Nachhaltigkeitsforum „Urban Gardening, Tiny Houses & Impulsvortrag „Vom SChacht zum Kraftwerk“ am 6. August 2019

In den letzten Wochen und Monate wurde ausgiebig gegärtnert & gewerkelt. Einblicke zu den laufenden und anstehenden Projekten werden nun präsentiert am

Dienstag, den 6. August 2019 um 18:00 Uhr im Raum 0/01 des Universitätsforums Ost (UFO).

Dabei wird in kompakter Form und anhand von Fotomaterial und Erfahrungsberichten ein Einblick in die laufenden Projekte Tiny House und Campus Gardening gegeben.

Ergänzend wird es einen Impulsvortrag geben zum Thema „Vom Schacht zum Kraftwerk“. Inhaltlich geht es dabei um die technischen Möglichkeiten und die ökologischen Herausforderungen bei der Verwendung alter Bergbauschächte im Ruhrgebiet zur Energiegewinnung.

Bei Fragen im Vorfeld sind wir per Mail an info-nhf[at]rub.de erreichbar. Und wie immer gilt: Interessierte aus allen Fachbereichen sind herzlich willkommen!


Hier die vorläufige Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Einblicke zum Projekt „Tiny House“
  3. Einblicke zum Projekts „Campus Gardening“
  4. Impulsvortrag „Vom Schacht zum Kraftwerk“ über die Nutzungsmöglichekeiten und Herausforderungen bei der Verwendung von alten Bergbauschächten zur Energieerzeugung.  (Fabian Frenzel, 10 min)
  5. Rückfragen und Diskussion
  6. Sonstiges

Und als Update aus dem AK Tiny House:

Das Projekt Tiny House wird – gefördert durch das das inStudiesPlus-Förderprogramm „inititativ handeln“ – mit seinem Vorhaben „Planung und Bau eines „Tiny Houses“als Beispiel für nachhaltige Bau- und Wohnformen“ ab dem Wintersemester 2019/2020 in eine nächste Runde gehen. Auch dafür steht das Koordinationsteam im Anschluss für Rückfragen zur Verfügung.

Bei weiteren Fragen, Anmerkungen oder Ähnlichem könnt ihr uns wie gewohnt [link] erreichen.

Das verwendete Bild wurde über eine CC BY-SA 3.0-Lizenz zur Verfügung gestellt von Wiki-Commons-User „Carschten“ und zeigt den Landschaftspark Duisburg-Nord [link]. Neben seiner Funktion als Aushängeschild für die ruhrgebietsweite Industriekultur findet auch eine ökologische Nutzung statt, indem Lebensräume für Flora und Fauna geschaffen und beobachtet werden. Die „biologische Nutzung“ alter Industriebrachen ist auch unter der Bezeichnung „Industrienatur“ [link] bekannt.

 

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Nachhaltiges Bauen und Wohnen auf kleinem Raum aka Tiny House – die Abschlussveranstaltung mit Catering am 30.7.2019

Der AK Tiny House informiert:

Hallo liebe Freund*innen der Nachhaltigkeit,

in weniger als einer Woche ist es so weit. Unsere Ringvorlesung „Nachhaltiges Bauen und Wohnen auf kleinem Raum am Beispiel eines Tiny Houses“ gipfelt in der phänomenalen Abschlusspräsentation von Wohnkonzepten, die durch Studierendengruppen selbst entwickelt wurden. Es wird sechs verschiedene Modelle im Maßstab von 1:20 bis 1:30 zu bewundern geben wie zum Beispiel das Zentaurushaus für Pferd und Mensch oder das Schiffscontainerhaus. Kommet in Scharen und labet euch an dem inhaltlichen und gastronomischen Input, den wir an diesem Tag für euch bereithalten werden. Die Veranstaltung wird am 30ten Juli von 13:30 Uhr bis 16 Uhr im Uniforum Ost, im Raum 0/01 stattfinden.

Wir freuen uns auf euch!

Video-Portrait und Vorstellung des Projekts „Tiny Houses“ in der WDR-Lokalzeit

Für alle, die sich einen kurzen Eindruck vom Thema Tiny House & Wohnen auf kleinem Raum machen möchten: In der WDR-Lokalzeit wurden das Projekt sowie Anschauungsbeispiele vorgestellt und einige Fragen beantwortet.

Tiny House - Screenshot - WDR-Lokalzeit

Link zum Beitrag in der WDR-Lokalzeit vom 4.7.2019.


Das Beitragsbild zeigt ein Tiny-House-Beispiel aus den USA (Portland) und wird von Steven Wailing über eine CC BY 2.0-Lizenz zur Verfügung gestellt. In den USA hat die Idee von Tiny Houses zuletzt nach der Wirtschaftskrise 2007/2008 Zulauf erhöhten Zuspruch erhalten, als die Obdachlosigkeit zunahm und kurzfristige Lösungen benötigt wurden [link].

Projekt Campus Gardening – Einweihung der ersten Gartenfläche am Donnerstag, 11. Juli 2019 um 16 Uhr

Die Fertigstellung der Pilotfläche im Projekt Campus Gardening befindet sich auf der Zielgeraden. Der Boden wurde aufbereitet, die Zusammensetzung der Pflanzen wurde abgestimmt und Beerensträucher, Kräuter, Gemüsepflanzen und Blumen wurden gesetzt.

Bearbeitung der Campus Gardening-Pilotfläche
Zwischenstand der Beets mit aufbereitetem Boden

Nach den letzten Arbeiten wird das fertiggestellte Beet am Donnerstag, den 11. Juli 2019 um 16:00 Uhr gemeinsam begutachtet und ein Bewässerungsplan erstellt.

Wer neugierig ist, wie das neu gesaltete Beet aussieht und wie es weitergeht, ist herzlich willkommen dazuzustoßen.


Ablauf am Donnerstag, 11. Juli 2019:

  • 15:00 Uhr – Verlegen des Wegs und letzte Handgriffe am Beet
  • 16:00 Uhr – Einweihung des Beets und anschließende Abstimmung des Bewässerungsplans

Bei weiteren Fragen, Anmerkungen oder Ähnlichem könnt ihr uns wie gewohnt [link] erreichen.

Das Beitragsbild zeigt einen Ausschnitt der im Juni/Juli 2019 bearbeiteten Pilot-Urban Gardening-Fläche  im Rahmen des Projekts Campus Gardening. Auf dem provisorischen Schild finden sich die Webadressen und entsprechende QR-Codes [link] zum NHF-Blog und zum Botanischen Garten [link].

Projekt Campus Gardening – Einweisung & erste Arbeiten am 25./26.6.2019

Los geht´s : nach dem gemeinsamen Abstimmungstreffen am Dienstag, den 18. Juni 2018 starten nach einer einführenden Sicherheitsunterweisung am Dienstag, den 25. Juni 2019 und am Mittwoch, den 26. Juni 2019  jeweils ab 12:00 Uhr die Unterweisung und die ersten Arbeiten am Beet. Treffpunkt ist das bei der Informationsveranstaltung vorgestellte Beet auf der Ostseite der UV-Bibliothek.

Gemeinsames Gärtnern auf ausgewählten Flächen auf dem RUB-Campus
Treffpunkt und Startbeet fürs Campus Gardening am 25. und 26. Juni 2019, jeweils ab 12 Uhr

 

Im Rahmen der Unterweisung werden durch einen Gärntermeister des Botanischen Gartens Vorgaben zur Arbeitssicherheit und zu den vorhanden Räumlichkeiten und Wasseranschlüssen vorgestellt.

Interessierte können gerne noch dazu kommen. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine vorherige Anmeldung per Mail an info[minus]nhf(@at)rub.de.

Und wie immer gilt: Interessierte aus allen Fachbereichen sind herzlich willkommen!


Anstehende Termine:

  • Dienstag, 25. Juni 2019, 12:00 Uhr – Einweisung & Start der Gärtnerarbeiten
  • Mittwoch, 26. Juni 2019, 12:00 Uhr – Einweisung & Fortsetzung der Gärtnerarbeiten

Weitere, künftige Termine werden in der Gruppe abgestimmt.


Bei weiteren Fragen, Anmerkungen oder Ähnlichem könnt ihr uns wie gewohnt [link] erreichen.

Das Beitragsbild zeigt auf einer Open-Street-Map-Karte [Link] dargestellt die Urban Gardening-Fläche  im Rahmen des Projekts Campus Gardening.

RahmenInformationen zum Projekt Campus Gardening – Start am 18. Juni 2019, 16 Uhr

Nach der Vorstellung des Projekts „Campus Gardening“ am 4. Juni 2019 und der damit verbundenen ersten Anmelderunde werden die Teilnehmenden erstmalig aktiv.

Bei einem gemeinsamen Abstimmungstreffen am Dienstag, den 18. Juni 2018 werden ab 16:00 Uhr innerhalb einer Stunde erste gemeinsame Vorstellungen sowie die künftigen Gärtnerzeiten durchgesprochen. Treffpunkt ist das bei der Informationsveranstaltung vorgestellte Beet zwischen Universitätsverwaltung und Unibibliothek.

sdr
Campus Gardening – Treffpunkt am 18.6.2019, 16:00 Uhr

Interessierte können gerne weiterhin dazu kommen. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine vorherige Anmeldung per Mail an info[minus]nhf(@at)rub.de.

Was hat es mit dem Projekt auf sich?

Ab Juni 2019 werden unterstützt und angeleitet durch den Botanischen Garten der Ruhr-Universität Bochum ausgewählte Flächen auf dem Campus der RUB gemeinsam begärtnert werden können. Die Auswahl der zu säenden und zu pflegenden Pflanzen erfolgt gemeinsam mit den Teilnehmenden. Die sachgerechte Bearbeitung wird über das Baudezernat sicher gestellt.

Um welche Flächen handelt es sich?

Gearbeitet und gegärtnert werden kann an zwei Flächen: Neben einem Beet auf dem Nordforum wird zusätzlich ein Fläche südlich des HZOs mitgestaltet werden können.

Campus Gardening - Beetflächen
Treffpunkt (orange) und mögliche Urban Gardening-Flächen (grün) auf dem Campus der RUB [Quelle/Grundlage: Openstreet Map]


Kann die Universität nahrungstechnisch durch die Beete versorgt werden?

Das ist zum einen unwahrscheinlich. Zum anderen dienen die Gärten und Beete auch der Schaffung von geeigneten ökologischen Lebensräumen für Bienen und andere Insekten. Die Zusammenstellung, Aufzucht und Pflege der Pflanzen erfolgt durch die Teilnehmenden.

Kann ich auch an anderen Stellen gärtnern?

Ja, bereits seit einigen Jahren gibt es für Interessierte über den RUB Studigarten e.V. [FB-Link] die Möglichkeit, auf einer Gartenfläche unterhalb der Mensa tätig zu werden. Die offenen Treffen finden immer Montags ab 18 Uhr statt.

Wie geht es weiter?

Neben diesen Beeten werden künftig auch diverse Küchenkräuter wie Thymian, Rosmarin & Minze verstärkt an verschiedenen Stellen auf dem Campus zu finden sein. Wo, wann und wie sich auch Interessierte daran bedienen können und was perspektivisch auf dem Gelände der RUB ansteht, kann im weiteren Verlauf des Projekts eruiert werden.

Bei Fragen im Vorfeld sind wir per Mail an info-nhf[at]rub.de erreichbar. Und wie immer gilt: Interessierte aus allen Fachbereichen sind herzlich willkommen!


Anstehende Termine:

  • Dienstag, 18. Juni 2019, 16:00 Uhr – Abstimmungstermin
  • Dienstag, 25. Juni 2019, 12:00 Uhr – Einweisung & Start der Gärtnerarbeiten
  • Mittwoch, 26. Juni 2019, 12:00 Uhr – Einweisung & Fortsetzung der Gärtnerarbeiten

Weitere, künftige Termine werden in der Gruppe abgestimmt.


Bei weiteren Fragen, Anmerkungen oder Ähnlichem könnt ihr uns wie gewohnt [link] erreichen.

Das Beitragsbild zeigt eine mögliche Urban Gardening-Fläche  im Rahmen des Projekts Campus Gardening. Im Hintergrund zu sehen sind drei Gebäude, die für unterschiedliche Nutzungen zu unterschiedlichen Zeiten gebaut wurden: die Universitätsbiblitohek (links, Baujahr 1974), die Universitätsverwaltung (mittig, Baujahr 1980) und das Gebäude SSC (rechts, Baujahr 2014).

Nachhaltigkeitskino am Freitag, 7. Juni ab 19 Uhr im Umweltzentrum

Am Freitag, den 7. Juni 2019 geht es weiter mit dem Nachhaltigkeitskino: Ab 19 Uhr wird im Umweltzentrum Bochum ein Podiumsbeitrag vom Kongress 34C3 mit dem Titel „Treibhausgasemissionen einschätzen – Wieviel CO2 macht <…> Ungefähr?“ (45 Minuten) gezeigt.

In dem Beitrag wird der Frage nachgegangen, welche Auswirkungen das persönliche Verhalten auf die Umwelt hat. Die CO2-Bilanzen verschiedener Alltags-Aktivitäten werden miteinander verglichen: Was erzeugt bei einer Reise nach Spanien den geringeren Treibhausgasausstoß: Die Fahrt mit dem Rad, dem Auto oder dem Flugzeug? Was ist ökologischer: Treppen steigen oder Aufzug fahren? Was erzeugt den geringeren ökologischen Fußabdruck: Der Verzehr eines Steaks oder der Verzehr eines Tofu-Bratlings?

Die Antworten fallen teils überraschen aus.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Infos zum Nachhaltigkeitskino:

Das Nachhaltigkeitskino zeigt im Umweltzentrum Bochum ausgewählte Filme und Dokumentationen. Im Anschluss an den Filmbeitrag können sich interessierte Gäste untereinander austauschen. Das Kino findet seit April statt am ersten Freitag eines jeden Monats um 19 Uhr.

Alle Gäste können sich einen eigenen Eindruck machen und sind eingeladen, bei Bedarf Fragen zu stellen, sich im Anschluss auszutauschen oder kurzerhand ein paar Eindrücke aus der lebhaften Diskussion mitzunehmen,

Ziel des Nachhaltigkeitskinos ist, zum Nachdenken und Mitgestalten anzuregen bzw. Impulse zu setzen ohne inhaltliche Vorgaben zu machen.

Ort:

Umweltzentrum Bochum
(Alsenstraße 27, 44789 Bochum)

Zeitlicher Ablauf:

  • Start des Films: 19 Uhr
  • Angedachte Dauer der Filme: <60 Min
  • Ende der Veranstaltung: ca. 20:00-20:30 Uhr

Termine:

Mit dem Start des Sommersemesters 2019 (1.4.2019) am ersten Freitag im Monat für folgende Termine

  • Freitag, 5. April 2019
  • Freitag, 3. Mai 2019
  • Freitag, 7. Juni 2019
  • Freitag, 5. Juli 2019

Inhalte:

Die gezeigten Filmbeiträge finden in Rücksprache zwischen TN des Nachhaltigkeitsforums und dem Arbeitskreis Umwelt (AkU) statt.

Eine Übersicht über die bisherigen Inhalte findet sich hier [Link].


Das Bild zeigt einen Ausschnitt aus dem Film „Voyage à travers l´impossible“ (The Impossible Voyage) von Georges Méliès aus dem Jahr 1904. Es war einer der ersten Filme, der Trickfilmtechnologie verwendete um eine fiktionale Geschichte in der Zukunft zu skizzieren.

„Natürlich interessiert mich die Zukunft. Ich will schließlich den Rest meines Lebens darin verbringen.“ – Mark Twain