Jahresauftaktveranstaltung Campus Gardening 2022 (11.04.22, 18 Uhr, online)

Nachdem erstmals 2019 ein Beet auf dem Campus durch Studierende umgestaltet wurde und seitdem für einen (nicht nur bei uns Menschen) beliebten Hingucker sorgt, wurde dieses Konzept in den letzten beiden Jahren – auch trotz erschwerten Pandemie-Bedingungen – auf zwei weitere Beete ausgeweitet (mehr dazu hier). Dieses Jahr heißt es nun: Auf in Runde vier!

Unser Schwerpunkt liegt auch in diesem Jahr wieder auf der Vergrößerung der Biodiversität auf dem Campus der RUB. Durch die Ausweitung der bereits bestehenden Blühwiese am HZO, sowie durch den Bau von geeigneten Nisthilfen, sollen immer mehr insektenfreundliche Habitate in der ansonsten doch eher grauen Einöde geschaffen werden.

Die Blühwiese hinter dem HZO erfreut tierische Campus-Bewohner

Am Projekt beteiligen können sich als Freiwillige sowohl Studierende als auch Mitarbeitende der RUB sowie der Hochschule Bochum. Wer Freude am gärtnerischen Arbeiten hat oder sie entdecken möchte, ist daher herzlich eingeladen am diesjährigen digitalen Auftakttreffen teilzunehmen!

Dieses findet am Montag, den 11.04.2022 um 18:00 Uhr online statt. Dabei werden das bisherige Projekt sowie das für dieses Jahr geplante Vorgehen vorgestellt.

Unterfolgenden Zugangsdaten könnt ihr gerne teilnehmen:
https://ruhr-uni-bochum.zoom.us/j/66658234095?pwd=N0RtVjZ3VXkrQktLcjhKbnJMR000QT09
Meeting-ID: 666 5823 4095
Passwort: 513725

Das Koordinationsteam freut sich auf viele interessierte Teilnehmende!

Lasst uns zusammen die Gießkannen füllen und den Campus grüner machen!

Das Projekt erfolgt in Absprache mit dem Botanischen Garten und wird unterstützt durch das Nachhaltigkeitsbüro und das Nachhaltigkeitsforum der Ruhr-Universität Bochum. Für gärtnerisches Know-How kann auf die Expertise von Gärtner:innen des Botanischen Gartens zurückgegriffen werden, die das Projekt beratend begleiten. Das Vorgehen wird der aktuellen Situation bezüglich der Corona-Pandemie angepasst und nach dem Leitfaden des Botanischen Gartens zum Gärtnern in der Pandemie-Zeiten ausgerichtet.

Das Titelbild zeigt das 2019 angelegte Pilotbeet in Blickrichtung Universitätsverwaltung.

Neues aus dem Maschinenraum – Kalender raus!

In letzter Zeit war es etwas leise um das Nachhaltigkeitsforum. Deshalb hier ein kurzer Zwischenruf von den Organisierenden des Nachhaltigkeitsforums – frisch aus dem Maschinenraum, so zusagen.

Ihr merkt schon, das ist ein etwas informelleres Format, in welchem wir unregelmäßig eure Kalender auf dem Laufenden halten wollen und euch mit wissenswerten Prokrastinationsmöglichkeiten in der vorlesungsfreien Zeit versorgen wollen 🙂


Zuerst zum Wissenswerten: Heute wollen wir den Podcast „Das ist eine gute Frage“ von Cornelia & Volker Quaschning empfehlen. Dort beantworten die beiden Expertinnen viele Fragen rund um Nachhaltigkeit, „Klimakrise und Energierevolution“. Eignet sich auch von der Länge hervorragend für eine Lern- & Schreibpause, da alle Folgen zwischen 30 und 45 Minuten dauern. Viel Spaß beim Zuhören und Lernen!

Wer das Langformat und Interviews bevorzugt sei auf eine neue Ausgabe von Jung & Naiv mit Prof. Quaschning verwiesen.


Wir haben im kommenden Sommersemester viel mit euch vor, wie bereits angeteasert. Nun stehen die ersten Termine fest – allerdings bislang nur mit Arbeitstiteln. Also, Kalender raus!

5.4 oder 12.4 Quiz „Was ist Nachhaltigkeit und wenn ja, warum reicht das nicht?“

26.4 „Schreiben gegen den Wahnsinn – Workshop zum kreativen Schreiben und Umgang mit der Klimakatastrophe“

17.5 „Ohne Moos, nix los – Warum Moore so wichtig sind & das Klima schützen (können)“

21.5 „Mo(o)re than talking“ Ein Ausflug in das Ökosystem Moor, irgendwo in NRW

21.6 „Bäumchen wechsel dichPflanzentauschbörse, kollektives Umtopfen mit der UB und Spielen im Freien“

9.8 Vortrag/Workshop „Kritik der Konsumkritik(?!)“

?.? Campus Gardening Auftakt // wird nachgereicht //

?.? nachhaltiges Running Dinner // wird nachgereicht //


Das Bild zeigt eine Moorlandschaft. So oder so ähnlich könnte also unser Ausblick sein, wenn wir gemeinsam im Mai mit euch einen Ausflug unternehmen wollen. Das Bild untersteht einer „CC0“ Lizenz und liegt somit in der Public Domain.

Rückblick „Viele Fragen seit Paris: Klimaquiz & Jahresauftakt“ und Ausblick

„Also, dass in NRW ein Windrad fast doppelt so weit weg von Wohnhäusern gebaut werden muss, wie ein Kohlekraftwerk, das hat mich echt überrascht.“ – diese Reaktion und ähnliches Erstaunen waren nur eine Folge unseres erfolgreichen Klimaquiz.

In der ersten und spielerisch gestalteten Veranstaltung des Jahres 2022 gab es, neben einer Menge Kuriosem und Absurdem, Diskussionen und Impulse über die Vorhaben des Nachhaltigkeitsforums im kommenden Sommersemester. Danke hier an der Stelle besonders an die vielen Beiträge, die helfen werden unsere Veranstaltungen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

Die Pläne des Nachhaltigkeitsforums sind vielfältig – angefangen bei klassischen Vortragsveranstaltungen zu „Kritik der Konsumkritik“ und „Unbequemen Wahrheiten der Ernährung“ über neue Formate wie kreative Schreibworkshops, Exkursionen in Ökosysteme der Region, bis zu Experimenten, wie nachhaltigem „Running Dinner“ oder gar der Entwicklung eigener (Brett-?)Spiele um nachhaltige Bildung zu fördern, war vieles dabei.

Genauere (Zeit-)Pläne wollen wir mit euch bei unserem nächsten Arbeitstreffen, am 01. Februar 2022 um 18 Uhr, entwickeln. Wenn ihr eines der Formate spannend findet und Lust habt euch an der Umsetzung zu beteiligen – und dabei einige Praxiserfahrungen mit Veranstaltungs- und Projektmanamgent sammeln wollt – meldet euch gern via info-nhf [at] rub.de, dann senden wir euch die Zugangsdaten.

Ansonsten freut euch auf einen bunten und wilden Strauß an Veranstaltungen im kommenden Sommermester! Die Termine werden wir auch hier auf unserem Blog zeitnah veröffentlichen. Erinnerungen gibt es wie gewohnt auf unserem Verteiler- (auf den ihr ebenfalls per Mail gelangen könnt).

Über weitere Anregungen und Kritik freuen wir uns.


Im Bild zum Artikel erkennt ihr ein Meme aus der Riege der Hölle der Verkehrsplanung – das Problem lag und liegt vermutlich nicht an der Anzahl der Spuren. Die Urheberin ist davon nicht mehr auszumachen, das Bild haben wir auf dieser Seite gefunden.

Forschendes Lernen – Nachhaltigkeits-forschung in der Praxis

Studierende erhalten im Rahmen des Programms „Forschendes Lernen – Nachhaltigkeitsforschung in der Praxis“ die Möglichkeit, die Nachhaltigkeitsentwicklung ihrer eigenen Universität aktiv mitzugestalten, indem sie neue Ansätze der Nachhaltigkeitsforschung nutzen bzw. neue Themenfelder bearbeiten und erproben können. Die RUB dient dabei als Plattform für die Entwicklung und Umsetzung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen. Ziel ist es somit, dass die Studierenden erlernen, in einem interdisziplinären Kontext, problemorientiert Lösungen für praktische Fragestellungen, aufbauend auf den im Rahmen des Studiums erworbenen theoretischen Grundlagen, zu entwickeln. Studierende der Fakultät für Bau- und Umweltingenieurwissenschaften können über den bestehenden Lehrangebotsrahmen in Form ihrer Projektarbeiten, Bachelorarbeiten oder Masterarbeiten teilnehmen.

Das FL-Team: Lina Gorzinski, Marvin Nöller, Henning Sproßmann (Copyright © RUB, Marquard)

Entstanden ist das Projekt aus der Kooperation des Nachhaltigkeitsbüros der RUB und dem Zentrum für Umweltressourcenmanagement. Dabei dient das Nachhaltigkeitsbüro als Kommunikationsschnittstelle zur Universitätsverwaltung, zur Datenbereitstellung und Themenaufarbeitung. Die anfallenden Nachhaltigkeitsthemen und Anliegen mit Campusbezug werden von den Dezernaten in der Universitätsverwaltung gesammelt und über das Nachhaltigkeitsbüro durch das Forschende Lernen zu Arbeitsthemen formuliert.
Auf der Fakultätsseite (bisher die Fakultät für Bau- & Umweltingenieurwesen) haben die Lehrstühle die Verantwortung für die inhaltliche Betreuung. Zusätzlich besteht für die Studierenden die Möglichkeit sich auf einen Platz im Projektbüro Bauen & Umwelt zu bewerben und so beim Schreiben der Abschlussarbeiten wissenschaftliche Unterstützung zu erhalten.
Das Team vom Forschenden Lernen stellt den fachlichen Austausch zwischen der Fakultätsseite und der Univerwaltung zu den relevanten Umweltthemen sicher, so dass aus Campusthemen mit Nachhaltigkeitsbezug Abschlussarbeiten geformt werden können. Die Hauptaufgabe liegt darin, die Arbeiten strukturell zu betreuen, indem bspw. Rahmenbedingungen für den Studierenden erstellt werden, Zwischenberichte der Projekte vorgestellt werden und anschließend die Ergebnisse in Form eines Kolloquiums dargestellt werden.
Als Resultat ergeben sich grundlegende Nachhaltigkeitsmaßnahmen, die bestenfalls Anwendung auf dem Campus finden. Außerdem fertigen die Studierenden eine Abschlussarbeit mit Nachhaltigkeitsbezug an, deren Ergebnisse öffentlich dargestellt werden können.  

Im Rahmen des Vorhabens soll zudem eine reguläre Grundlage geschaffen werden, die die Kooperationskultur zwischen dem Baudezernat (Dez. 5.II) der Ruhr-Universität Bochum und den einzelnen Lehrstühlen nachhaltig stärkt und optimiert.

Zu einer Kurzvorstellung des Projektes, die aus einem Interview mit der Hochschulkommunikation entstanden ist gelangt ihr hier.

Weitere Informationen und aktuelle Projekt- und Abschlussarbeiten findet ihr auf der Seite des Projektbüros für Bauen + Umwelt (PBU) und auf der Seite des Nachhaltigkeitsbüros (NHB).

Potentielle Arbeits- und Projektthemen sind Folgende:

  • Treibhausgas-Bilanzierung der RUB
  • Ermittlung von Energiekennzahlen
  • Analyse des Aufwand-Nutzen-Verhältnisses von Dach- & Fassadenbegrünung
  • Nachhaltigkeit im Spannungsfeld Denkmalschutz – Chancen & Herausforderungen am Beispiel eines RUB-Gebäudes (Begrünung, PV, Dämmung, etc.)
  • Erhöhung der Recyclingquote der RUB unter Berücksichtigung von Schadstoffgefahren (Mobiliar, Abfall, Gebäude, etc.)
  • Flächenentsieglungspotentiale (Parkplätze, Gehwege, Straßen, Aufenthaltsflächen, etc.)
  • Regenwasserrecycling

Weitere Themen sind der Planung und es können auch Themenvorschläge angefragt werden!

Bisherige Porjekte waren:

Bei Fragen und Interesse an einer Projekt- Bachelor- oder Masterarbeit, nehmt gerne per Mail an fl-nachhaltigkeit@rub.de Kontakt mit uns auf.
Falls Ihr Euch schon sicher seid, dass eine Abschlussarbeit im Rahmen des Forschenden Lernens in Frage kommt, könnt Ihr schon das Formular für Initativanfragen ausfüllen und an die genannte E-Mail-Adresse senden.


Das Beitragsbild zeigt das Forschende Lernen Logo (Entworfen von Melanie Breyer)

Nachhaltigkeitsforum 2022 : „Viele Fragen bis Paris – via Klimaquiz gemeinsam in den Jahresauftakt“

Das Nachhaltigkeitsforum (NHF) lädt euch herzlich zum Auftakttreffen am Dienstag, den 18. Januar 2022 um 18:00 Uhr per Videokonferenz ein.

Wir hätten euch am liebsten in Präsenz in der RUB empfangen – das geht nun leider erneut aus bekannten Gründen nicht. Deswegen haben wir uns gegen die Lockdown-Langeweile eine großartige Alternative überlegt!

Hierbei könnt ihr euch, nach kurzer Einführung und Vorstellung, in einem vielseitgen Klimaquiz duellieren und euer Wissen zu grundsetzlichen Herausforderungen im Nachhaltigkeitskontext unter Beweis stellen. Nachdem die siegreiche Person gekührt wurde, stellen wir unseren Fahrplan für das kommende Semester, wo ihr euch sehr gerne miteinbringen könnt – wir haben viel vor!

Die Zugangdaten für das Zoom-Meeting sind Folgende:
https://ruhr-uni-bochum.zoom.us/j/68410067271?pwd=OHY1Qzk2WkNsSDZtMHlkUEZCUkloUT09 Meeting-ID: 684 1006 7271
Passwort: 751288

Wir freuen uns auf euch und eure Teilnahme!


Das Beitragsbild zeigt den Flyer zur NHF-Auftaktveranstaltung 2022.

Ausblick: Nachhaltigkeitsforum 2022 – Vorbereitungstreffen am 7.12.2021

Hinter den Kulissen des Nachhaltigkeitsforums wird fleißig in der allgemeinen Organisation des NHFs und unseren AGs – Campus Gardening, Tiny Core und Blue Engineering – gearbeitet. In „Neues aus dem Maschinenraum“ werden diese in unregelmäßigen Abständen Updates zu ihrer Arbeit geben.
Heute: Organisation des Nachhaltigkeitsforums

Das Nachhaltigkeitsforum plant im kommenden Sommersemester mit einem Semesterprogramm mit neuen Kräften und weiteren Neuzugängen im Orga-Team und bestenfalls mit einem Ende der Pandemie durchzustarten. Dafür befinden wir uns aktuell in einem Sammlungsprozess, in dem Ideen für Veranstaltungen und Aktivitäten zusammengetragen werden, die Beteiligte des Nachhaltigkeitsforums gerne umsetzen möchten. Dabei reichen die ersten Überlegungen von inhaltlichen Auseinandersetzungen (z.B. „Sackgasse Konsumkritik? Kann der Fokus auf individuelle Verantwortungsansätze problematisch sein?“) über diverse ungewohntere Veranstaltungsformate (z.B. „Nachhaltigkeitskino“, Exkursionen zu Ökosystemen, Schreibworkshops, …).

Dazu wird es einen Jahresauftakt im Januar geben, welchen wir in größerem Rahmen bewerben wollen und euch die Möglichkeit geben möchten, einzusteigen und euch entweder einer bestehenden Projektidee zuzuordnen oder um Raum und Unterstützung bei der Umsetzung einer eigenen Idee zu werben.

Wenn ihr bereits bei der Planung dieses Auftaktes einsteigen möchtet – und auch wenn ihr sonstige Anmerkungen oder Fragen habt – könnt ihr eine Mail mit dem Betreff „Auftaktplanung“ an info {minus} nhf@rub.de schreiben. Dann erhaltet ihr die Zugangsdaten für unser Treffen am 7. Dezember.

Wir freuen uns nach bald zwei Jahren des Ausprobierens von Online-Formaten (u.a. mit der Video-Dokumentation einiger Veranstaltung auf einem Youtube Kanal) die Rückkehr zu Präsenzformaten in absehbarer Zeit zu vollziehen.

Auf bald!


Das verwendete Beitragsbild zeigt den in diesem Jahr neu entwickelten NHF-Veranstaltungsflyer. Das Bild wurde erstellt von Philipp Brillinger und beinhaltet neben den designtechnischen Elementen, die sich am NHF-Logo orientieren, auch weitere inhaltliche Elemente, mit denen sich das Nachhaltigkeitsforum befasst.

Neues aus dem Maschinenraum – Update Blue Engineering AG: Termin am 10.12.2021

Hinter den Kulissen des Nachhaltigkeitsforums wird fleißig in der allgemeinen Organisation des NHFs und unseren AGs – Campus Gardening, Tiny Core und Blue Engineering – gearbeitet. In „Neues aus dem Maschinenraum“ werden diese in unregelmäßigen Abständen Updates zu ihrer Arbeit geben. Heute: Blue Engineering

Einiges hat sich getan seit der Gründung der Arbeitsgruppe im Februar 2021 (Link zur Vorstellung). In dieser Zeit haben wir Konzepte erarbeitet, Kontakte im Blue-Engineering Netzwerk geknüpft, Arbeitstreffen organisiert, Bausteine ausprobiert und uns um eine curriculare Anbindung bemüht.

Nach aktuellem Stand wird es voraussichtlich im kommenden Sommersemester 2022 die erste Ausgabe des Blue-Engineering Seminars an der Ruhr-Universität in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Umwelt und Ökologie geben können. Welche konkrete Form (ob reguläres Seminar oder erstmal eine Blockveranstaltung) diese letztlich annimmt wird, werdet ihr auch an dieser Stelle erfahren.

Das nächste Treffen mit Durchführung eines Seminar-Bausteins wird am 10. Dezember 2021 von 12:30-13:30 stattfinden, der genaue Ort steht noch aus. Bei Interesse der Teilnahme hieran, schickt uns gerne eine Mail mit dem Betreff „Baustein Blau“ an info-nhf {at} rub.de.

Das nächste Planungstreffen der AG findet am 25. November 2021 von 18:30-19:30 per Videokonferenz statt. Wenn ihr teilnehmen wollt schreibt eine Mail mit Betreff „Blue Engineering Planung“ an unsere Mail Adresse.

Dort könnt ihr uns auch bei Rück- & Anfragen sowie Anmerkungen erreichen. Bis bald!


Auf dem Bild ist das Symbol des Blue-Engineering Netzwerks abgebildet.

Aufzeichnung „Neben uns die Sintflut? Kipppunkte? #Klimawahl!?“ vom 14.9.2021

Nehmen Extremwetter zu – und was begünstigt diese? Beginnen Kipppunkte im Erdsystem zu wackeln? Was heißt das? Und was kann das mit der kommenden Bundestagswahl am 26. September zu tun haben?

Diesen und weiteren Fragen haben wir uns beim Vortrag am 14.9.2021 versucht empirisch belegbar zu nähern. Falls ihr die Veranstaltung verpasst habt, diese erneut sehen möchtet oder Sie gerne teilen wollt – klickt einfach auf diesen Link: https://youtu.be/8RGyqJkV_t4

Falls ihr nochmal einen Überblick über die Positionen der zur Wahl stehenden Parteien erhalten möchtet um diese mit euren eigenen abzugleichen empfehlen wir drei Angebote.

Zunächst den „Wahl-O-Mat“ zur Bundestagswahl 2021 von der Bundeszentrale für politische Bildung. (Auf der Seite findet ihr auch zu anstehenden Landtagswahlen meist einen Monat vor dem Wahltermin ein zugeschnittenes Angebot).

Dann gibt es den Science-O-Mat, erstellt von Scientists for Future, welcher explizit nur Aussagen zu Klimawandel und Nachhaltigkeit der Parteien gegenüberstellt.

Zuletzt gibt es den „Wal-o-Mat“ bzw. „DeinWal“, welcher sich darin unterscheidet, dass hier das konkrete Abstimmungsverhalten der Parteien im Bundestag (2017-2021) zu bestimmten Fragen verglichen wird. Ihr könnt also über tatsächliche Anträge aus der Zeit abstimmen und dann vergleichen, wie die jeweiligen vertretenen Parteien abgestimmt haben.

Doch, wie auch im Vortrag erwähnt, hat keine Partei einen 1,5°C kompatiblen Plan. Und Wahlversprechen halten oft nur bis zum Wahltag, deshalb liegt es an jede:r von uns, notwendige Maßnahmen für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit einzufordern. Die Wege dazu sind vielfältig. Einer davon ist sicherlich die Teilnahme am globalen Klimastreik am kommenden Freitag, 24.9. In Bochum findet dieser mit einem vielfältigen Bühnenprogramm von 12 bis 21 Uhr auf dem Europaplatz (vor dem Bergbaumuseum) statt – selbst die Hochschulleitung der RUB fordert dazu auf.

Wir sehen und hören uns bald wieder – vielleicht online, vielleicht präsenz, vielleicht auf der Straße.

Bei weiteren Fragen zum Treffen, zum Thema oder was euch sonst auf dem Herzen brennt, könnt ihr uns wie gewohnt [link] erreichen.


Ein Mensch macht ein Foto vom „Palisades Fire“ in Topanga Nationalpark, nahe Los Angeles, USA. Fotograph: Patrick T Fallon/AFP/Getty Images

Mehr als nur Suchen

Alternative Suchmaschinen für mehr Nachhaltigkeit und Datenschutz im Alltag

In der heutigen von Digitalisierung geprägten Welt kommt niemand an ihr vorbei: Die Suchmaschine. Ob auf der Arbeit, Zuhause oder unterwegs – Suchmaschinen sind Im Alltag nicht mehr wegzudenken. Doch auf welche fällt die persönliche Wahl?

Es gibt viele verschiedene Suchmaschinen, mit denen über die Suche hinaus unterschiedliche Werte vertreten und Ziele unterstützt werden können. So besteht beispielsweise die Möglichkeit durch Suchanfragen bei Ecosia Bäume zu pflanzen oder mit der Suche bei PANDA SEARCH andere nachhaltige Projekte zu unterstützen. Auch im Datenschutz unterscheiden sich Suchmaschinen. Neben Ecosia und PANDA SEARCH bietet vor allem DuckDuckGo eine hohe Datensicherheit, da keinerlei persönliche Informationen gesammelt oder geteilt werden. MetaGer verwendet ebenfalls keine personenbezogenen Daten und gewährleistet darüber hinaus, als eine Metasuchmaschine, eine Vielfalt an Suchergebnissen.

Anhand der wenigen genannten Punkte wird bereits deutlich – einen Blick auf verschiedene Suchmaschinen zu werfen lohnt sich. Die wichtigsten Informationen zu den oben genannten Suchmaschinen und eine Anleitung wie diese sich als Standardsuchmaschinen einstellen lassen findet ihr im Anhang.


Bildquelle: https://pixabay.com/de/illustrations/stimme-suche-sich-unterhalten-5267979/

Vortrag „Neben uns die Sintflut? Kipppunkte? #Klimawahl?“ – am 14. September 2021

Der erste Regen seit Beginn der Wetteraufzeichnung auf Gröndlands höchstem Gipfel. Hochwasserkatastrophen in West- und Mitteleuropa, sowie in China. Ein Tornado wütet durch Tschechien. Flammenmeere überziehen die Westküste der USA und den Mittelmeerraum. Und das ist nur ein Ausschnitt.

[Zugangsdaten https://ruhr-uni-bochum.zoom.us/j/65701100682?pwd=cWR4MHUySE5YWFFGbXY5UUY1aGc1QT09
Meeting-ID: 657 0110 0682
Passwort: 185159 ]

Extremwetter nehmen zu. Kipppunkte im Erdsystem beginnen zu wackeln. Und was kann das mit der kommenden Bundestagswahl am 26. September zu tun haben?

Wir laden euch deshalb zum kommenden Vortrag des Nachhaltigkeitsforums, am Dienstag den 14. September 2021 ab 18 Uhr, ein. Dort wollen wir eine Perspektive auf den klimatischen Status Quo unseres Erdsystems werfen. Wir werden, neben den Ursachen von Extremwettereignissen, zudem das Konzept der Kipppunkte erläutern und beispielhaft die Risiken darlegen. Abschließen wollen wir mit einem Blick auf mögliche Handlungsperspektiven, welche nicht mit einer #Klimawahl enden müssen.

So düster die physikalische Realität durch den neuen Bericht des Weltklimarates (IPCC) auch erscheint – die gute Nachricht lautet dennoch: Wenn wir nun rasch, stark und anhaltend handeln, können wir den Klimawandel noch begrenzen! („Es gelte, jedes zehntel Grad weiterer Erwärmung zu vermeiden, denn das reduziere die Gefahr von Extremereignissen und das Erreichen von Kipppunkten mit unkontrollierbaren Folgen für Klima und Ökosysteme“, betont Veronika Eyring vom DLR in Oberpfaffenhofen.)

Ihr wollt also mit uns einen Blick auf Zukünfte wagen? Euer Interesse an Erdsystemen ist geweckt? Euch interessiert, was Ende September dazu im Angebot steht? Dann kommt zu unserem Online-Vortrag am 14. September um 18 Uhr.

Bei Fragen, Anmerkungen und Sonstigem erreicht ihr uns wie gewohnt.


Das Bild zeigt die Feuerwehr im Einsatz in Erfstadt. Fotograf ist Thilo Schmülgen/Reuters, gefunden bei The Guardian

„Natürlich interessiert mich die Zukunft. Ich will schließlich den Rest meines Lebens darin verbringen.“ – Mark Twain