ist dieser Bereich noch dabei erforscht zu werden. Außerdem gibt es auch Forschung zu Geckos, welche als „Gewinner“ dieses Lichteffektes gesehen werden können. Durch vom künstlichen Licht angezogene Insekten haben die Geckos eine sichere Nahrungsquelle.

Wer den Vortrag verpasst hat, kann sich hier auch noch einmal die im Vortrag verwendeten Präsentationsfolien anschauen: Präsentation_Lichtverschmutzung

Wir danken Allen nochmal für die Teilnahme und den interessante Fragerunde im Anschluss. Falls noch Fragen offen geblieben sind, jederzeit gerne an info-nhf@rub.de senden. Wir können die Fragen dann an die Vortragende weiterleiten.


Das verwendete Bild wird durch eine Creative Commons CC-BY-SA-2.5-Lizenz zur Verfügung gestellt , wurde ursprünglich eingestellt durch Wiki-Commons-User „Rolandc73bzw. Cropbot und zeigt die Erde in einer Nachtkollage aus einer Satelltitenperspektive.

 

Nachhaltigkeitsforum „Projekte, Austausch & Lichteffekte“ am 1. September 2020

Wir laden  herzlich ein für ein reguläres Austausch- und Organisationstreffen am Dienstag, den 1. September 2020 ab 18:00 Uhr via Videokonferenz.

Dabei werden wir unter dem Titel „Projekte, Austausch & Lichteffekte“ auf laufende Projekte (Campus Gardening, Dachbegrünung, Tiny House, …) eingehen können. Desweiteren wird es einen Impulsvortrag zum Thema Lichteffekte & Lichtverschumutzung geben, bei dem Auswirkungen auf Flora & Fauna sowie Lösungsansätze betrachtet werden können.

Interessierte sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen und um sicher zugehen, dass ihr die korrekten Zugangsdaten erhaltet, freuen wir uns über eine kurze, informelle Mail mit dem Betreff „ich bin neugierig“ an info[minus]nhf@rub.de.

Zusätzlich könnt ihr dabei wie immer auch eure eigenen Idee und Anregungen mitbringen und bei weiteren Fragen zum Treffen könnt ihr uns wie gewohnt [link] erreichen.


Zugangsdaten zur Videokonferenz ab 18:00 Uhr:

Nachhaltigkeitsforum
https://ruhr-uni-bochum.zoom.us/j/91802561152?pwd=QW43NTBvczZQM0JEUjBKVm1IdDc0UT09

Meeting-ID: 918 0256 1152
Passwort: 033676


Tagesordnung des NHF-Treffens am 1. September 2020:

  1. Begrüßung & Vorstellungsrunde
  2. Einblicke zu aktuellen & anstehenden NHF-Projekten
  3. Impulsvortrag „Lichteffekte & Lichtverschumtzung“
  4. Rückfragen und Diskussion
  5. Sonstiges

Das verwendete Bild wird durch eine Creative Commons CC-BY-SA-2.5-Lizenz zur Verfügung gestellt , wurde ursprünglich eingestellt durch Wiki-Commons-User „Rolandc73bzw. Cropbot und zeigt die Erde in einer Nachtkollage aus einer Satelltitenperspektive.

Vorgestellt: Die Beete des CampusGardening Projektes

Bereits 2019 wurde ein Beet von Studierenden und Beschäftigten an der RUB um- und mitgestaltet. Nach dem erfolgreichen Auftakt, folgten 2020 drei weitere Beete. Ausgewählt wurden Beete, die aus Kapazitätsgründen vom botanischen Garten „nur“ mit Bodendeckern bepflanzt waren oder noch aus früheren Zeiten Standtort-ungünstige Pflanzen enthielten. Die Beete wurden dann, stattdessen, mit blühenden Stauden, Kräutern, Beerensträuchern und pflegeleichtem Gemüse bestückt. Alternativ wurde auch eine Blumenwiese ausgesät. Im Anschluss wurden die Beete regelmäßig gegossen, gepflegt und Beikräuter entfernt.

Das Pilotbeet und Erweiterung

bild1 Als Pilotbeet wurde letztes Jahr (2019) ein Beet neben der Unibibliothek gewählt. Die Wahl erfolgte zusammen mit dem botanischen Garten. Dieses Beet diente als Testfläche, wie die  partizipative Mitgestaltung der Beete durch und mit Studierenden funktioniert. bild2 Statt dem Bodendecker Cotoneaster sollten um den Forsythienstrauch blühende Stauden, Gemüse, Kräuter und Beerensträucher wachsen. Gemeinsam mit dem Gärtnermeister und den Studierenden wurde überlegt, welche der Pflanzen des botanischen Gartens in welchem Stil im Beet gepflanzt werden. Das Beet wurde an einem Tag im Juli 2019 vorbereitet, am darauffolgenden Tag wurden die Pflanzen angeordnet, eingepflanzt und gegossen. Hinten im Beet sollten neben der Forsythie „Naschhecken“ entstehen. Himbeeren und Stachelbeeren wurden gepflanzt und davor ein Weg aus Rindenmulch aufgeschüttet, damit sowohl die Beerensträucher als auch die Kräuter besser zugänglich sind. In der vorderen Hälfte des Beetes wurden abwechselnd Stauden wie Storchenschnabel, Sonnenhut und Astern, mediterrane Kräuter wie Thymian und verschiedene Minzen sowie einige Gemüsesorten gepflanzt. Abgerundet wurde das Beet durch eine Rosmarinhecke, die die vordere Hälfte des Beetes umrundete. Im Herbst konnten dann, neben den Kräutern, Palmkohl und Auberginen geerntet werden. bild3 Im nächsten Jahr (2020) wurden statt dem Palmkohl und den Auberginen gespendete Tomaten und Paprika gepflanzt. Außerdem erhielt das Beet zwei Lavendel, die sich wunderbar in die lila-gelbe Farbgebung des Beetes einfügten. Dazu passten auch die Artischocken, die 2019 gepflanzt wurden und im Sommer 2020 lila erblühten. Neben den neuen Pflanzungen wurde das Beet nach links hin erweitert. Dafür wurde der Wacholder zurückgeschnitten, der Bodendecker im Beet entfernt und das Beet mit zusätzlicher Erde aufgefüllt. Die Bepflanzung folgte im Stil des Pilotbeetes: mit LavendelMinze und Ausläufern des Thymians aus dem Pilotbeet, außerdem wurde eine Zucchinipflanze und wie im ersten Beet Insektenfreundliche Stauden gepflanzt. Im nächsten Jahr sollen Rosen oder andere Blumen gepflanzt werden, die an den kahlen Ästen des Wacholders hochranken können. bild6

Beet 2 neben dem HZO

Als erstes Projekt 2020 wurden zwei Flächen auf dem Beet an der Südseite des HZOs umgestaltet. In dem langen Beet neben dem Hörsaalzentrum wachsen Sträucher wie Amelanchien und Wildrosen, dazwischen Gräser und Bodendecker. Da die Beete nicht tief genug für die Sträucher sind und der Standort sehr sonnig ist, haben die Sträucher schon viele Trockenschäden erlitten. Daher soll die Bepflanzung dieses Beetes Stück für Stück dem Standort angepasst werden. Gemeinsam wurde entschieden, in dem Beet eine Blumenwiese mit Wildblumen zu sähen. Eine solche Begrünung ist zum einen sehr pflegeleicht und braucht nur wenig Wasser, zum anderen ein Eldorado für Insekten. bild7 Angefangen wurde mit zwei Flächen von ca. 4-6 m². Auf der einen Fläche fehlte bereits ein Strauch, für die andere Fläche wurde der Strauch mit den meisten Trockenschäden entfernt.  Auf beiden Flächen wurden die Bodendecker und das Queckengras ausgegraben und die Erde umgegraben. Daraufhin wurden Saatmischungen mit Namen wie Bienenweide und Schmetterlingsmagnet in die Erde gearbeitet und schon einige passende Blumen wie Margeriten, Lichtnelken, Scharfgabe und Akelei gepflanzt. Außerdem wurde auf Wunsch einiger Studentinnen ein separater Bereich mit Pflanzen mit essbaren Blüten angelegt. Umrundet wurde die Beete mit Rindenmulch. Nach bereits einer Woche keimten auf den Beeten verschiedne Kleesorten, Geranien, Rindelblumen, Kornblumen, Phazelia, Gräser, Buchweizen und vieles mehr. In dem Bereich mit den essbaren Blüten keimten bald u.a. Kapuzinierkresse, Zucchini, Ringelblumen, Kornblumen und Borretsch.

Beet 3: asiatisches Beet neben der UV

Die dritte, durch das Campus-Gardening Projekt gestaltete Fläche, ist eine Ecke des großen Beetes neben der Univerwaltung in Richtung Haupteingang der Universitätsbücherei. Der neu gestaltete Bereich des Beetes sollte thematisch dem asiatisch angehauchten Stil des ganzen Beetes angepasst werden. Es sollte ein Strukturbeet aus Teepflanzen, Gräsern und Zierstauden passend zu der übrigen Bepflanzung entstehen. bild10 Gemeinsam wurde ausführlich überlegt, wie die die zur Verfügung stehenden Pflanzen angeordnet werden sollen. Schließlich waren alle Beteiligten mit folgenden Muster aus Kreisen und Halbkreisen zufrieden: bild11 Die hellgrünen und lila Kreise stellen Zierpflanzen dar, die hellgrünen Halbkreise  Reihen aus Gräsern, die dunkelgrünen Flächen Gewürzpflanzen wie Basilikum und Minze und die roten kleinen Kreise Paprika und Chillipflanzen, die um große Minzepflanzen angeordnet wurden. Die hellbraunen Flächen repräsentieren  Wege aus Rindenmulch, die die Gewürzpflanzen zugänglich machen und dem Beet weitere Struktur geben. In echt sah das dann wie folgt aus: bild12 Bei Interesse (im nächsten Jahr) mitzumachen, bei Rückfragen oder Sonstigem erreicht ihr uns unter  urbangardening{minus}nhf[at]rub.de oder für Allgemeines wie gewohnt hier [link].
Die Beitragsbilder zeigen verschiedene Beete auf dem Campus, welche im Rahmen des Campus Gardenings in Zusammenarbeit von Studierenden und Beschäftigten der Ruhr-Universität Bochum gestaltet wurden.

Rückblick – Onlinevortrag – Nachhaltiges Bauen und Wohnen auf kleinem Raum (Zusammenfassung) vom 04. August 2020 um 18 Uhr

Der Onlinevortrag Nachhaltiges Bauen und Wohnen auf kleinem Raum (Zusammenfassung), gehalten von Ulrike Emonds und Marvin Nöller vom Arbeitskreis Tiny House, war mit über 50 Teilnehmenden wieder gut besucht. Im Rahmen ihres Web-Vortrags gaben die beiden einen Einblick in die Planung kleiner Wohneinheiten, dem nachhaltigen Ansatz sowie den gesetzlichen Rahmenbedingungen und bündelten spannende Informationen zu vielen weiteren Themenfeldern.

Den kompletten Videomittschnitt zum Nachschauen findet ihr hier:
https://youtu.be/b1QEw7IeGfQ

Wir danken Allen nochmal für das zahlreiche Erscheinen und den regen Austausch im Anschluss. Falls noch Fragen offen geblieben sind, jederzeit gerne an tinyhouse-nhf@rub.de senden.


Das Beitragsbild zeigt das Wohnkonzept „Recyclinghaus“, das in der Ringvorlesung „Nachhaltiges Bauen und Wohnen auf kleinem Raum“ von Studierenden als Prüfungsleistung erstellt wurde.

Onlinevortrag – Nachhaltiges Bauen und Wohnen auf kleinem Raum (Zusammenfassung) am 04. August 2020 um 18 Uhr

Energieeffizientes Wohnen, recyclebare Baustoffe, mobile Alternativen zur traditionellen Wohnung – was verbirgt sich genau hinter dem Konzept Tiny House?

Herkömmliche Häuser nehmen oft viel Platz weg und belasten durch den Bau mit konventionellen Materialien die Umwelt. Lebensraum in Städten wird immer knapper; ständig steigende Wohnungsmieten, Grundstücks-und Immobilienpreise forcieren den Trend zum minimalistischen Wohnen. Die kleinen Häuser scheinen eine Lösung für viele dieser Probleme zu bieten: Sie benötigen wenig Platz, der Ressourcenverbrauch ist gering, die Investitionskosten sind überschaubar und sie sind mitunter flexibel und mobil.

Bei Tiny Houses geht es in der Regel um die Reduzierung auf das Wesentliche zugunsten finanzieller Freiheit und persönlicher Unabhängigkeit sowie um eine ökologische und nachhaltige Lebensweise. Aber sind Tiny Houses wirklich eine Alternative zu normalen Wohnungen oder Häusern? Und wenn ja, für wen ist der minimalistische Tiny-Wohntrend geeignet?

Im Rahmen ihres Web-Vortrags geben Ulrike Emonds und Marvin Nöller vom Arbeitskreis Tiny House Einblick in die Planung der kleinen Häuser, dem nachhaltigen Ansatz sowie den gesetzlichen Rahmenbedingungen und mehr.

Interessierte werden gebeten, sich im Vorfeld – bestenfalls bis zum 31.07.2020 – per informeller Mail gerne mit dem Betreff „Kleine Häuser, große Wirkung“ an info[minus]nhf@rub.de anzumelden. Die Zugangsdaten zur Video-Konferenz werden im Anschluss an die Mail bzw. kurz vor der Veranstaltung übermittelt.

 

Thema: Nachhaltigkeitsforum: Nachhaltiges Bauen und Wohnen auf kleinem Raum

Uhrzeit: 4.Aug.2020 05:00 PM Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien

Zoom-Meeting beitreten

https://ruhr-uni-bochum.zoom.us/j/9828709528?pwd=YVdFMjQyNk1jT2tyM0dLQmdidkFxZz09

Meeting-ID: 982 870 9528
Passwort: 693413


Das Beitragsbild zeigt das Wohnkonzept „Recyclinghaus“, das in der Ringvorlesung „Nachhaltiges Bauen und Wohnen auf kleinem Raum“ von Studierenden als Prüfungsleistung erstellt wurde.

Rückblick – Dach- und Fassadenbegrünung vom 23. Juni 2020

Beim NHF-Online-Vortrag vom 23. Juni 2020 wurden Einblicke in das Thema Dach- und Fassadenbegrünung aus wissenschaftlicher, stätischer und universitärer Sicht gegeben. Drei Referierende bündelten jeweils in 30 Minuten-Einheiten viele spannende Informationen und gaben anschließend Raum, um Fragen des Publikums zu beantworten. Davon gab es einige, denn der virtuelle Vortragsraum war mit über 60 Interessierten sehr gut besucht. Diese wollen wir hier im Folgenden zur Nachvollziehbarkeit darstellen.

Nach seinem wissenschaftlichen Vortrag zur vertikalen Begrünung entgegnete Dr. rer. nat. Holger Wack auf die Frage, ob die vom Botaniker Patrick Blanc eingesetzten Synthetikvliese durch erprobte natürliche Materialien ersetzt werden können, dass biologisch basierte Kunstoffe, oder sehr resistente Materialien wie Hanf eine Lösung darstellen können. Das Problem bei einigen biogenen Rohstoffen sei ein erhöhtes Algen- und Schimmelbildungspotenzial und somit eine geringere Langzeitbeständigkeit. Ob Menschen bei der Neuvergabe von Flächen bevorzugt behandelt werden können, wenn sie sich dazu verpflichten, ein begrüntes Dach zu bauen, bejahte Winona Grimsehl-Schmitz nach ihrem Vortrag zur städteplanerischen Sicht der Dach- und Fassadenbegrünung. Sie ergänzte, dass z.B. bei Vertragsgesprächen mit Planungsabteilungen die Dachbegrünung ein Faktor sein kann, der bei einer aufgeklärten Verwaltung oder bei Wettbewerben besonders positiv berücksichtigt werden kann. Zusätzlich gab sie den Tipp, die meist kostenlose Bauberatung der jeweiligen Stadt für Fragen rund um das eigene Bauvorhaben aufzusuchen. Bei der Frage, wie es mit Photovoltaik-Anlagen auf den Dachflächen der RUB aussieht, die während des Vortrags von Matthias Thome zum Stand und zur Planung von Dach- und Fassadenbegrünung an der Ruhr-Uni aufkam, verwies er auf eine Richtlinie vom Land, die enthält, dass für Neubauten PV-Anlagen stets mitzuprüfen sind. Diese Richtlinie wird von der RUB soweit es geht für ihre Baumaßnahmen herangezogen.

Die von der Moderation zwischenzeitlich eingespielten Umfragen kamen ebenfalls gut an und ergaben, dass die meisten Teilnehmenden die Impulsvorträge als sehr informativ wahrgenommen haben. Interessant waren die einzelnen Inputs für die Teilnehmenden vor allem um Wissen für eigene Projekte & Ideen zu sammeln und die meisten Leute wünschen sich, dass langfristige und permanente Projekte umgesetzt werden, vor allem die Fassadenbegrünung von (Büro-) Gebäuden stieß auf großen Anklang.

Wir bedanken uns nochmal herzlich bei Allen, die bei unserer Veranstaltung dabei waren und ganz besonders bei den drei Referierenden. Wir freuen uns auf weitere spannende (hoffentlich bald auch wieder physisch stattfindende) Impulsvorträge zu nachhaltigen Themen.

Falls euer Interesse geweckt wurde und ihr euch in die Planung des NHFs für die zweite Jahreshälfte einbringen, eure eigenen Ideen verwirklichen oder einfach mal reinschnuppern möchtet, kommt am Montag, den 6. Juli zu unserem „Projekte & Austausch“-Treffen. Mehr Informationen (Anmeldung, Einwahldaten, Ablaufplan, etc.) findet ihr hier [link].

Ansonsten könnt ihr uns bei weiteren Fragen wie gewohnt [link] erreichen.

 


Das verwendete Bild wurde über eine CC BY-SA 2.0-Lizenz zur Verfügung gestellt von flickr-User Jane Dickson und zeigt die „Green Wall“ genannte Fassade des Athenaeumon Hotels in London. Die Fassade wurde entwickelt und installiert von Patrick Blanc – einem französischen Botaniker und Gartenarchitekten, der auf vertikale Begrünung spezialisiert ist [Link].

Nachhaltigkeitsforum „Projekte & Austausch“ am 6. Juli 2020

Weiter geht´s: Nach dem Nachhaltigkeitsforum: Dach- & Fassadenbegrünung am 23. Juni 2020 laden wir herzlich ein für ein reguläres Austausch- und Organisationstreffen am Montag, den 6. Juli 2020 ab 18:00 Uhr via Videokonferenz.

Dabei werden wir unter dem Titel „Projekte & Austausch“ auf den Fahrplan für die zweite Jahreshälfte 2020 sowie auf laufende Projekte (Campus Gardening, Dachbegrünung, Tiny House, …) und behandelte Themen eingehen können.

Interessierte sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen und um sicher zugehen, dass ihr die korrekten Zugangsdaten erhaltet, freuen wir uns über eine kurze, informelle Mail mit dem Betreff „dieses NHF schaue ich mir mal an“ an info[minus]nhf@rub.de.

Zusätzlich könnt ihr dabei wie immer auch eure eigenen Idee und Anregungen mitbringen und bei weiteren Fragen zum Treffen könnt ihr uns wie gewohnt [link] erreichen.


Zugangsdaten zur Videokonferenz ab 18:00 Uhr:

Nachhaltigkeitsforum
https://ruhr-uni-bochum.zoom.us/j/95661975749?pwd=bUJpR1h0SzZkclBPeVhzZnNZM1Zndz09

Meeting-ID: 956 6197 5749
Passwort: 701717


Tagesordnung des NHF-Treffens am 6. Juli 2020:

  1. Begrüßung & Vorstellungsrunde
  2. Einblicke zu aktuellen NHF-Projekten
  3. Übersicht zu anstehenden NHF-Projekten
  4. Vorstellung des Fahrplans 2020, 2. Jahreshälfte
  5. Impulse, Rückfragen und Diskussion
  6. Sonstiges

Das verwendete Bild wird durch eine CC-Attibution 3.0 Unported-Lizenz zur Verfügung gestellt über den Zoo Rostock (Quelle & Autor), wurde ursprünglich eingestellt durch Wiki-Commons-User „Sumwiki“ und zeigt einen Teil einer Gruppe Erdmännchen, die Ausschau halten.

Als gesellige Tiere leben Erdmännchen in Kolonien mit bis zu dreißig Individuen; ggemeinsam unterhält eine Kolonie einen Bau. Die Aufgabe des Wachehaltens wechselt unter den Tieren während des Tages mehrmals. Während einige Gruppenmitglieder Wache halten, suchen andere nach Nahrung. Hintergründe zu den Beweggründen (Sozialverhalten, Überlebenssicherung,…) finden sich auf Wikipedia [link] sowie in diesem ausführlicheren Bericht auf www.scienceinschool.de [link]

 

 

„Natürlich interessiert mich die Zukunft. Ich will schließlich den Rest meines Lebens darin verbringen.“ – Mark Twain