Nachhaltigkeitsforum „Nachhaltigkeitsideen für morgen“ am 3. Dezember 2019

Zum Jahresende laden wir herzlich ein zum nächsten NHF-Treffen am

Dienstag, den 3. Dezember 2019 ab 18:00 Uhr im Universitätsforum Ost (UFO, Makerforum).

Neben Einblicken zu derzeitigen Projekten legen wir diesmal den Fokus auf das Thema „Nachhaltigkeitsideen für morgen“.

Dabei sollen neben laufenden und für das nächste Jahr geplanten Projekten auch Visionen für eine nachhaltige Region aufgegriffen, diskutiert und mögliche Anknüpfungspunkte sowohl für die nähere Zukunft als auch für die unmittelbare Umgebung festgehalten werden.

Mögliche Themenfelder:

  • Mobilität & Verkehr – „Zeppelin, Seilbahn, Hyperloop…oder was?“
  • Ver- & Entsorgung – „Selbstversorgung, neue Märkte mit Bio-Fokus,  laboroptimierte Erzeugung & Recycling…oder was?“ 
  • Energie & Digitalisierung – „Autarke Systeme, Dezentraler Energie- und Wasserbezug, das energie-optimierte Roboterrathaus…oder was?“

..und eure Ideen und Anregungen.

Bei Fragen zum Treffen könnt ihr uns wie gewohnt [link] erreichen.


Tagesordnung des NHF-Treffens am 3.12.2019:

  1. Begrüßung
  2. Einblicke zu aktuellen NHF-Projekten
  3. Übersicht zu anstehenden NHF-Projekten
  4. Impulse, Rückfragen und Diskussion
  5. Sonstiges

Das verwendete Bild wird von Wikipedia-User SSDPenguin über eine CC-Attibution 3.0 Unported-Lizenz zur Verfügung gestellt und zeigt die Skyline der chinesischen Stadt Shenzen (>12 Mio. Einwohner).

Das Stadtbild der Stadt Shenzen hat sich in den letzten Jahrzenten und Jahren rasant gewandelt. Ein Vorher-Nachher-Vergleich des Stadtbilds von Shenzen und weiterer Gebäude und Skylines (u.A. New York, Doha, Berlin, Shanghai) ist auf dieser verlinkten Seite www.architecturequote.com dargestellt.

 

Rückblick zum Nachhaltigkeitsforum „Nachhaltiges Reisen“

Mit dem Start des Wintersemesters lud das NHF am Dienstag, den 15. Oktober 2019 ein zum Austausch zu diversen Punkten.

Neben Einblicken zu laufenden Projekten lag der Fokus diesmal auf dem Thema „Nachhaltiges Reisen“.

Tagesordnung des NHF-Treffens am 15.10.2019:

  1. Begrüßung
  2. Einblicke zu aktuellen NHF-Projekten
  3. Einführender Vergleich (ca. 5-10 Minuten)
  4. Impulsvortrag „Kompensationsmöglichkeiten in der Praxis“   (bowusst e.V., ca. 15 min)
  5. Individueller Erfahrungsbericht zu Langstreckenreisen mit dem Fahrrad (Yvonne Kannenberg, ca. 15 min)
  6. Rückfragen und Diskussion
  7. Sonstiges

Einblicke zu aktuellen NHF-Projekten

AK Tiny House:

Anmeldungen für den im Wintersemester 2019/20 startenden Kurs sind möglich bis zum Dienstag, den 5. November 2019. Alle Infos zum Kurs und zum Ablauf finden sich auf der verlinkten Webseite [link].

AK Campus Gardening:

Nach dem erfolgreichen Pilotvorhaben ist die Erstellung eines Konzepts für weitere Teile des Campus´ für das Jahr 2020 in Arbeit. Der bisherige Werdegang lässt sich auf der hier verlinkten Webseite [link] nachlesen.

Impulse Nachhaltiges Reisen

Die drei Impulse hatten das Ziel verschiedene Varianten unter die Lupe zu nehmen, Entscheidungshilfen vorzustellen und von Erfahrungswerte mit Alternativen zu bereichten.

  • Einführung: Der Vergleich von Verbräuchen ist komplex und hängt vom betrachteten Rahmen ab

Wie lassen sich verschiedene Reise- und Transportmöglichkeiten hinsichtlich des Treibhausgasaustoßes vergleichen? Was fließt in die Betrachtung mit ein? Die Berechnungsmethoden können durchaus komplex sein und überraschen. Bei einem Pro-Kopf-Verbrauch schneidet beispielsweise das (vollbeladene) Flugzeug nicht schlechter ab, als ein (halb leeres Auto). Berücksichtigt wird in solchen Berechnungsmodellen jedoch nicht, dass der Schadstoffausstoß in der Luft (Flugzeug) viel mehr ins Gewicht fallen kann als am Boden (Auto).

Folgendes im Rahmen des 34 CCC-Kongresses aufgenomme Video gibt einen Einblick in mögliche Berechnungsansätze:

„Treibhausgasemissionen einschätzen
Wieviel CO2 macht <…>? Ungefähr? [link]

Die darin angesprochene Software ist über folgende Plattform des Umweltbundesamts frei zugänglich und herunterladbar:

https://www.probas.umweltbundesamt.de/

Als kostenlose App für die Einschätzung der persönlichen „CO-2-Bilanz-Entscheidungen“ kann die App „eingutertag.org“ genutzt werden.

https://www.eingutertag.org/de/punkterechner.html

  • Kompensationen bei Flugreisen

Mit einem Gastbeitrag gab ein Vertreter der Initiative bowusst e.V. einen Überblick zu den möglichen und gängigen Maßnahmen für einen möglichst geringen ökologischen Fußabdruck bei Reisen.

Der zugrunde liegende Konsumratgeber kann über folgenden Link heruntergeladen werden:

Konsumratgeber (aufrufbar über die Seite der Greenpeace-Gruppe Bochum) [link, 1,63 MB]

Folgende Angebote für Kompensationszahlungen, die beispielsweise für die Finanzierung von Ausgleichsmaßnahmen genutzt werden, stehen zur Verfügung:

  1. ARKTIK – www.arktik.de
  2. Atmosfair – www.atmosfair.de
  3. Klimakollekte – www.klima-kollekte.de
  4. Lufthansa/myclimate – lufthansa.myclimate.org
  5. Myclymate – www.myclimate.org

Abschließend wurde darauf hingewiesen, dass beim Reisen auch die Tätigkeiten vor Ort einen ökologischen, wirtschaftlichen und/oder sozialen Einfluss haben.

  • Erfahrungsbericht: Individualreise mit dem Fahrrad

Über einen Erfahrungsbericht von Yvonne Kannenberg wurden die Rahmenbedingungen und die Herausforderungen einer Langstreckenreise mit dem Fahrrad beleuchtet.

Über einen Zeitraum von 96 Tagen wurde eine Strecke von 8265 km zurückgelegt. Die durchschnittleiche Reisezeit betrug dabei bei 86 km/d circa 14 km /h.

Eine gute Vorbereitung zu Route, Equipment (Kleidung, Werkzeug, Nahrungsmittel) und möglichen Anlaufstellen ist von Nöten. Empfohlen wurde der Kauf von bereits genutztem Equipment (günstig bei ausreichender Qualität und nachhaltig durch Wiederverwendung).

Offene, unterstützende Angebote:

Online-Karten mit Fahrradroutenoption, Downloads für eine Offline-Verwendung sind möglich (und werden empfohlen)

Übernachtungs und Reinigungsangebot speziell für Fahrradreisende

Abschließend wurde festgehalten, dass das Reisen mit dem Fahrrad insbesonder dann eine Alternative ist, wenn einem das Unterwegssein gefällt. Interessierten wird empfohlen, erstmal „klein“ mit einer Mehrtagestour anzufangen. Für die Strecke Bochum-Nordsee sind drei Tage ein guter Richtwert.


  • Sonstiges

Laser Cutter Workshops im Maker Forum der RUB

Über das RUB-Maker-Forum werden künftig offene Sprechstunden angeboten, bei denen verschiedene Angebote (u. A. die Nutzung des Werkzeugangebots) vorgestellt und abgesprochen werden können. Die Sprechstunden werden dienstags und donnerstags angeboten.

https://www.worldfactory.de/makerforum


Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden für die mitgebrachten Informationen und den konstruktiven Austausch.

Bei Fragen zum Treffen oder zu den vorgestellten Projekten und Beiträgen könnt ihr uns wie gewohnt [link] erreichen.


Das verwendete Bild wird über eine CC-public domain-Lizenz zur Verfügung gestellt und zeigt den mit Solarpanels betriebenen Flugzeug-Prototyp „Helios“ [link] Anfang der 2000er-Jahre. Es handelt sich um ein unbemanntes Flugzeug, das für Forschungszwecke mit Blick auf Alternativen zu Satelliten genutzt wurde.

Im Jahr 2016 wurde erstmalig (mit einigen Zwischenstopps und Pausen) mit dem bemannten Solarflugzeug „Solar Impulse“ [link] die Erde umrundet. Das Flugzeug bietet Platz für zwei Personen.

 

Modellpräsentation bei den grünen Bänken im IC 04 (Marktplatz) & neues Tiny House Logo!

Ab sofort lassen sich noch bis zum Ende des Jahres die nachhaltigen Wohn-Modelle der Studierenden bewundern, die als Prüfungsleistung aus der Ringvorlesung  „Nachhaltiges Bauen und Wohnen auf kleinem Raum am Beispiel eines Tiny Houses“ hervorgegangen sind eine Kurzvorstellung der ausgestellten Modelle findet ihr hier. Zu finden sind die Modelle in einem Glaskasten im RUB-Gebäude IC auf der Ebene 04 gegenüber von den „grünen Bänken“ (Marktplatz). Es handelt sich um eines der Ingenieurgebäude der RUB und ist am besten über die I-Nordstraße zu erreichen.

Außerdem gibt es jetzt ein brandneues Logo für unseren „Arbeitskreis Tiny House“, der sich mit Themen rund um das nachhaltige Bauen und Wohnen beschäftigt!

AK_Tiny_House_Logo


Das Beitragsbild zeigt den Glaskasten in dem die studentischen Wohn-Modelle ausgestellt sind, die einen besonderen Fokus auf Nachhaltigkeit haben.

Nachhaltigkeitsforum „Nachhaltiges Reisen“ am 15. Oktober 2019

Mit dem Start des Wintersemesters laden wir herzlich ein zum nächsten NHF-Treffen am

Dienstag, den 15. Oktober 2019 ab 17:00 Uhr im Universitätsforum Ost (UFO, Raum 0/01).

Neben Einblicken zu derzeitigen Projekten legen wir diesmal den Fokus auf das Thema „Nachhaltiges Reisen“.

Die Veranstaltung hat das Ziel verschiedene Varianten unter die Lupe zu nehmen, Entscheidungshilfen vorzustellen und von Erfahrungswerte mit Alternativen zu bereichten.

Was ist nachhaltiger – E-Roller oder E-Bike? Kreuzfahrtschiff oder Flugzeug? Bus oder Bahn? Wie weit komme ich eigentlich in welcher Zeit mit dem Fahrrad und was benötigt es an Vorbereitungen? Und was bringen Kompensationszahlungen bei Flugreisen und welche (weiteren) Möglichkeiten gibt es? 

Über unterschiedliche Kurzimpulse werden diese Fragen aufgegriffen, Antworten gegeben und offene Punkte gemeinsam beleuchtet.

  • Einführender Vergleich: Auto vs. Flugzeug vs. Bus vs. Fahrrad / NHF
  • Kompensationsmöglichkeiten in der Praxis / bowusst e.V
  • Individueller Erfahrungsbericht zu Langstreckenreisen mit dem Fahrrad / NHF

Bei Fragen zum Treffen könnt ihr uns wie gewohnt [link] erreichen.


Tagesordnung des NHF-Treffens am 15.10.2019:

  1. Begrüßung
  2. Einblicke zu aktuellen NHF-Projekten
  3. Einführender Vergleich (ca. 5-10 Minuten)
  4. Impulsvortrag „Kompensationsmöglichkeiten in der Praxis“   (bowusst e.V., ca. 15 min)
  5. Individueller Erfahrungsbericht zu Langstreckenreisen mit dem Fahrrad (Yvonne Kannenberg, ca. 15 min)
  6. Rückfragen und Diskussion
  7. Sonstiges

Das verwendete Bild wird über eine CC-public domain-Lizenz zur Verfügung gestellt und zeigt den mit Solarpanels betriebenen Flugzeug-Prototyp „Helios“ [link] Anfang der 2000er-Jahre. Es handelt sich um ein unbemanntes Flugzeug, das für Forschungszwecke mit Blick auf Alternativen zu Satelliten genutzt wurde.

Im Jahr 2016 wurde erstmalig (mit einigen Zwischenstopps und Pausen) mit dem bemannten Solarflugzeug „Solar Impulse“ [link] die Erde umrundet. Das Flugzeug bietet Platz für zwei Personen.

 

Tiny House Projekt geht in die zweite Runde

AK_Tiny_House_Logo

Ab dem Wintersemester 2019/20 geht das Projekt „Nachhaltiges Bauen und Wohnen auf kleinem Raum“ in die nächste Runde. Ziel ist es, aufbauend auf dem Wissen der Ringvorlesung des vergangenen Semesters zusammen mit einem interdisziplinären Team aus Studierenden und Interessierten einen Werkplan für eine möglichst nachhaltige und effiziente Wohnform zu entwickeln.

Im ersten Teil des Semesters wird gemeinsam der Fragestellung nachgegangen, was aus Sicht der Teilnehmenden, überhaupt eine zu gemeinsam erarbeiteten Kriterien passende Wohnform ist. Dazu bringen wir die Studierenden zu Beginn durch eine Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse aus der Ringvorlesung des letzten Semesters auf einen Wissensstand. Im Anschluss wird ein Werkplan für die ausgewählte Wohnform entwickelt.

Dabei ist es ausdrücklich erwünscht, dass sich die Studierenden mit eigenen Fragestellungen einbringen und die Möglichkeit haben, diese in Form von Projekt- oder Abschlussarbeiten zu beantworten.

Projektablauf_Forschungsgruppe_NaBaWoUnser Projekt soll einen Forschungsseminarcharakter haben und an zwei Terminen in der Woche (Tage und Zeiten folgen) einen Raum für Wissensaustausch, Diskussionsrunden, Recherche, Kreativarbeit und gemeinsame Schreibprozesse schaffen. Angedacht ist es an einem Termin in kleinen Gruppen an spezifischen Fragestellungen zu arbeiten und an einem anderem Termin Ergebnisse in der Gruppe vorzustellen und gemeinsam nächste Schritte, eventuelle Hürden sowie Aufgabenverteilungen zu besprechen. Dabei können die Abläufe der einzelnen Termine flexibel gestaltet werden und an das, was gerade wichtig ist, angepasst werden.

Das Arbeiten an den eigenen Fragestellungen soll eigenständig erfolgen und die Aufgabenverteilung sowie der aktuelle Projektfortschritt sollen sowohl an einer Timeline als auch an einem kleinen Modell ersichtlich werden. Diese beiden visuellen Medien werden ständig aktualisiert und sind für alle Teilnehmenden jederzeit sichtbar und zugänglich. Durch ein Board im Raum soll auf Wünsche und Anregungen der Teilnehmenden und Interessierten eingegangen werden (was wird gebraucht?, Skillsharing, …). Die Räumlichkeiten sollen so gestaltet werden, dass unterschiedliche Bereiche für verschiedenen Arbeitsmethoden möglich sind (Gruppentische, Kreativbereiche mit Sitzsäcken, Bereiche zum wissenschaftlichen schreiben, …). Außerdem gibt es die Möglichkeit, Expertinnen und Experten einzuladen, die helfen bestimmte Fragestellungen zu beantworten oder spezielles Wissen zu vermitteln (z.B. Workshop zum wissenschaftlichen Schreiben, Input SchreinerIn, …).

Ein für uns sehr wichtiges Forschungsthema ist die Realisierung eines Bauvorhabens mit der ständigen Kontrolle auf Nachhaltigkeit durch einen spezialisierten Arbeitskreis, der sich mit der Bilanzierung des gesamten CO2-Fußabdruckes des Bauprojekts beschäftigt.

Wir suchen Studierende und Interessierte aus allen Fachbereichen. Wenn du aktiv in unserem Projekt mitarbeiten möchtest, interessanten Input für uns hast oder nur informiert werden möchtest, melde dich bei uns unter tinyhouse-nhf@rub.de. Bei Interesse an aktiver Mitarbeit sende uns bitte eine kurze Beschreibung zu dir und deinem Studium sowie ein kurzes Motivationsschreiben warum du bei unserem Projekt dabei sein möchtest und was dir dabei wichtig ist (ca. 1/2 Seite). Gerne kannst du auch schon konkrete Fragestellungen mitschicken, an denen du bezogen auf das Thema nachhaltiges Bauen und Wohnen auf kleinem Raum forschen möchtest. Der aktuelle Projektstatus lässt sich hier auf unserer Homepage verfolgen.

Modellbücher
Beispielliteratur für die Entwurfsplanung und den Modellbau (das Bild stammt aus der Ringvorlsung „Nachhaltiges Bauen und Wohnen auf kleinem Raum am Beispiel eines Tiny Houses“ – aus der Vorlesung: „Vom Konzept zum plastischen Modell“)


Das Beitragsbild zeigt das „Schiffscontainerhaus aus Recyclingmaterialien“, das im vergangenen Semester bei der Ringvorlesung „Nachhaltiges Bauen und Wohnen auf kleinem Raum am Beispiel eines Tiny Houses“ entstandenen ist. Das fertige Modell und weitere spannende entstandene Wohnkonzepte findet ihr hier.

Rückblick zum Nachhaltigkeitsforum „Urban Gardening, Tiny Houses & Impulsvortrag „Vom Schacht zum Kraftwerk“

Beim NHF-Treffen am Dienstag, den 6. August 2019 um 18 Uhr im Universitätsforum Ost (UFO) wurden ein Einblick in die laufenden Projekte Tiny House und Campus Gardening gegeben. Im Anschluss erfolgte ein kurzer Impuls mit dem Titel“Vom Schacht zum Kraftwerk“.

 Projekt Tiny House

Über Fotos und Videos gaben Ulrike Emonds und Marvin Nöller Einblicke in den Ablauf des Projekts. Neben den Inhalten der offenen Vorlesungen zu baulichen, psychologischen, städteplanerischen und weiteren Aspekten wurde auch die praktische Phase vorgestellt.

Über den Maker Space im Untergeschoss konnte dabei mit 3D-Druckern, Laser-Cutter und weiterem Equipment gearbeitet werden, so dass in 6 Arbeitsgruppen unterschiedlichste Modelle entwickelt wurden. Eine erste Übersicht mit Bildern zu den verschiedenen Modelltypen findet sich zusammen mit einem Kurzbericht verlinkt auf der Hompage der Fakultät für Bau- und Umweltingenieurwissenschaften [link].

Zusätzlich wurden Eindrücke von den Exkursionen nach Dortmund und zum Ökodorf Aardehuizen in Holland präsentiert. Im Ökodorf Aardehuizen befinden sich mehrere Wohneinheiten, die nach der Earth-Ship-Stil nach Michael Reynolds erbaut wurden. Informationen und Bildmaterial zum Dorf und den verschiedenen Häusern finden sich auf der ortseigenen Webseite [link]:

https://www.aardehuis.nl/en/

Hintergrundinformationen zum Gesamtablauf und weitere Fotos werden auch in diesem Beitrag erläutert [Link].

Das Projekt Tiny House wird zudem – gefördert durch das das inStudiesPlus-Förderprogramm „inititativ handeln“ – mit seinem Vorhaben „Planung und Bau eines „Tiny Houses“als Beispiel für nachhaltige Bau- und Wohnformen“ ab dem Wintersemester 2019/2020 in eine nächste Runde gehen. Auch dafür steht das Koordinationsteam im Anschluss für Rückfragen zur Verfügung.

Campus Gardening

Matthias Thome präsentierte unterstützt durch Manon Rath die Entwicklung des Projekts „Campus Gardening“ vor. Organisatorisch konnte viel gemeinsam abgestimmt werden, so dass die Arbeiten an der Pilotbeetfläche zu unterschiedlichen Zeiten durch unterschiedliche Gruppen durchgeführt werden konnten und auch mit dem Uni- und Arbeitsalltag der Teilnehmenden vereinbar war.

Die Aufbereitung der Fläche und das Setzen der über den Botanischen Garten zur Verfügung gestellten Pflanzen erfolgte dank der tatkräftigen Unterstützung der Teilnehmenden innerhalb von zwei Wochen.

Ein gemeinsam abgestimmter Pflegeplan wurde anschließend umgesetzt, so dass sich das Beet hervorragend entwickeln konnte. Die Erfahrungen verschiedener TN bestätigen, dass die neu gestaltete Fläche sehr postitiv aufgenommen wird: Sowohl von Bienen und weiteren Insekten, die sich bereits nach kürzester Zeit dort blicken ließen, als auch von Passanten und Studierenden, die teilweise auch vor Ort verweilen. Neben einer Steigerung des ökologischen Nutzens kann somit auch eine Verbesserung der Aufenhaltsqualität festgestellt werden, so dass das Vorgehen als gutes Beispiel dienen kann, was in diesem Rahmen auf dem Campus möglich ist.

Perspektivisch wird nun über den neu aufgestellten Arbeitskreis Urban Gardening zusammen mit Studierenden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der RUB geprüft, wie weitere Flächen gartentechnisch reaktiviert und mitgestaltet werden können.

Eine Darstellung des Beets in den verschiedenen Entwicklungsphasen findet sich auch hier verlinkt [Link].

Impulsvortrag „Vom Schacht zum Kraftwerk“

Inhaltlich ging es beim Vortrag um die technischen Möglichkeiten und die ökologischen Herausforderungen bei der Verwendung alter Bergbauschächte im Ruhrgebiet zur Energiegewinnung. Dabei wird die Chance gesehen aus einer Notwendigkeit – das aufgrund früherer Bergbauarbeiten anfallende Grundwasser abzupumpen – einen Nutzen zu ziehen um einen Beitrag zur Energiewende zu leisten, die sich unter anderem zum Ziel gesetzt hat, den Energiebezug aus konventionellen Energieträgern zu senken. Es wurde darauf hingewiesen, dass eine Nutzung generell möglich ist, jedoch jeder Standort gesondert betrachtet und bewertet werden muss.

Das Thema stieß generell auf Interesse und es ist geplant in Zukunft weitere Expertinnen und/oder Experten zum Thema einzuladen, die Einblick geben und Perspektiven aufzeigen können.

Das nächste NHF-Treffen findet voraussichtlich statt am 15. Oktober 2019. Ort und inhaltliche Aufbereitung werden in der nächsten Zeit abgeklärt und auch an dieser Stelle kommuniziert.

Bei Fragen zum Treffen könnt ihr uns wie gewohnt [link] erreichen.


Zusammenfassende Tagesordnung des NHF-Treffens am 6.8.2019:

  1. Begrüßung
  2. Einblicke zum Projekt „Tiny House“
  3. Einblicke zum Projekts „Campus Gardening“
  4. Impulsvortrag „Vom Schacht zum Kraftwerk“ über die Nutzungsmöglichekeiten und Herausforderungen bei der Verwendung von alten Bergbauschächten zur Energieerzeugung.  (Fabian Frenzel, 10 min)
  5. Rückfragen und Diskussion
  6. Sonstiges

Das verwendete Bild wurde über eine CC BY-SA 3.0-Lizenz zur Verfügung gestellt von Wiki-Commons-User „Carschten“ und zeigt den Landschaftspark Duisburg-Nord [link]. Neben seiner Funktion als Aushängeschild für die ruhrgebietsweite Industriekultur findet auch eine ökologische Nutzung statt, indem Lebensräume für Flora und Fauna geschaffen und beobachtet werden. Die „biologische Nutzung“ alter Industriebrachen ist auch unter der Bezeichnung „Industrienatur“ [link] bekannt.

Das Projekt „Tiny House“ vom 6. – 8. September 2019 auf der Fair Friends-Messe in Dortmund

Nach erfolgreichem Abschluss der Ringvorlesung „Nachhaltiges Bauen und Wohnen auf kleinem Raum am Beispiel eines Tiny House“ werden vom 6. bis zum 8. September auf der Fair Friends Messe in den Dortmunder Westfalenhallen die Ergebnisse dieser Veranstaltungsreihe vorgestellt und ein Ausblick über das Folgeprojekt gegeben, das im nächsten Semester an den Start geht.

Mit im Gepäck auf der Messe sind die von den Studierenden in Kleingruppen eigens konzipierten Modelle zu nachhatligen Wohnmöglichkeiten im Maßstab von 1:20. Dabei haben die Studierenden selbständig überlegt worauf sie den Fokus legen möchten. So ist beispielsweise ein Kleinmodell eines Wohnkonzeptes entstanden, das einen Schiffscontainer als Baugrundlage aufgreift und versucht alle Baustoffe und Einrichtungsgegenstände mit Recyclingmaterialien zu realisieren oder eine Tiny House Wohnmöglichkeit mit einer Wechselbrücke um gleichzeitig Mobilität und dennoch relativ festes Wohnen miteinander zu verbinden.

Einer der beiden Projektverantwortlichen wird am 6. und am 7. September vor Ort sein und freut sich über viele Interessierte und steht gerne für Rückfragen bereit. Die Modelle werden allerdings an allen drei Publikumstagen zu bewundern sein. Der Stand befindet sich in Halle 3; 3.C22 und befindet sich neben weiteren Ständen zum Thema nachhaltiges Bauen und Wohnen.

Besonders interressant ist der Samstag für alle Tiny House begeisterten. Dann findet auf der Messe von 13 bis 17 Uhr der Tiny House Tag statt mit einem bunten Programm.

Für alle, die sich einen kurzen Eindruck vom Thema Tiny House & Wohnen auf kleinem Raum machen möchten: In der WDR-Lokalzeit wurden das Projekt sowie Anschauungsbeispiele vorgestellt und einige Fragen beantwortet.

Tiny House - Screenshot - WDR-Lokalzeit

Link zum Beitrag in der WDR-Lokalzeit vom 4.7.2019.


Das Beitragsbild zeigt einen Ausschnitt des Messeplan der Fair Friends Messe und wird von Fair Friends – Messe Dortmund GmbH zur Verfügung gestellt. Generelle Informationen zum Programm der Fair Friends Messe finden sich hier.

„Natürlich interessiert mich die Zukunft. Ich will schließlich den Rest meines Lebens darin verbringen.“ – Mark Twain