Nachbetrachtung des 7. Nachhaltigkeitsforums am 7.11.2017

Das zentrale Thema des siebten Treffens am 7. November 2017 – unsere erste reguläre Veranstaltung nach dem erfolgreichen Themenforum „Alternative Wege der Stadtentwicklung“ – war der nächste Schritt der gruppenbezogenen Arbeit der Arbeitskreise Urban Gardening und BioAbfall. Im Anschluss gab es noch einen kurzen Input zum Klimagipfel COP23 in Bonn, sowie die Planung der Exkursion zur Lutherkirche.

Das nächste reguläre Treffen wird wieder am 1. Dienstag des Monats, am 5.12.2017 im UFO 0/01, stattfinden. Die Arbeitskreise treffen sich bereits nächsten Dienstag, den 14.11, ab 18 Uhr im selben Raum – genauer gesagt wird sich zuerst der AK Urban Gardening (18 Uhr) zusammensetzen und anschließend AK Bioabfall (19 Uhr). Mehr Details könnt ihr dem folgenden Überblick aus dem mitgeschriebenen Protokoll entnehmen – bei Fragen, Anmerkungen oder Ähnlichem könnt ihr uns wie gewohnt [Link] erreichen.


  • Begrüßung
    Begrüßung der 23 Anwesenden im Universitätsforum Ost (UFO) Raum 0/01

 

  • Einführung und Vorstellung
    Es gab noch einmal eine knappe Erläuterung zu den einzelnen, anstehenden Aufgaben der beiden Arbeitskreise Urban Gardening und BioAbfall.
    Die Ziele des AKs Urban Gardening richten sich nach der wissenschaftlich-praktischen Begleitung von Urbaner Gärtnerei. Dies manifestiert sich in der Erstellung eines Leitfadens, der Organisation und Durchführung eines offenen Workshops zum Selbermachen sowie Exkursionen zu bereits bestehenden Gemeinschaftsgärten in Bochum. Diese Ziele können auch in Koordination mit Professor Stützel, der den Studigarten an der RUB betreut, umgesetzt werden.
    Der AK Bioabfall wird auf der Projektarbeit aufbauen und zunächst einen Informationsflyer gestalten. Anschließend wird eine Umfrage erstellt und je nach Ergebnis verschiedene Umsetzungs- und Pilotprojekte mit Biotonnen an den jeweiligen Studierendenwohnheimen.
    Im Anschluss an diese kurze Auffrischung verteilten sich die Teilnehmenden in einer Kleingruppenphase auf beide Arbeitskreise.

 

  • Rückmeldungen & Termine der Zwischentreffen
    Es wird nun alle zwei Wochen ein Zwischentreffen in den Kleingruppen der Arbeitskreise geben – neben dem NHF. Diese Treffen werden Dienstags stattfinden, beginnend am 14.11.2017. Den Auftakt macht der AK Bioabfall ab 18 Uhr im UFO 0/01. Im Anschluss trifft sich der AK Urban Gardening im selben Raum ab 19 Uhr, damit es allen Interessierten ermöglicht wird, bei Interesse an beiden Arbeitskreisen teilzunehmen. Dabei wird es einen Wechsel der Uhrzeiten bzw. der Reihenfolge geben, genauere Details diesbezüglich folgen demnächst.
    Der Arbeitskreis Bioabfall wird sich zunächst um bereits entwickelte Fragestellungen kümmern und mithilfe von Quellensuche Wissenshierarchien abbauen und so die Studierenden auf ein ähnliches Wissensniveau heben. Ein Beschluss war, dass die Gruppe den Informationsflyer um weitere Informationen zur korrekten Mülltrennung im Allgemeinen ergänzt.Der AK Urban Gardening wird seine bisherige Bestandsaufnahme bezüglich vorhandener Gemeinschaftsgärten präsentieren und eventuell auch vorhandene Filmsequenzen zu diesem Thema zeigen. Dabei soll die Frage geklärt werden, was es im Spektrum Urban Gardenning bereits gibt und worauf der eigene Schwerpunkt bei der Erstellung eines Leitfadens gesetzt werden möchte.
    Desweiteren wurden in beiden Arbeitskreisen interne Kommunikationskanäle abgestimmt und eröffnet.

 

  • Input COP23 in Bonn
    Der 23. Klimagipfel, COP23 (Conference Of the Parties), findet seit dem 5.11 unter dem Vorsitz der Republik Fidschi statt. Hier sollen Verfahren und Instrumente geschaffen werden, wie nun konkret die nationalen Klimaschutzziele verglichen, umgesetzt und wenn nötig verschärft werden können um das Ziel des Pariser Abkommens, der Begrenzung der Erderwärmung bis zum Jahre 2100 weit unter 2°C, noch zu erreichen. Konkret geht es also darum, wie die nächste Verhandlungsrunde organisiert werden soll, wie man die Emissionen einheitlich messen kann und im besten Falle soll ein Vorschlag vorbereitet werden, welcher dann vom nächsten Klimagipfel in Katowice, Polen, verabschiedet werden kann. Entwicklungsorganisationen hoffen zusätzlich auf einen klaren Arbeitsplan zu Klimaschäden inklusive Finanzzusagen der Industrieländer.
    Deutschland als Gastgeberland – da Fidschi als vom Meeresspiegelanstieg bereits verwundetes Land nicht genug Kapazitäten aufweist und das genutzte UN-Klimasekretariat in Bonn steht – mit seiner umstrittenen, weltweit führenden Braunkohleverstromung, wird vorraussichtlich die selbstgesteckten Klimaziele für das Jahr 2020 verfehlen (-32% statt -40%). Bemerkenswert dabei ist, dass der Klimagipfel rund 50 Kilometer von der größten CO2 Quelle Europas entfernt (Rheinisches Braunkohlerevier) stattfindet.
    Zeichen für ein Klima der Gerechtigkeit wurden am Samstag und am Sonntag friedlichen von breiten Bündnissen aus der Zivilgesellschaft gesetzt, bei einer 25.000 Menschen umfassenden Demonstration in Bonn, sowie durch massenhaften zivilen Ungehorsam bei der Blockade des Tagebaus Hambach von 2.000 Menschen.Mehr Informationen zum Verlauf und Ergebnissen des Klimagipfels COP23 in Bonn finden sich unter:
  • Offizielle Seite der COP23 mit Pressemitteilungen verschiedenster Organisationen (englisch)
  • Themenseite der Zeitung Guardian zum Bonner Klimagipfel (englisch)

 

  • Planung Exkursion nach Langendreer
    Die bei der letzten Veranstaltung vorgestellte Lutherkirche ist noch bis Ende Dezember in der Zwischennutzung durch den Verein „Die Urbanisten e.V“ & das Institut für Arbeit und Technik. Geschlossen wurde sich für eine Exkursion dorthin ausgesprochen, eine Terminfindung über die Mailinglisten folgt.

 

  • Sonstiges & Termine
    Das Thmea Transition Town wurde als ein Thema für einen möglichen Arbeitskreis vorgeschlagen, da es die Facetten der nachhaltigen Stadtentwicklung bündele. Mehr Informationen werden wir voraussichtlich beim nächsten NHF im Dezember erhalten.

Sonstige Veranstaltungen:

3. Bochumer Nachhaltigkeitstag an der Hochschule Bochum (BO), 22.11.2017, 11-15 Uhr, Auf der Magistrale der Hochschule Bochum ( Lennershofstr. 140, 44801 Bochum )

Wie üblich könnt ihr uns bei Fragen und Anmerkungen wie gewohnt [Link] erreichen.

Das Bild zeigt angeregte Diskussionen im Anschluss an unsere letzte Veranstaltung. Das Bild wurde von Helfer*innen des Nachhaltigkeitsforums aufgenommen und ist lizenziert unter (CC BY-NC-SA 4.0)

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Siebtes Nachhaltigkeitsforum am 07.11.2017

Nach der spannenden und überaus gut besuchten Veranstaltung zu den Möglichkeiten alternativer Wege der Stadtentwicklung am 24. Oktober folgt nun das nächste reguläre Nachhaltigkeitsforum am Dienstag, den 7. November 2017, ab 18 Uhr im UFO (0/01, derselbe Ort wie zuletzt).

Es erwartet uns der Auftakt der nächsten Stufe unserer Arbeitskreise „Urban Gardening“ und „BioAbfall“ – Genaueres zu den Planungen und Zwischenzielen erfahrt ihr aus erster Hand, wenn ihr vorbeischaut. Ihr seid natürlich wie immer auch eingeladen eure eigenen Ideen und Wünsche einzubringen. Desweiteren werden wir einen möglichen Besuch beim Lutherlab/Urbane Produktion planen.

Interessierte aus allen Ecken und Fachbereichen sind herzlich willkommen – bis Dienstag!

Vorläufige Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Allgemeines & Neues
  3. Vorstellung der anstehenden Aufgaben und Herausforderungen in den AKs durch unsere Koordinatorinnen
  4. kurze Kleingruppenphase in den AKs
  5. kurzer Impuls zum Klimagipfel in Bonn (COP23) – „Was hat es damit auf sich?“
  6. Planung einer Exkursion nach Langendreer, „Urbane Produktion“

 

 

Zu sehen ist ein Ausschnitt einer UN-Klimakonferenz im Oktober 2014 in Bonn.

Das Bild wird zur Verfügung gestellt über den flickr-Account „UNclimatechange“ und ist mit einer Attribution 2.0 Generic (CC BY 2.0) Lizenz versehen.

NACHBETRACHTUNG DES 6. NACHHALTIGKEITSFORUMS AM 24.10.2017

Am 24.10.2017 kamen im Universitätsforum Ost der Ruhr-Universität Bochum die Mitglieder des Nachhaltigkeitsforums, insgesamt 5 Gastvortragende und viele interessierte Besucher zusammen, um über Alternative Wege der Stadtentwicklung zu diskutieren.

Es folgt ein kurzer Überblick über das mitgeschriebene Protokoll der Veranstaltung – bei Fragen, Anmerkungen oder Ähnlichem könnt ihr uns wie gewohnt [Link] erreichen.

  1. Begrüßung und Vorstellung des NHFs
    Matthias Thome eröffnete den Abend mit einer kurzen Begrüßung und gab einen Überblick über die folgenden Vorträge und Gäste. Er stellte zudem das Nachhaltigkeitsforum und dessen Mitglieder vor. Danach begann die Studentin Silva Weiken (Geowiss./B.Sc.) vom NHF-Team mit der Vorstellung des internen Projekts Urban Gardening, gefolgt von Ulrike Emonds und Janine Skibbe (UTRM, M.Sc.), zuständig für den Arbeitskreis BioAbfall.
  2. Gastvortrag von Özlem Özdemir von der Arbeitsgruppe Ressourceneffizientes Bauen an der RUB zum Thema „Nachhaltigkeit im Bauwesen“
    Als ersten Gast durften wir Özlem Özdemir von der Arbeitsgruppe Ressourceneffizientes Bauen (REB) begrüßen. Frau Özdemir gab einen Überblick über die Forschungsschwerpunkte ihrer Arbeitsgruppe. Dazu gehört die Nachverdichtung, also die Nutzung von freien Flächen bereits bestehender Gebäude, in urbanen Räumen, die Ermittlung und Optimierung von Stoffströmen von Baumaterialen, Urban mining, Holzbau in der Stadt und die Ökobilanzierung von Bauwerken. Anschließend stellte sich Frau Özdemir den Fragen der Besucherinnen und Besucher. Dabei wurde über die Möglichkeiten, leerstehende Gebäude wieder zu aktivieren, diskutiert. Außerdem kam die Frage auf, unter welchen nachhaltigen Standards der aktuelle Umbau an der RUB durchgeführt wird.
  3. Gastvortrag von Kerstin Meyer vom Institut Arbeit und Technik (IAT) und Jan Bunse vom Verein Die Urbanisten über das Projekt „UrbaneProduktion.ruhr“
    Als Zweiten Gastvortrag stellten Kerstin Meyer und Jan Bunse das Verbundprojekt UrbaneProduktion.ruhr vor. Die Idee dahinter ist, an Möglichkeiten und Grenzen von neuen Produktionsstätten in altindustriellen Räumen zu forschen und das  Arbeiten und Wohnen zusammenzubringen, also die Produktion vor Ort voranzubringen und somit eine Art Deglobalisierung zu erzielen. Dazu versuchen die Beteiligten urbane Manufakturen einzurichten und haben bereits zwei Reallabore (in Wattenscheid und Bochum-Langendreer) eröffnen können. Es werden gezielt Leerstände in sozial schwächeren Gegenden als Produktionsstätten gewählt, so auch die Lutherkirche (das „Lutherlab“) in Bochum-Langendreer.
    Nach dem Vortrag wurden einige Fragen diskutiert, zB. wie Unternehmen dazu gebracht werden können, in Innenstädten zu produzieren und wie diese dann im internationalen Wettbewerb konkurrenzfähig bleiben können.
  4. Gastvortrag von Annaliesa Hilger & Hans Haake vom Wuppertal Institut zum Thema „Wohlstands-Transformation und Multi-Level Perspektive“
    Der letzte Gastvortrag von Annaliesa Hilger und Hans Haake befasste sich mit dem Thema Wohlstandstransformation und Multi-Level Perspektive. Durch multiple Krisen (ökolog. Fußabdruck, Klimawandel, etc.) ist eine große Transformation nötig, um nachhaltig zu agieren. Dazu braucht es massive Änderung im Konsumverhalten und in der Produktion von Gütern. Doch wie erreicht man solche Veränderungen? Zur Veranschaulichung dient die Multi-Level Perspektive: Wie kommen Projekte, Produkte oder ähnliches aus Nischen ins Regime, also in den politischen und sozioökonomischen Fokus? Um diese komplexe Frage zu lösen ist die Betrachtung der Stadtebene essenziell. Kleine Nischen können den urbanen Wohlständ fördern.

    In der anschließenden Diskussion kam dann das Thema Glücksmodelle, bzw. Glücksranking auf. Dabei wird nicht primär darauf geachtet, wie „glücklich“ Menschen auf lokaler Ebene sind, sondern eher, wie „lebenswert“ es ist, in einer Stadt zu leben. Dazu werden Kennzahlen wie Luft- oder Lebensqualität hinzugezogen.

  5. Offene Diskussion
    Anschließend wurde der offizielle Teil von Matthias Thome beendet und es blieben viele Besucher, um noch weiter mit den Mitgliedern des NHFs oder den Gastvortragenden über verschiedene Theme zu diskutieren und sich zu vernetzen.

An dieser Stelle wollen wir, das Team des Nachhaltigkeitsforums, uns nochmal herzlich bei allen Gästen, Besuchern und Beteiligten bedanken, die diesen Abend so erfolgreich gestaltet haben.

Informationen, Mitschriften und Auszüge aus den Präsentationen vergangener Veranstaltungen werden zusätzlich in der Dokumentation hinterlegt.

Außerdem hoffen wir, möglichst viele von Euch bald bei einem unserer regelmäßigen Treffen am

1. Dienstag im Monat

begrüßen zu können. Der nächste Termin ist Dienstag, der 7.11.2017 um 18 Uhr im Universitätsforum Ost der RUB. Jede/r ist willkommen, jede/r kann mit machen, jede/r kann mitgestalten. Wir freuen uns auf euch!

Nachhaltigkeitsforum RUB – „Alternative Wege der Stadtentwicklung“ am 24.10.2017

Es ist soweit – das neue Semester beginnt, der Winter naht. Und wir, das Nachhaltigkeitsforum RUB, wollen uns mit euch wieder gemeinsam die drängenden Fragen von heute über die Gestaltung der Zukunft stellen und dabei veschiedene Lösungsansätze aufzeigen.

Deshalb seid Ihr am 24. Oktober 2017 herzlich eingeladen zur Veranstaltung „Alternative Wege der Stadtenwicklung“ um 18 Uhr im Universitätsforum Ost (UFO). Der Eintritt ist selbstverständlich frei. Das Angebot richtet sich an Interessierte aus allen Fachbereichen.

Der Abend wird mit einer knappen Vorstellung des Nachhaltigkeitsforums als auch seiner (aktuellen) Arbeitskreise „Urban Gardening“ und „BioAbfall“ beginnen. Danach erhalten wir in Impulsvorträgen Einblicke in die Gestaltung, Eröffnung und Umsetzung alternativer Wege der Stadtentwicklung mit Gästen aus Forschung & Praxis. Im Anschluss wird jeweils Raum für eure Fragen und Diskussionen sein.

Der Ablauf des Abends:

  • Austausch & Diskussion

Wir freuen uns auf Euch, eure Fragen und einen regen Austausch!

Bei Fragen, Anmerkungen oder Ähnlichem könnt ihr uns wie gewohnt [Link] erreichen.

Falls Ihr nun denkt „Das klingt ja interessant, aber ich möchte doch noch etwas mehr Hintergrund zu den Eingeladenen und auch zu Euch!“, dürft ihr gern weiterlesen.

Das Nachhaltigkeitsforum (NHF) und aktuelle Projekte

Im Arbeitskreis „Urban Gardening werden die Bedingungen für Gartenbau auf städtischen Flächen überprüft und dabei gesammelte Erfahrungswerte vermittelt. Der Arbeitskreis „Bio Abfall“ beschäftigt sich mit den Möglichkeiten der nachhaltigen Müllentsorgung und der energetischen Nutzung auf lokaler Ebene. Die Arbeitskreise sind offen für Interessierte aus allen Fachbereichen. Interessierte können sich gerne aktiv einbringen. Genauere Informationen auch dazu werden auf der Veranstaltung vorgestellt.

Impuls- und Gastvorträge

Özlem Özdemir vom Lehrstuhl für Ressourceneffizientes Bauen (Teil der Forschungsgruppe „Urbane Ökosysteme“ der Universitätsallianz Metropole Ruhr) aus Bochum wird einen Überblick geben über derzeitige bautechnische Möglichkeiten nachhaltiger Stadtentwicklung.

Kerstin Meyer vom Verein Urbane Produktion / Institut Arbeit und Technik (IAT) aus Bochum und Gelsenkirchen, beschäftigt sich bei ihrer Arbeit unter anderem mit der nachhaltigen Entwicklung von Städten und ländlichen Räumen. Zusammen mit Jan Bunse vom Verein Die Urbanisten e.V. aus Dortmund wird sie einen Einblick in die Aufgabenfelder des Projekts UrbaneProduktion.ruhr geben, das sich mit den Folgen des Strukturwandels durch Globalisierung und verändertem Konsumverhalten auf lokaler Ebene auseinandersetzt. Kleine und mittlere Betriebe, Selbstständige und GründerInnen werden durch wissenschaftliche Untersuchungen an gesunden und umweltschonenden Produktionswegen unterstützt und gefördert..

Vom Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit / Wuppertal Institut werden Annaliesa Hilger und Hans Haake Impulse geben zu alternativen Stadtentwicklungsindikatoren um somit die Informationspalette zum Themengebiet „Alternative Wege der Stadtentwicklung“ abzurunden.

Im Anschluss könnt ihr Fragen stellen und Themen offen mit den Vortragenden und den anderen Anwesenden diskutieren.

Ihr seht, euch erwartet ein umfangreiches und informatives Programm, bei dem auch über Möglichkeiten einer nachhaltigen Zukunft vor der eigenen Haustür diskutiert werden kann.

Wir freuen uns auf regen Austausch und fruchtbare  Diskussionen!

Bei weiteren Fragen, Anmerkungen oder Ähnlichem könnt ihr uns wie gewohnt [Link] erreichen.

Das Bild zeigt die am Reisbrett von Lucio Costas entworfene Hauptstadt Brasiliens, Brasilia. Für weitere Einblicke in diese monumentale Version eines (möglichen) Weges der Stadtplanung und -entwicklung sei auf das Fotoprojekt von Joana Franca hingewiesen
„Downtown Brasilia“ von  ist mit einer CC-BY-3.0 Lizenz versehen.

Auftrieb für NHF-Projekte

Aus dem Nachhaltigkeitsforum RUB haben sich mittlerweile einige Arbeitskreise herausgebildet. Für zwei Themen wurden in diesem Rahmen Projektskizzen erstellt und nach gemeinsamer Ausarbeitung beim instudies-Förderwettbewerb „initiativ handeln“ eingereicht.

1. Bioabfall: Potenzial- & Wirtschaftlichkeitsanalyse

Ziel: Im Projekt sollen die ökologischen und ökonomischen Potenziale in der Bioabfallsammlung und -verwertung im Bochumer Raum ermittelt werden. Ein Bearbeitungsfokus liegt dabei auf Gemeinschaftswohneinheiten wie Wohnheimen. Übertragbare Herangehensweisen und Erfahrungswerte sollen interessierten Studierenden zugänglich gemacht werden.

2. Urban Gardening im Ruhrgebiet

Ziel: Ziel des Projekts ist, das Konzept und die Methoden des urbanen Gärtnerns auf Grundlage einer regionalen Betrachtung wissenschaftlich zu beleuchten, aufzubereiten und für Interessierte zugänglich zu machen.

Beide Projektanträge wurden angenommen, für gut befunden und werden mit dem Start des neuen Semesters unterstützt.

Wir freuen uns über die bewilligte Unterstützung durch inStudies. Die beiden Projekte werden in Kürze einem größeren Publikum vorgestellt.

Weitere Informationen zu den Projekten und zu den nächsten Schritten finden sich demnächst auch in den angelegten Rubriken BioAbfall und UrbanGardening auf diesem Blog.

Für Fragen zum Nachhaltigkeitsforum und zu den Projekten stehen wir wie gewohnt zur Verfügung [Link].

 

Nachbetrachtung des 5. Nachhaltigkeitsforums am 12. September 2017

Bei der fünften Zusammenkunft erfolgte die Vorstellung der Verantwortlichkeiten im Rahmen der bewilligten Projekte und eine Diskussion hinsichtlich der Veranstaltung zur Alternativen Stadtentwicklung am 24. Oktober 2017.

Das nächste reguläre Treffen – nach der öffentlichen Veranstaltung des Nachhaltigkeitsforums im Oktober – wird am 7. November 2017 stattfinden, ab dann immer am 1. Dienstag des Monats um 18 Uhr, wie gewohnt, im Universitätsforum Ost (UFO) 0/01.

Es folgt ein kurzer Überblick aus dem mitgeschriebenen Protokoll – bei Fragen, Anmerkungen oder Ähnlichem sind wir wie gewohnt [Link] oder jetzt auch bei Facebook erreichbar.

1. Begrüßung
Begrüßung der Anwesenden im UFO 0/01

2. Logo
Nach einem mehrstufigen Auswahlprozess steht das offizielle Logo nun fest
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3. NHF – Allgemeines
Es wurden die Zuständigen für die verschiedenen Arbeitsbereiche vorgestellt. Verantwortliche Ansprechpartner/inn/en stehen nun zur Verfügung für

Öffentlichkeitsarbeit,
Koordination des AKs Urban Gardening,
Kooridnation des AKs Nachhaltiger Bioabfall.

Darüber hinaus stehen die Arbeitskreise für Interssierte weiterhin offen.

4. Besprechung der Vorschläge zur Veranstaltung „Nachhaltigkeitsforum – Alternativen der Stadtgestaltung?“ am 24.10.2017 (Organisatorisches)

Die Veranstaltung „Nachhaltigkeitsforum – Was sind Alternativen in der Stadtentwicklung und -gestaltung?“ wird mit einer kurzen Vorstellung der Arbeit des NHFs beginnen sowie einer kurzen Vorstellung der beiden AKs.
Anschließend werden die Impulsvorträge der Gastierenden gehört & diskutiert

5. Arbeitskreise – Organisatorisches & Logistisches
Ab dem 7.11 findet nun das Nachhaltigkeitsforum RUB an jedem 1. Dienstag im Monat im UFO 0/01 statt.

6. Veranstaltungen & weitere Anregungen

17.9/15.10 Waldspaziergang „Der Hambacher Forst“
Mehr Informationen hier [Link]
16.9- 19.10 Festival der Urbanen Produktion „Langendreer selbermachen!“
Eröffnungsveranstaltung ist am Samstag 16.09, 14-20 Uhr, Lutherkirche, Alte Bahnhofsstraße 166, 44982 Bochum Langendreer. Mehr Informationen  hier [link] sowie im Programmflyer [Link]

Informationen und Mitschriften zu vergangenen Veranstaltungen werden zusätzlich in der Dokumentation hinterlegt.

„Der Prešeren Platz in Ljubljana“ zeigt besagten Platz – dieser wurde im Rahmen der ökologischen Umgestaltung Teil der „Ökologischen Zone“ in Ljubljana (Gewinner Grüne Hauptstadt Europas 2016) umgebaut und von Autoverkehr befreit. Damit sind nun anstatt von zahlreichen Autoreihen nun Spazierende, Fahrradfahrende und neue Baumreihen zu betrachten.
Mehr Informationen zur Ökologischen Zone & Ljubljanas Konzept hier [link]

Das Bild von Wolfgang Moroder ist mit einer CC-BY-SA-3.0 Lizenz versehen.

 

„Natürlich interessiert mich die Zukunft. Ich will schließlich den Rest meines Lebens darin verbringen.“ – Mark Twain