Nachbetrachtung zu „Coffee to go – Alternativen zum Einwegbecher“ am 15.5.2018

In Zusammenarbeit mit dem Umwelt- und Grünflächenamt der Stadt Bochum lud das Nachhaltigkeitsforum RUB zu einer gemeinsamen Veranstaltung zum Thema „Alternativen zum Einwegbecher“ ein. Das nächste Nachhaltigkeitsforum findet am

5. Juni 2018 ab 18 Uhr im Universitätsforum Ost (UFO)

statt. Wir danken herzlich allen Teilnehmenden an dem Projekt für ihr Interesse am Thema und ihrer Bereitschaft ein Teil dieser kleinen wissenschaftlichen Erhebung zu werden.

Nach der Begrüßung der zahlreichen Interessierten und der Erläuterung des Ablaufs gab Matthias Thomé einen thematischen Impuls über die Einwegbecherproblematik und eine kurze Vorstellung möglicher Alternativen. Der Inhalt wird im folgenden kurz zusammengefasst.


Laut der Deutschen Umwelthilfe (DUH) landen in Deutschland pro Stunde rund 320.000 Einwegbecher im Mülleimer, welche sich im Jahr zu knapp 31 000 Tonnen aufsummieren. Diese würden gestapelt „bis zum Mond“ reichen. Bei einem täglichen Verbrauch von 1000 Einwegbechern pro Tag, was dem eines durchschnittlichen Bahnhofs einer mittleren Großstadt entspricht, werden über das Jahr fast 3 Tonnen Rohöl sowie beinah 200 000 Liter Wasser verbraucht.

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Näherungen für den Ressourcen- und Energieverbrauch von 1000 Becher pro Tag über das Jahr gerechnet

Seit Mitte der 2000er gab es einen starken Anstieg in der Nutzung von Einwegbechern, diese sind unter anderem erhältlich an Tankstellen, in Bahnhöfen, Kiosks und mittlerweile auch in Supermärkten und Hotels. Der damit einhergehende hohe Ressourcen- und Energieverbrauch wirkt sich nicht nur negativ auf die Sauberkeit, das Stadtbild und auch Aspekte des Klimaschutzes aus, sondern verursacht auch erhöhte Reinigungs- und Trennkosten.

Ein kleiner Exkurs zum §6 des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG): Dieses verankert nämlich die fünfstufige Abfallhierarchie, nach der grundsätzlich folgende Rangfolge unter den Abfallbewirtschaftungsmaßnahmen gilt:

    • Vermeidung
    • Vorbereitung zur Wiederverwendung
    • Recycling
    • sonstige Verwertung, insbesondere energetische/thermische Verwertung und Verfüllung
    • Beseitigung (Deponierung)

Der Einwegbecher ist ein überaus komplexes Produkt, welches aus Papier, Polyethylen (Becher) und Polystyrol (Deckel) besteht und somit statt Altpapier untrennbaren Restmüll verursacht, welcher sich nicht recyceln, sondern nur verbrennen lässt.

C2Go-Alternativen_Grafik2
Der Aufbau eines klassischen Einwegbechers

Alternativen, um dieser vielschichtigen Problematik aus dem Weg zu gehen, gibt es zahlreiche. Neben der Vermeidung durch das Trinken „Daheim“ oder „Vor Ort“ aus spülbaren Gefäßen, gibt es mittlerweile einige Pfandsysteme (CupForCup, REcup, …) als Gegenmaßnahme. Diese Pfandsysteme für Mehrwegbecher werden in zahlreichen Städten bereits erprobt. Eine weitere Möglichkeit ist der eigene Mehrweg-/Thermobecher und dementsprechend der Erhalt von Rabatten auf Kaffee fürs Mitbringen und Nutzen des Mehrwegs, wie dies auch bereits in den Cafeterien der RUB möglich ist. So schont man neben dem eigenen Geldbeutel auch Ressourcen sowie das Klima.


Im Anschluss an den Kurzvortrag erfolgte dann die Becherausgabe an alle Teilnehmenden, welche durch einen in etwa 2 Monaten folgenden Online-Fragebogen ihre Erfahrungen (positiv, negativ) als auch ihr Nutzungsverhalten rückkoppeln können.

Bei Fragen, Anmerkungen oder Ähnlichem könnt ihr uns wie gewohnt [Link] erreichen.

Das Bild zeigt die erfreuten Teilnehmenden nach der Übergabe, in Zusammenarbeit mit dem Umwelt- und Grünflächenamt der Stadt Bochum, nun mit ihren eigenen Mehrwegbechern im Auditorium des Universitätsforum Ost (UFO). An dieser Stelle noch einmal ein Dank für die angenehme Kooperation mit der Stadt Bochum.

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NHF und Stadt Bochum laden ein: „Coffee to go – Alternativen zum Einwegbecher“ am 15.5.2018

Das Nachhaltigkeitsforum RUB lädt in Zusammenarbeit mit dem Umwelt- und Grünflächenamt der Stadt Bochum zu einer gemeinsamen Veranstaltung ein.

Am Dienstag, den 15. Mai 2018 haben Interessierte um 18 Uhr im Universitätsforum Ost (UFO) die Möglichkeit, sich über das Thema „Coffee to go – Alternativen zum Einwegbecher„  zu informieren und gleichzeitig kostenfrei einen Thermobecher zu erhalten, der künftig genutzt werden kann.

Die Zahlen sind bekannt: über 100.000 Einwegbecher pro Tag und Stadt landen nach einem kurzweiligen Kaffeegenuss  im Mülleimer.  Die Problematik ist dabei vielschichtig und wird nun auf unterschiedliche Weisen angegangen. Im Rahmen einer kurzen Informationsveranstaltung informieren das Nachhaltigkeitsforum RUB und das Umweltamt der Stadt Bochum zu unterschiedlichen Ansätzen der Müllvermeidung und geben gleichzeitig einen Thermobecher heraus, den ihr künftig behalten und nutzen könnt.

Werdet Teil der Wissenschaft!

Der „Haken“ bei der Sache: Wir möchten gerne wissen, ob und wie der Becher genutzt wird und schicken euch nach ca. zwei Monaten per Mail eine Online-Umfrage zu.

Damit das Ganze auch so funktioniert, läuft das Prozedere nun so ab:

  1. Ihr schickt im Vorfeld eine kurze Mail mit dem Betreff: „Thermobecher“ an info-nhf@rub.de
  2. Ihr kommt am Dienstag, den 15.5. um 18 Uhr ins Universitätsforum Ost
  3. Ihr macht mit dem Becher was ihr möchtet und nach ca. zwei Monaten fragen wir (per Onlinefragebogen), ob und wie der Becher genutzt wurde/wird und womit ihr gute oder schlechte Erfahrungen gemacht habt.

Im Anschluss könnt ihr Fragen stellen und Themen offen mit den Anwesenden diskutieren. Euch erwartet ein informatives Programm, bei dem auch über Möglichkeiten einer nachhaltigen Zukunft vor der eigenen Haustür diskutiert werden kann.

Wir freuen uns auf euer Kommen, eure Fragen und einen regen Austausch!

Bei Fragen, Anmerkungen oder Ähnlichem könnt ihr uns wie gewohnt [Link] erreichen.

Falls Ihr nun denkt „Das klingt ja interessant, aber ich möchte doch noch etwas mehr Hintergrund zu den Eingeladenen und auch zu Euch!“, dürft ihr gern weiterlesen.

Das Nachhaltigkeitsforum (NHF)

Das Nachhaltigkeitsforum RUB befasst sich mit unterschiedlichen Fragestellungen im Nachhaltigkeitsbereich. Die Inhalte und Schwerpunkte werden durch die Teilnehmenden bestimmt und teilweise durch neu entstehende Arbeitsgruppen ausgearbeitet. Neue Projektideen können jederzeit eingebracht und diskutiert werden.

Im Arbeitskreis „Urban Gardening werden die Bedingungen für Gartenbau auf städtischen Flächen überprüft und dabei gesammelte Erfahrungswerte vermittelt. Der Arbeitskreis „Bio Abfall“ beschäftigt sich mit den Möglichkeiten der nachhaltigen Müllentsorgung und der energetischen Nutzung auf lokaler Ebene. Die Arbeitskreise sind offen für Interessierte aus allen Fachbereichen. Interessierte können sich gerne aktiv einbringen. Genauere Informationen auch dazu werden auf der Veranstaltung vorgestellt.

Das Umwelt- und Grünflächenamt der Stadt Bochum

Das Umweltamt der Stadt Bochum ist unter anderem zuständig für alle Fragen zu Umwelt- und Klimaschutz im Bochumer Raum. Neben der Organisation des 1. Bochumer Klimaforums am Anfang des Jahres begrüßt die Stadt Bochum verstärkt Maßnahmen und Inititativen zur gemeinsamen Erreichung lokaler Verbesserungen im Umweltbereich.

Im Anschluss könnt ihr Fragen stellen und Themen offen mit den Anwesenden diskutieren. Euch erwartet ein informatives Programm, bei dem auch über Möglichkeiten einer nachhaltigen Zukunft vor der eigenen Haustür diskutiert werden kann.

Das Bild zeigt den Innenraum des „Café Procopone“ – das vorgeblich älteste Kaffeehaus der Welt – im Quartier Latin in der Stadt Paris. Es wurde eröffnet im Jahr 1686 und galt als Anlaufstelle und Treffpunkt von politisch Aktiven sowie Kunstschaffenden der Aufklärung.

Das Bild wurde zur Verfügung gestellt von Flickr-User Olga und ist mit einer Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 Generic-Lizenz versehen.

Nachbetrachtung des Nachhaltigkeitsforums am 8. Mai 2018

Am 8. Mai 2018 kamen im Universitätsforum Ost der Ruhr-Universität Bochum die Mitglieder des Nachhaltigkeitsforums, insgesamt vier Gastvortragende und viele interessierte Besucher zusammen, um sich zum Thema Alternative Mobilität auszutauschen.

Es folgt ein Überblick des mitgeschriebenen Protokolls der Veranstaltung – bei Fragen, Anmerkungen oder Ähnlichem könnt ihr uns wie gewohnt [Link] erreichen.

  1. Begrüßung & Organisatorisches
    Nach einer kurzen Begrüßung wurde der Abend mit einer knappen Kurzvorstellung des Formats „Nachhaltigkeitsforum“ eingeleitet. Es folgten die damit verbundenen Ziele und ein kurzer Überblick über anstehende neue Projekte. Dabei wurde auf die NHF-Veranstaltung „Coffe2Go – Alternativen zum Einwegbecher“ am 15.5.2018 um 18 Uhr im UFO in Kooperation mit dem Umwelt- und Grünflächenamt Bochum hingewiesen. Dort können alle Interessierten etwas über Einwegbecher und die damit verbundenen Abfallproblematik lernen, als auch an einer wissenschaftlichen Erhebung teilnehmen und dabei einen Mehrwegbecher kostenfrei erhalten. Um dieses Angebot am Dienstag, den 15. 5., wahrzunehmen müsst ihr lediglich vorbeikommen und vorher eine Mail (formlos) an „info-nhf@rub.de“ gesendet haben. Mehr Informationen findet ihr im dazugehörigen Blogartikel.
  2. Vorstellung der Arbeitskreise & Projektziele
    Urban Gardening: In wenigen Minuten wurden nochmal die Ziele (Workshop, Leitfaden & Exkursion) sowie der aktuelle Stand des Arbeitskreises zusammengefasst, siehe AK Bericht, Stand April 2018. Für Menschen, die sich der urbanen Gärtnerei praktisch annähern wollen: es gibt jeden 2. und 4. Sonntag im Monat ab 14 Uhr im Garten der Wasserstr. 55 ein AK Treffen und und die damit verbundene Möglichkeit des Stadtgärtnerns. Bei Fragen oder Anregungen erreicht ihr den AK auch per Mail.

    BioAbfall: Auch hier wurden die Ziele (Erstellung einer Informationsflyers, Durchführung einer Umfrage & Erörterung des Bioabfallpotenzials (in Studierendenwohnheimen) mitsamt aktuellem Stand zusammengefasst, siehe AK Bericht, Stand April 2018. Interessierte können die Koordinatorinnen des Arbeitskreises per Mail erreichen. Am 3. Juli 2018 wird die Vorstellung der Ergebnisse im Rahmen des NHFs zusammen mit dem AKAFÖ stattfinden.
  3. Impulsvorträge „Alternative Mobilität“

    3.1 Lennart Korsten, GWI Essen e.V. (Essen), präsentierte die Ergebnisse seiner Masterarbeit „Auswirkungen alternativer Kraftstoffe auf die Entwicklung der regionalen Emissionen des zukünftigen Verkehrssystems“ und gab einen groben Überblick über mögliche Entwicklungsszenarien des Verkehrs in Deutschland unter verschiedenen Kritikpunkten. Dazu wurden zunächst die verschiedenen PKW-Antriebe und Treibstoffe vorgestellt. Von  Diesel-/Benzinmotor, Compressed Natural Gas (CNG), Liquefied Natural Gas (LNG), bis hin zur Elektromobilität und ihren möglichen, diversen Energiespeichersystemen (Batterieelektrizität, Wasserstoff (H2) und flüssiger Wasserstoff (LH2)) wurden die verschiedenen Antriebsweisen der Mobilität mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen präsentiert.
    Darauffolgend wurde die Modellentwicklung und der Aufbau der drei betrachteten Szenarien vorgestellt. Diese untersuchten vor allem die Auswirkungen varieerender Verkehrsflottenzusammensetzung, Verkehrsauslastung und eines Energiemixes im Wandel auf die Schadstoff- und Treibhausgasemissionen. Die zahlreichen und anschaulichen Ergebnisse wurden grob dargestellt und erläutert, Interessierte können diese auch wie gewohnt [Link] anfragen.
    Zusammengefasst lässt sich festhalten, dass der Energiesektor essenziell an den Mobilitäts- und Transportsektor gekoppelt ist. Ohne drastische Veränderung hin zu einem erneuerbaren Energiemix wird es auf absehbare Zeit keinen nachhaltigen Mobilitätssektor geben – Elektroautos, welche mit Strom eines stein- und braunkohleverfeuernden Energiemixes geladen werden, können nicht nachhaltig sein.

    KorstenErgebnisse
    Eine der Ergebnisfolien aus dem Vortrag – hier sind geografisch die Verteilungen der CO2 Emissionen in den drei Szenarien dargestellt. Szenario 1: Status Quo, Szenario 2: Alternative Antriebe mit heutigem Strommix, Szenario 3: Alternative Antriebe mit erneuerbarem Strommix. Quelle: Lennart Korsten, GWI, 2018

    Bei der anschließenden Diskussionen gab es einen konstruktiven Austausch. Dabei ergab sich, dass ein Vorteil der Elektroautos/-mobilität, schlicht aufgrund der technischen Bedingungen nur 1/7 der beweglichen Einzelteile besitzt und somit zwangsweise wartungsärmer sein muss. Nach der Einschätzung von Lennart Korsten wäre es theoretisch möglich das Ziel „1 Millionen E-Autos bis 2020 auf den Straßen in Deutschland“ zu erreichen, die Technologie und Kapazitäten bezüglich Batterieproduktion wären vorhanden, derzeit fehle lediglich ein entschlossener politischer Wille diese Form der Mobilität mit Anreizen und anderen Instrumenten konsequent gegenüber fossilen Transportmöglichkeiten und Antriebsarten zu fördern (Nachlässe, Steuererlässe, Subventionen, CO2-Steuer, …). Ebenfalls gab er eine Einschätzung ab, dass in fünf Jahren viel passieren kann und die Entwicklung möglicherweise doch viel schneller gehen könnte, als von vielen erwartet. Dies ergebe sich wenn man nur bedenke, dass in den letzten 5 Jahren die Kosten von Lithium-Ionen Akkus um 75% pro Kilowattstunde gefallen sind.

    3.2 Das Team um Moritz Heibrock (eelo – electric velomobile / Hochschule Bochum) präsentierte im Anschluss an die theoretische Analyse eine weitere Alternative im Individualverkehr – das elektrisch-unterstützende Lastenrad. Unter der Leitfrage „Warum fahren wir nicht mehr Fahrrad?“ wurde das Projekt „Cargo Pedelec“ in studentischer Selbstorganisation mit wissenschaftlicher Betreuung eines Professors im Jahr 2015 begonnen.

    Motivation des eelo Teams

    Eine der Vorteile dieses Projektes war die Freiheit ohne Profitdruck mit reiner Neugier und aus Überzeugung einen Beitrag leisten zu können, welcher im Umfeld des SolarCars und der elektrotechnischen und elektromobilen Ausrichtung der Hochschule Bochum bestens gedeihen konnte.
    Generell galt es laut ihrer Ideen die „Vorzüge von Auto und Fahrrad zu vereinen“ – leicht und klein, dabei Regen- und Personenschutz durch eine Karosserie gewährleisten zu können. Nach 1 1/2 Jahren war der Prototyp fertig, allerdings war das Raumproblem zugunsten von erhöhter Transportkapazität nicht zufriedenstellend gelöst. So wurden nun die nächsten Schritte zum neuen, schlankeren Modell vorgestellt und Neuigkeiten angekündigt bzw. auf ihrer Seite eelo.eu in Aussicht gestellt.

    eeloMotivation2
    Darstellung der Raumproblematik des aktuellen PKW-Verkehrs

    In der anschließenden Debatte wurde lebendig diskutiert. Die grobe Zielgröße des nächsten Modells liege um die 100kg und würde preislich vermutlich bei etwa 5000€ liegen. Ebenso wird das Projekt von der Hochschule Bochum im Rahmen ihrer Förderung unter dem Namen „Problem-based learning“ unterstützt und finanziert. Generell gebe es eine sehr große Nachfrage nach einer leichten, elektrifizierten Alternative in der Stadt zum fossilen PKW. Das Projekt als solches und alles angehäufte Wissen läuft mit dem OpenSource-Gedanken.
    Am 30. Mai werden vor der Mensa der Hochschule Bochum die Prototypen ausgestellt und ihr seid herzlich eingeladen diese in Augenschein zu nehmen. Des Weiteren sind alle Interessierten eingeladen mitzumachen; ungeachtet eines technischen Hintergrundes: es gibt auch genügend begleitende gesellschaftliche Fragestellungen. Bei Interesse, kommt vorbei oder meldet euch bei Ihnen.

  4. Sonstiges & Termine

    Es sei nocheinmal auf das Coffee2Go-Mitmachexperiment am 15.Mai hingewiesen, an welchem ihr, wie oben beschrieben, durch eine Mail an info-nhf@rub.de teilnehmen könnt.
    Zudem organisiert der AK Bioabfall eine Exkursion zur Biogasanlage in Witten am 13. Juni 2018. Bei Interesse meldet euch bitte per Mail.

 

Bei Rückfragen, Anmerkungen und Kritik könnt ihr uns wie gewohnt [Link] erreichen.

 

Auf dem Bild ist der Prototyp des electric velomobiles zu sehen. Mit einem Gewicht von 300kg und Akkus für knapp 100km bietet es Platz für zwei Erwachsene als auch zwei Kindern. Das hohe Gewicht ist konstruktionsbedingt und einer der wichtigsten noch optimierbaren Parameter. Es kann dennoch bereits eine Geschwindigkeit von 45 km/h erreichen. Das Projekt kam mit 10.000€ Budget aus. Mehr Informationen findet ihr auf der Seite von eelo.eu

Nachhaltigkeitsforum RUB – „Alternative Mobilität“ am 8.5.2018

Wir, das Nachhaltigkeitsforum RUB, wollen uns mit euch wieder gemeinsam den drängenden Fragen von heute über die Gestaltung der Zukunft stellen und dabei veschiedene Lösungsansätze aufzeigen.

Deshalb seid Ihr am 8. Mai 2018 herzlich eingeladen zur Veranstaltung „Alternative Mobilität“ um 18 Uhr im Universitätsforum Ost (UFO 01/07). Der Eintritt ist selbstverständlich frei. Das Angebot richtet sich an Interessierte aus allen Fachbereichen.

Der Abend wird mit einer knappen Vorstellung des Nachhaltigkeitsforums als auch seiner (aktuellen) Arbeitskreise „Urban Gardening“ und „BioAbfall“ beginnen. Danach erhalten wir in Impulsvorträgen Einblicke in die Gestaltung und Umsetzung alternativer Mobilitätskonzepte mit Gästen aus Forschung & Praxis. Im Anschluss wird jeweils Raum für eure Fragen und Diskussionen sein.

Der Ablauf des Abends:

  • Austausch & Diskussion

Wir freuen uns auf Euch, eure Fragen und einen regen Austausch!

Bei Fragen, Anmerkungen oder Ähnlichem könnt ihr uns wie gewohnt [Link] erreichen.

Falls Ihr nun denkt „Das klingt ja interessant, aber ich möchte doch noch etwas mehr Hintergrund zu den Eingeladenen und auch zu Euch!“, dürft ihr gern weiterlesen.

Das Nachhaltigkeitsforum (NHF) und aktuelle Projekte

Das Nachhaltigkeitsforum RUB befasst sich mit unterschiedlichen Fragestellungen im Nachhaltigkeitsbereich. Die Inhalte und Schwerpunkte werden durch die Teilnehmenden bestimmt und teilweise durch neu entstehende Arbeitsgruppen ausgearbeitet. Neue Projektideen können jederzeit eingebracht und diskutiert werden.

Im Arbeitskreis „Urban Gardening werden die Bedingungen für Gartenbau auf städtischen Flächen überprüft und dabei gesammelte Erfahrungswerte vermittelt. Der Arbeitskreis „Bio Abfall“ beschäftigt sich mit den Möglichkeiten der nachhaltigen Müllentsorgung und der energetischen Nutzung auf lokaler Ebene. Die Arbeitskreise sind offen für Interessierte aus allen Fachbereichen. Interessierte können sich gerne aktiv einbringen. Genauere Informationen auch dazu werden auf der Veranstaltung vorgestellt.

Impuls- und Gastvorträge

Lennart Korsten vom Gas- und Wärmeinstitut Essen e.V. (GWI) beschäftigt sich bei seiner Arbeit mit der Kopplung der Energienetze über den Power-to-Gas Ansatz. Dabei forscht er zum Beispiel bei dem Projekt „STORE&GO“ an den Möglichkeiten, große Mengen an erneuerbaren Energien miteinander zu verknüpfen, um so ein zuverlässiges und CO2-armes Energienetz zu schaffen. Um die Netzstabilität aufrecht zu erhalten muss das Netz entweder (über ganz Europa) ausgeweitet werden, oder es muss Energie gespeichert werden.

In seinem 15-minütigen Impulsvortrag befasst sich mit dem „Verkehr der Zukunft – Möglichkeiten der Sektorenkopplung„. Dabei gibt er Einblick in aktuelle Entwicklungen und Diskussionen sowie mögliche Zukunftsszenarien in der Mobilität.

Moritz Heibrock ist Teamleiter im Bereich Mechanik des studentischen Projekts Eelo – electric velomobile an der Hochschule in Bochum. Das Projekt Eelo beschäftigt sich mit der Entwicklung alternativer Elektromobilität in der Zukunft. So wurde bereits ein Prototyp eines Lastenrades entwickelt. Dabei war Moritz Heibrock größtenteils verantwortlich für die Fertigung. Das Konzept dieses Projektes ist es, die Vorteile des Rad- und Autofahrens zu vereinen und ein nachhaltiges und alltagtaugliches Fahrzeugkonzept zu entwickeln.

Sein Impulsvortrag gibt Einblicke in den Entwicklungsprozess von Lastenfahrrädern und den Umgang mit neuen Mobilitätskonzepten. Zusätzlich werden Erfahrungswerte hinsichtlich des Aufbaus neuartiger Mobilitätstechnologien vermittelt. Das eelo Team wird außerdem ihr CP1 Lastenrad mitbringen und an diesem Abend im UFO ausstellen.

Im Anschluss könnt ihr gerne Fragen stellen und Themen offen mit den Vortragenden und allen Anwesenden diskutieren. Euch erwartet ein informatives Programm, bei dem auch über Möglichkeiten einer nachhaltigen Zukunft vor der eigenen Haustür diskutiert werden kann.

Wir freuen uns auf regen Austausch und fruchtbare  Diskussionen!

Bei weiteren Fragen, Anmerkungen oder Ähnlichem könnt ihr uns wie gewohnt [Link] erreichen.

Das Bild zeigt die Luftaufnahme eines Verkehrsknotenpunktes in Shanghai, China. Ein starker Wandel hin zu mehr motorisierten Zweirädern und Autos sorgt für eine hohe Auslastung des Verkehrsnetzes. Das Bild wird zur Verfügung gestellt über eine CC0-Public-Domain-Lizenz durch Denys Nevohai.

Stand April 2018 – AK BioAbfall

BioAbfall Zeitstrahl APRIL

Auch im Monat April machte der Arbeitskreis BioAbfall einige Fortschritte.


Infobroschüre

Im Rahmen der geplanten Umfrage bei Bochumer Studierenden, die in (ausgewählten) Bochumer Wohnheimen wohnen, wurde nach einigen internen Überlegungen entschieden, vorab eine Infobroschüre zu verteilen oder digital zu versenden. Mit dieser Infobroschüre sollen alle (Interessierten) die Möglichkeit erhalten, sich über grundlegende Bedingungen (Trennungsvorgaben, Hygiene, Kosten,…) zu informieren.

Die Mitglieder des Arbeitskreises haben dich über folgende Inhalte schlau gemacht:

  • Bioabfall – Was ist das überhaupt?
  • Welche Möglichkeiten gibt es, Bioabfall zu entsorgen:
    Kompost, Biomülltonne, Restmüll
  • Vorteile und Nachteile der verschiedenen Varianten
    • Gegenüberstellung Biomüll vs. Restmüll
    • CO2- Bilanz
    • Finanzielle Rahmenbedingungen
  • Übersicht: Was gehört in die Biomülltonne?
  • Was passiert mit dem Müll aus der Biotonne in Bochum?

Ein erster Prototyp dieser Infobroschüre wurde nun zusammengebastelt. Dieser besteht aus 8 Seiten, die mit den oben aufgeführten Themen zur Mülltrennung gefüllt sind, plus 4 weiteren Seiten zum Heraustrennen, die Informationen enthalten, was in den Biomüll gehört und was nicht.


Umfrage

Die elektronische Umfrage für die Studierenden aus den (ausgewählten) Bochumer Wohnheimen hat der Arbeitskreis nun fertig gestellt. Als letzter Schritt vor der Durchführung, muss diese nun noch getestet werden um zu prüfen, ob während der Beantwortung der Fragen Verständnisprobleme auftreten. Dies sollen die restlichen Mitglieder des NHFs übernehmen.


Besichtigung Biogasanlage

AK-Mitglied Marvin kümmert sich nun um einen Termin für eine Besichtigung der Biogasanlage in Witten Bebbelsdorf, bei der der Bochumer Bioabfall landet. Bisher gab es leider keine Rückmeldung per Mail, Marvin arbeitet nun daran.


Gespräch mit dem AKFÖ

Demnächst findet ein Gespräch mit einer Vertreterin des AKAFÖ statt. Neben der Vorstellung des Arbeitskreises und den aktuellen Fortschritten wird geklärt, ob das AKAFÖ an einer Kooperation mit dem NHF interessiert wäre. Da das Thema einen direkten Bezug zu dem Unternehmen hat, würden sich die Projektteilnehmer über Unterstützung, bspw. bei der Versendung der Broschüre und der Umfrage, freuen.


Desweiteren wird zur Zeit ein Treffen mit den Wohnheimvertreterinnen und Wohnheimvertretern vorbereitet.

Bei Fragen und Anregungen könnt ihr euch jederzeit per Mail an bioabfall-nhf@rub.de an uns wenden.


 

Auf dem Beitragsbild ist eine Biogasanlage zu sehen. Dort wird Biomasse luftdicht und wärmeisoliert vergährt. Das dabei entstehende Biogas wird in der Regel einem Blockheizkraftwerk zur Strom- und Wärmeproduktion genutzt. Bei der Gestaltung von Biogasanlagen gibt es eine Vielzahl von technischen Ausführungen und Systemen, je nach gewünschter Funktionsweise. Der AK BioAbfall wird überprüfen, welchen energetischen Nutzen das Aufstellen von Bio Tonnen in studentischen Wohnheimen in Bochum hat. Das Bild wurde lizenzfrei und kostenlos durch pixabay.com zur Verfügung gestellt.

Stand April 2018 – AK Urban Gardening

UG Zeitplan April

In dem Gemeischaftsgarten an der Wasserstraße hat sich eniges getan. Insgesamt wurden bereits fünf Beete angelegt und größtenteils bepflanzt. Im Frühbeet sprießen die ersten Keimlinge und der Boden in anderen Teilen des Gartens wurde weiter von Wurzeln befreit, um demnächst noch mehr Beete anlegen zu können.

Für den Leitfaden wurde bereits eine Grundstruktur von den Mitgliedern des Arbeitskreises festegelegt. Einige Punkte wurden davon auch bereits gemeinsam bearbeitet. Allerdings sollen noch weitere Punkte ergänzt werden und die gesamte Form des Leitfadens geplant und erstellt werden.


Bisher bearbeitete Punkte des Leitfadens sind:

Grundlagen:

1. Gartenformen – Vom Gemeinschaftsgarten bis zum Balkonkübel – Beschreibung und Beispiele
(Bis dato nur Auflistungen von Gartenformen erstellt)

2. Möglichkeiten für Gärten mit Platz:

  • Welche Dinge gibt es bei Böden zu beachten?
    (Informationen und Erfahrungen des Arbeitskreises stichpunktartig zusammengefasst, muss noch mit Quellen belegt werden)
  • Beetformen – Normal- / Hügel- /Schlüsselloch- / Hochbeet – Vor und Nachteile
    (Weitere Bearbeitung von AK Mitglied Teresa)
  • Bepflanzungsmöglichkeiten
    (AK Mitglied Basti hat bereits Texte zu Mono- und Mischkulturen verfasst, jedoch müssen die Quellenangaben noch übersichtlich und korrekt angegeben werden)
  • Kompost
    (AK Mitglied Pia hat bereits viele Informationen recherchiert und zusammengefasst und die dazugehörigen Quellen angegeben)

3. Möglichkeiten für begrenzten Platz auf dem Balkom
(Bearbeitung noch offen)

4. Tipps und Probleme am Rande
(Bearbeitung noch offen)

Bestandsaufnahme:

1. Gemeinschaftsgärten in Bochum und Umgebung – Karte und Liste, digital erweiterbar
(AK Leiterin Silva hat bereits alle nötigen Informationen gesammelt und die Gärten um Erlaubnis gefragt, Informationen über sie zu veröffentlichen. Die Karte wurde zunächst intern angelegt und muss noch in geeigneter Form veröffentlicht werden)

2. Erfahrungswerte der Gemeinschaftsgärten – (z.B. Garten X kann Fragen zu Gewächshausern beantworten, Garten Y hilft bei der Anwerbung von neuen Mitgliedern)
(Eventuell Interviews durchführen, Bearbeitung offen)

 

Desweiteren ist ein Besuch im Alsengarten in der Planung. Außerdem bieten die Gemeinschaftsgärten, die am Vernetzungstreffen teilgenommen haben, ebenfalls Workshops an. Die Kontakte zum Unigarten werden weiterhin aufrechterhalten.


Nächste Termine:

29.04.18 von 14 bis 18 Uhr: Pflanzenaustauschmarkt Alsengarten (Alsenstraße 19, 44789 Bochum) mit Workshop und Informationen zur Staudenvermehrung
sowie AK Treffen an der Wasserstraße (bei Interesse gerne per email melden).

11. bis 13.5.18 Paradiestage an der Maarbrücke – Workshops etc.

09.06.18 Fahrradtour der Gemeinschaftsgärten


Wie immer freuen sich die Mitglieder des Arbeitskreises Urban Gardening über neue Gesichter. Bei Interesse oder mehr Informationen schreibt einfach eine E-Mail an: urbangardening@nhf-rub.de


 

Äste, Gestrüpp und Wurzeln? Im Gemeinschaftsgarten an der Wasserstraße hat sich bereits einiges getan. Hier zu sehen sind zwei Beete im hinteren Teil des Gartens sowie links die Ecke des Frühbeets. Im Hintergrund stehen noch Restbrombeeren, die vorher die gesamte Fläche bedeckten.

Jahresbericht 2017

Vor fast genau einem Jahr im April startete das Nachhaltigkeitsforum in offizieller Form mit einer Auftaktveranstaltung und Informationen, wohin die Reise gehen kann. Ein Jahr später blicken wir zurück auf viele diskutierte Themen, geplante und begonnene Projekte und eine Entwicklung, die sich durchaus sehen lassen kann.

In einem zu Beginn des Jahres erstellten und beim letzten NHF am 10. April 2018 vorgestellten Jahresbericht 2017 sind nun die behandelten Themen und einige Zahlen und Fakten in Kombination mit dokumentierten Eindrücken zusammgefasst nachzulesen.

Den Bericht könnt ihr hier herunterladen [Downloadlink] oder zu den Öffnungszeiten im PBU (IC 03/648-626) einsehen.

Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre, stehen bei Rückfragen und Anregungen per Mail und persönlich beim nächsten NHF-Treffen am 8. Mai 2018 zur Verfügung und freuen uns auf die Umsetzung der bereits in Planung und Vorbereitung befindlichen Projekte für das Jahr 2018.

Das NHF-Orga Team

 

Das Logo wurde entwickelt in einem mehrstufigen Entscheidungsprozess durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der NHF-Treffen von Juni bis August 2017. Das Design und die Erstellung wurden ehrenamtlich umgesetzt von Pia Orfanidis, Studentin des Studiengangs „Kunst und Designwissenschaft“ an der Universität Duisburg-Essen (UDE).

„Natürlich interessiert mich die Zukunft. Ich will schließlich den Rest meines Lebens darin verbringen.“ – Mark Twain